Archive for the ‘Public Art’ Category

Lektion zum Jahresende

Donnerstag, Dezember 30th, 2010

Mundharmonika
Seefried-Matejkowa, Admiral mit Doppelgänger (Detail), 1985

Lektion

Weißt Du noch, wie Deine Freundin
Über mich sagte: Wenn ich lächle,
Dann geht doch die Sonne auf.
Es kam jedoch anders. Ich hechle
Dem Leben hinterher, nur ein Jahr drauf.
Schlaflos, gedrückt für weitere Jahre,
Ohne Kraft, die Mundwinkel tief.
Ob’s wohl so bleibt bis an die Bahre,
Sind’s gar die Geister, die ich rief?
Was anderen passiert, geschieht auch mir,
Ich wähnte mich davor gefeit.
Bittere Lehre trifft mich hier,
Wann werde ich endlich gescheit?
Ich konnte es kaum noch glauben,
Manchmal ist wieder Glanz in meinen Augen.

(Jürgen Berlin)

Jaaa

The piano has been drinking
Seefried-Matejkowa, Tanz auf dem Vulkan, 1988

Johann Wilhelm Schütz

Mittwoch, Dezember 22nd, 2010

Johann Wilhelm Schütz (*15. September 1839; †7. November 1920) war ein deutscher Tierarzt und Professor an der Tierärztlichen Hochschule Berlin. 1882 gelang ihm zusammen mit Friedrich Loeffler die Reinzüchtung von Burkholderia mallei, dem Erreger des Rotzes.

Johann Wilhelm Schütz

Die Büste befindet sich im Innenhof der Tierarzneischule Luisenstraße. Dort steht auch eine Büste Dieckerhoffs.

Sockelreliefs am Beuth-Denkmal

Dienstag, Dezember 21st, 2010

Das Denkmal für Peter Christian Wilhelm Beuth ist ein Gemeinschaftswerk von zwei Schülern Rauchs. Beuth war ein hoher Staatsbeamter und förderte erfolgreich den Übergang vom Manufakturwesen zur industriellen Fertigung in Preußen. August Kiss schuf die Statue, von Friedrich Drake stammen die Sockelreliefs – oben Allegorien über das Zusammenwirken von Handel und Industrie, Kunst und Wissenschaft, unten Szenen der technischen und zivilisatorischen Fortschritte jener Zeit.
(Wikipedia)

Beuth1

Beuth2

Beuth3

Beuth4

Helmut Reihlen
Christian Peter Wilhelm Beuth
Eine Betrachtung zur preußischen Politik der Gewerbeförderung in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts und zu den Drakeschen Beuth-Reliefs (hier)

Marcellus im Schlosspark Charlottenburg

Donnerstag, Dezember 16th, 2010

Jüngling

Kleomenes ist ein antiker griechischer Bildhauer aus Athen. Er ist der Urheber der berühmten Marcellus-Statue, die sich heute im Louvre in Paris befindet und früher Germanicus genannt wurde. Die Statue stellt Marcellus, den Neffen von Augustus, als Redner in der Pose des Hermes Logios – mit erhobener rechter Hand und einer Schildkröte an seiner Seite – dar.
(Wikipedia)

