In den letzten zwei Jahren hat sich allerhand getan im Prinzessinnengarten am Moritzplatz.
Archive for the ‘Berlin’ Category
Prinzessinnengarten
Samstag, August 6th, 2011Gefiedertes Berlin
Donnerstag, Juli 28th, 2011Fass mich nicht an!
Mittwoch, Juli 27th, 2011Beziehungsgedicht
Ach Scheiße, mein Weib liebt mich nicht.
Und lieb ich sie, ich weiß nicht recht,
Schreib wieder ein Beziehungsgedicht,
Natürlich wieder ungerecht.
Zu Wasser geht es, bis es bricht,
Mal ist’s mehr gut, mal ist’s mehr schlecht.
Doch wohin neigt sich das Gewicht,
Zum Teifel mit dem Ganzen, echt.
Ach Scheiße, mein Weib liebt mich nicht.(Jürgen Berlin)
Fußverkehr
Mittwoch, Juli 20th, 2011Tempo 20 auf mehreren Straßen, ein Gesundheitspfad und Fußgängerampeln, die Sekunden zählen: Mit einem umfangreichen Paket von Investitionen und Modellprojekten soll das Gehen in Berlin attraktiver und sicherer werden.
Fußverkehr – das klingt so sexy wie „Randgruppe“. Dabei werden 30 Prozent aller Wege innerhalb Berlins zu Fuß zurückgelegt, der Anteil des Autoverkehrs ist mit fast 31 Prozent kaum höher. „Jetzt soll Berlin noch fußgängerfreundlicher werden“, so Junge-Reyers Sprecher Mathias Gille. Dazu dient der neue Plan.
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Humboldt-Box
Samstag, Juli 9th, 2011Lügengeschichte:
Es war einmal ein großer leerer Platz inmitten der großen Stadt. Dort weideten sogar Schafe. Das kann so nicht bleiben, meinten die Stadtoberen, dort muss wieder ein Schloss hin. Die provisorisch auf dem Platz aufgestellte Sparbüchse zur Unterstützung des Schlossunternehmens (Berlins innovativster Ausstellungsort!) sorgte mit seiner interessanten Architektur für Diskussionen, ob denn nicht auch ein innovatives Gebäude für diesen Platz angemessener wäre.
XOOOOX und die Fashion Week
Donnerstag, Juli 7th, 2011Filigrane Schablonen-Graffiti von lebensgroßen Models sind sein Markenzeichen. XOOOOX aus Berlin ist der erste deutsche Streetart-Künstler, dessen Arbeiten auf dem internationalen Kunstmarkt gehandelt werden.
(Interview per E-Mail)
Fortuna auf dem Alten Stadthaus
Sonntag, Mai 15th, 2011Die kupferne Kuppelfigur Fortuna, ein Werk des süddeutschen Bildhauers Ignatius Taschner (1856-1913), hat … [folgendes] Schicksal erfahren. Den Zweiten Weltkrieg hatte die Kuppelfigur ebenso wie die meisten steinernen Turmfiguren überstanden. Bis 1951 krönte die auf einer vergoldeten Kugel stehende weibliche Aktfigur mit Füllhorn, erhobener Rechten und Lorbeerkranz auf dem Haupt die Stadthauskuppel. Dann wurde sie für die nächsten fünfzig Jahre durch eine rotweiße Fernsehantenne ersetzt. Die Fortuna lagerte man damals in die Kuppel ein, bei einer Begehung 1975 bemerkte man allerdings ihre Abwesenheit.
Die Wichtigkeit der Aufstellung der neuen Fortuna im Jahre 2003 wird deutlich, wenn man sich vor Augen führt, wie viel Wert der Architekt Hoffmann auf jedes einzelne Detail seiner Bauten legte. Die bekanntermaßen langen Bauzeiten, die er für viele seiner Werke benötigte, resultierten häufig auch daraus, dass er – der Perfektionist – immer wieder am Bau korrigierte. Hoffmann berechnete präzise die Größe und die damit verbundene Wirkung aller bauplastischen Figuren, die er außerhalb oder innerhalb der Gebäude anbringen ließ. Seine Berechnungen beruhten auf Studien an antiker Architektur und Renaissancebauten. Er notierte sich häufig auf seinen Italienreisen präzise Größenverhältnisse der von ihm als Vorbilder betrachteten Bauten, beispielsweise die des Architekten Andrea Palladios (1508-1580).
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Überleben im Spreepark
Samstag, Mai 14th, 2011Es ist die Atmosphäre eines verwunschenen Ortes. Mit zugewucherten Tümpeln, in denen Frösche quaken, eingesunkenen Gebäuden und verrotteten Karussellresten.
Eine Berliner Firma bietet ein Überlebens-Training im Spreepark an. Mit Navigation im Dunkeln, Hangeln über Wasser und Nahrungszubereitung am selbst gemachten Feuer. Der nächste Grundkurs über eineinhalb Tage, pro Person ab 149 Euro, ist für Anfang Juli angesetzt.
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Rosa Röhre
Montag, Mai 9th, 2011Zentralwerkstatt, ehemalige Versuchsanstalt für Wasserbau und Schiffbau
Kurz hinter dem Ernst-Reuter-Platz zwischen Tiergarten und dem Zoologischen Garten befindet sich die Charlottenburger Schleuseninsel. Markantestes Merkmal ist ein himmelblaues Bauwerk, das sich mit seinen rosafarbenen Riesenrohren so gar nicht in die grüne Landschaft des Tiergartens einfügt. Der denkmalgeschützte Bau des Architekten Ludwig Leo entstand in den Jahren 1968 bis 1975 und wurde als Umlauftank der „Versuchsanstalt für Wasserbau und Schiffbau“ der Technischen Universität in Betrieb genommen. So konnte man hier auf einem unterirdischen Kanal den Widerstand und das Seegangverhalten von Booten testen oder die Entstehung von Hohlräumen bei Unterdruck im Wasser erforschen.
(hier)
Charlottenburger Tor
Samstag, Mai 7th, 2011Das Charlottenburger Tor ist ein neobarockes Schmuckbauwerk, das Anfang des 20. Jahrhunderts errichtet wurde, um den Repräsentationsbedürfnissen der Stadt Charlottenburg zu dienen. Heute befindet es sich an der Grenze der Berliner Ortsteile Charlottenburg und Tiergarten auf der Straße des 17. Juni zwischen Ernst-Reuter-Platz und Siegessäule. Es bildet das Pendant zum Brandenburger Tor auf der gegenüberliegenden Seite des Tiergartens. Die in den Torbau integrierte Charlottenburger Brücke überspannt hier den Landwehrkanal.



























