Gartentheater

September 11th, 2016

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Pflanzen in Shakespeares Welt“ zeigt in einer Open-Air-Posterausstellung, wie Shakespeare Pflanzen mit verschiedenen symbolischen Bedeutungen in seine Werke einband.

Offenbar kannten sich Shakespeare und seine Zuhörer mit Pflanzen bemerkenswert gut aus. Sonst wäre seine oft sehr gezielt und pointiert eingesetzte Verwendung von Pflanzen und gärtnerischen Details schlichtweg ins Leere gegangen. Shakespeare „dekoriert“ die fast leere Bühne seiner Zeit in den Köpfen seines Publikums mit imaginären Pflanzen, er illustriert Dynastisches an Hand des Baumschnitts und gestaltet mit pflanzlichen Objekten seine überbordenden, oft zotigen Wortspiele bildreich aus.
In der Regel werden die Pflanzen nicht beiläufig-dekorativ, sondern ganz gezielt eingesetzt: Als „Wortkulissen“ rufen sie beim Publikum im elisabethanischen Theater ganz bestimmte Bilder von Szenerien und Landschaften hervor. Der „Feenhügel“ im „Sommernachtstraum“ mit seinem duftenden Geißblatt, den Veilchen und dem Quendel ist geradezu sprichwörtlich geworden. Oft spielen Gift- oder Heilpflanzen ihre Rolle als konkrete Objekte im Handlungsgefüge. Nicht alle durch Pflanzen vermittelte Botschaften sind uns heute noch verständlich, doch die Symbolik vieler Bilder ist bis in unsere Tage nachvollziehbar.
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BG 07

BG 06

Gegenstimmen

September 10th, 2016

Gegenstimmen

Gropius-Bau zeigt dissidentische Kunst aus der DDR (Berliner Zeitung)
Gegenstimmen. Kunst in der DDR 1976-1989 (Freitag)
Der ungezähmte Osten (Tagesspiegel)

o.T. 1988
Hanns Schimansky, 1988

In Spandau

September 8th, 2016

Diana

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Obelisk

Es ist ärgerlich, dass die Website Bildhauerei-in-Berlin nicht mehr dem interessierten Kunstspaziergänger zur Verfügung steht (oder könnt ihr euch authentifizieren?), aber es gibt zum Glück noch andere Möglichkeiten sich zu informieren; für Spandau z.B. dieses Wiki zur Kunst im öffentlichen Raum.

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Da staunst du, was?

September 4th, 2016

DADA AFRIKA
Dialog mit dem Fremden

Dada
Hannah Höch, Ohne Titel (Aus einem ethnografischen Museum), 1930

Kopf
Skulpturenrest in der Straße „Am Berlin Museum“

Ruinenberg

September 3rd, 2016

Zum Ruinenbergensemble gehören der Monopteros (Rundtempel), der Pyramidenbau, die Ionischen Säulen und die Theaterwand. Diese Staffagebauten wurden 1748 nach Entwürfen von Georg Wenzeslaus von Knobelsdorff (1699-1753) und Innocente Bellavite (1692-1762) für Friedrich den Großen erbaut. Der Architekt Ludwig Persius (1803-1845) errichtete um 1845 den Normannischen Turm.
Die an antiken Vorbildern orientierten Ruinen bilden eine scheinbar natürliche Landschaftsszenerie nach englischem Vorbild und umrahmen das Hochbassin, welches zur Bewässerung der Fontänen im südlichen Park dient.
(Text von einer Erläuterungstafel)

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Putten im Schlosspark Charlottenburg

September 2nd, 2016

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Auf der Treppe zum Karpfenteich befinden sich acht Putten. Sie bestehen aus weiß gestrichenem Aluminium, stammen aus dem Jahre 1984 und stehen alle auf etwa 1 m hohen Steinsockeln (30 cm x 30 cm). Die Putten sollen die vier Jahreszeiten sowie die vier Elemente der Erde repräsentieren.
(Quelle)

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Kleiner Bobby

August 31st, 2016

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Leider habe ich die Ausstellung SEIN.ANTLITZ.KÖRPER in St. Canisius verpasst. Christina Dolls Skulptur „Kleiner Bobby“ ist aber noch da.

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Allegorien der Jahreszeiten am Orangerieschloss

August 30th, 2016

Die eingeschossigen 103 Meter langen und 16 Meter breiten Pflanzenhallen bekamen auf der Südseite durchgehend bodentiefe Sprossenfenster, die im Rhythmus von zwei schmalen und einem breiten Pfeiler mit Figurennische unterbrochen wurden. In den Nischen ließ Wilhelm I. Allegorien mit Darstellungen der Monate und Jahreszeiten aufstellen, die alle in den 1860er Jahren entstanden waren. An der westlichen Pflanzenhalle fertigte Ludwig Wilhelm Stürmer nach Modellen von Hermann Schievelbein Januar und Februar, Eduard Stützel nach Schievelbein den März, nach Julius Franz den Frühling, nach Schievelbein den April, nach Hermann Wittig den Mai und wieder nach Schievelbein den Juni. Der Sommer stammt von Eduard Mayer. An der östlichen Pflanzenhalle wird dieses Programm von Westen nach Osten weitergeführt. Der Juli ist ein Werk von Julius Franz, der ebenfalls das Modell für die nachfolgenden Allegorien August und September lieferte, die Eduard Stützel ausführte. Dem Herbst von Hermann Wittig schließen sich der Oktober von Schievelbein an, den Stürmer fertigte. Die Figuren November, Dezember und Winter entstanden nach Modellen von Julius Franz und wurden von Stützel ausgeführt.
(Wikipedia)

Frühling
Frühling (Julius Franz)

Sommer
Sommer (Eduard Mayer)

Herbst
Herbst (Hermann Wittig)

Winter
Winter (Modell Julius Franz, Ausführung Eduard Stützel)

Stille Post

August 28th, 2016

Chinese Whispers

Ingo Mittelstaedt mit der Sammlung Peter Raue im Haus am Waldsee

Kopf
Jacob Mattner, 1985

Fontane-Archiv Potsdam

August 27th, 2016

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Die Villa Quandt in der Nauener Vorstadt beherbergt das Fontane-Archiv. Links vom Eingang steht die 1985 vom Bildhauer Peter Fritzsche (*1938) geschaffene Bronzebüste Theodor Fontanes (1819-1898). Zu DDR-Zeiten hatte die Büste ihren Aufstellort in der Dortustraße, zog dann zusammen mit dem Archiv 1998 zur nördlichen Seite des Bassinplatzes, um nach einem weiteren Umzug im Oktober 2007 einen idyllischen Standort in der historischen Parklandschaft am Potsdamer Pfingstberg zu finden.

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