Marcellus

Stefan Horota

Samstag, Dezember 11th, 2010

Eine Auswahl an Arbeiten von Stefan Horota in Berlin

Bärenmama

Kleine Sportler

Die 2

Rollerkinder

Zwei Bären und eine Taube

Auf dem Julius-Morgenroth-Platz

Donnerstag, Dezember 9th, 2010

Gedanken eines Mimen 3

Walkman1

Nach langer Nacht

Vorn rechts befindet sich ihre Skulptur „Walkman“ aus dem Jahre 1985 (ein Abguss der Skulptur in der Admiralstraße in Friedrichshain-Kreuzberg). Eine Punkerin mit Irokesenhaarschnitt sitzt in Lebensgröße auf einem Blechkasten (dieser etwa 1 m x 50 cm x 20 cm). Unter ihrer geöffneten Lederjacke sieht man ein grünes Hemd. Dicht am Eingang befindet sich ebenfalls von der Künstlerin die Plastik „Gedanken eines Mimen“. Wieder sitzt in Lebensgröße eine Person – ein Mime – auf einem Blechkasten (dieser etwa 40 cm x 40 cm x 40 cm). Er hat einen freien Oberkörper und eine Kappe auf dem Kopf. Seine linke Hand ist etwas vorgestreckt und ein Finger – in einer Pose des Überlegens – abgespreizt. Ebenfalls von Ludmila Seefried-Matejkova befindet sich vorn links die“Schlafende“ von 1986. Eine Frau mit Punk-Frisur in Lebensgröße ruht auf dem Boden, den Kopf auf ihrem Arm, die Jacke über ihr Gesicht gezogen. Einige Meter weiter links steht die etwa vier Meter hohe Skulptur des kroatischen Dichters und Humanisten Marko Marulic (1450-1524), einer der bedeutendsten Intellektuellen der Renaissance. Der Künstler dieser Plastik ist Slavomir Drinkovic. Auf einem Stein-Postament (etwa 2 m x 2 m x 20 cm) befindet sich ein Bronze-Sockel (etwa 1 m x 1 m x 20 cm). Darauf steht die Skulptur des kahlköpfigen, bärtigen Dichters. Er hält ein Buch im linken Arm und zeigt darin mit dem Finger der rechten Hand auf eine Stelle. Auf dem Sockel steht:“Gestiftet von der Partnerstadt Split und den Kroaten Berlins an Wilmersdorf, im Mai 2000″. Zu diesem Zeitpunkt bestand die Partnerschaft Berlins und Splits 30 Jahre.
(Quelle)

Marco Marulic

Gerdeen-Kosmetik

Sonntag, November 28th, 2010

Gerdeen

Johann Kwederawitsch steht nicht das erste Mal vor dem Wandmosaik an der Außenfassade des Bahnhofs Friedrichstraße. Er kennt es sehr gut, schließlich stammt es aus seiner Hand. Rund 40 Jahre ist es her, dass der Biesdorfer hunderte von glasierten Keramikstücken zu einer Kosmetik-Reklame [VEB Gerdeen – Werk für feine Kosmetika Schildow] zusammenfügte. Doch sein Werk ist in Vergessenheit geraten, weil es nicht zu sehen war. „Jahrelang war das Mosaik mit den ägyptisch wirkenden Damen von einer Reklametafel der DDR-Fluglinie Interflug verdeckt“, sagt Stefan Grell. Der Restaurator hat Kwederawitschs Werk erst kürzlich am Eingang zum U-Bahnhof an der Postfiliale wieder angebracht.
(hier, Berliner Zeitung, Januar 2001)

Ästhetik abgerissener Plakate

Montag, November 22nd, 2010

Abriss

Anschlag

Rotes Kreuz

Die Zeit vergeht

Montag, November 15th, 2010

Stille2
September 2005

Mauer
November 2010

Schon wieder 5 Jahre her: Urs Fischers heiße Frauen im Hamburger Bahnhof.

Rüdiger von Ilgen

Sonntag, November 14th, 2010

Rüdiger von Ilgen
Rudolf Siemering, Heinrich Rüdiger von Ilgen

Für die ehemalige Berliner Siegesallee gestaltete der Bildhauer Rudolf Siemering eine marmorne Büste Ilgens als Seitenfigur der Denkmalgruppe 27 zu dem zentralen Standbild für den Soldatenkönig Friedrich Wilhelm I., enthüllt am 22. Dezember 1900. Die Büste ist mit einem umhangartig drapierten Mantel und gebundenem Schaltuch ausgestattet. Der abgeklärte Gesichtsausdruck kennzeichnet Ilgen als seiner Macht bewussten Diplomaten. Die Allongeperücke weist ihn als hohen Staatsdiener aus. Die Büste befand sich zwischen 1954 und 1988 im Park des Schlosses Britz, das Ilgen 1719 gekauft hatte. Seit 1988 steht dort eine Kopie der Büste. Das beschädigte Original (unter anderem fehlt die Nase) lagerte bis 2009 mit weiteren Siegesallee-Figuren im Lapidarium in Berlin-Kreuzberg und wird seit Mai 2009 in der Zitadelle Spandau aufbewahrt.
(mehr hier)

von Ilgen, Gutsbesitzer