Archive for the ‘Berlin’ Category

Skulptouren in Berlin und Umgebung

Dienstag, März 16th, 2010

Nach dem großen Erfolg der Flickr-Gruppe Skulptour Berlin wurde heute die Fotosammlung Skulptour Land Brandenburg gegründet. Das passt nun insgesamt besser zum Untertitel dieses Weblogs: Spaziergänge in Berlin und Umgebung.

Begegnung
Begegnung unter den Linden

Nach ca. 3 Jahren sind am heutigen Tag 3500 Fotos von Berliner Skulpturen im öffentlichen Raum von 222 Flickr-Fotografen zusammengestellt worden.

Rohkunstbau Schloss Marquardt 07
Skulpturengruppe im Park von Schloss Marquardt

Dorf in der Großstadt

Montag, März 15th, 2010

Denkmale des Gatower Denkmalweges

Wirtshaus Gatow

Das Wirtshaus Gatow mit Saal ließ Gastwirt Paul Krause 1901-03 errichten. Der Saalbau wurde nach dem Zweiten Weltkrieg zeitweise als Kino und als Supermarkt genutzt. Auf dem ehemaligen, zur Havel terrassierten Biergarten stehen heute Reihenhäuser.

Rettungsgerät auf Grünanlage
Am Wiesenhaus

Als das älteste erhaltene Gebäude in Gatow ist die Kirche sowohl für die Geschichte als auch für das Bild des Dorfes von größter Bedeutung. Sie markiert das Zentrum des historischen Ortskerns, sie war stets religiöser Versammlungsort und zugleich sozialer Mittelpunkt für die Bewohner. An ihrem Bau lassen sich die Spuren der Jahrhunderte ablesen, ihr Erscheinungsbild prägt die ländliche Atmosphäre Gatows bis heute. Allein durch ihr Vorhandensein zwischen Neubauten und geänderten Verkehrswegen kündet sie von den Wurzeln des Ortes.
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gegerbt

Geschichte

Ikarus

Donnerstag, März 11th, 2010

Zur Flugschneise
Flughafen Tempelhof, 2010

Der Schwung des Aufwindes
Der den Sturz beinhaltet

Ikarus
Ikarus, Volkmar Haase, 1983

Balkon Nr. 31

Dienstag, März 9th, 2010

Why does your cat grin like that?

cat attack

Schon wegen der Cheshire Cat sollte man sich Tim Burtons Alice im Wunderland ansehen.

Landesmuseum für moderne Kunst

Donnerstag, März 4th, 2010

Jörn Merkert, der die Berlinische Galerie seit 1987 leitet, tritt mit 63 Jahren ab; im Juli wird er das Landesmuseum für moderne Kunst verlassen.

HHAEB08
Merkert in der Hans-Hartung und Anna-Eva Bergman-Stiftung, Cote D’Azur

Erinnerungsduft
Merkert mit Mercedes Vostell in Malpartida, Extremadura, Spanien

Vortrag und Dialog 4
Merkert mit Hans Scheuerecker, Cottbus

Merkert und Stötzer
Merkert mit Werner Stötzer, Alt-Langsow

Für das Haus bedeutet das einen tiefen Einschnitt, denn Merkert und die Berlinische Galerie sind in 23 Jahren eins geworden. Jetzt bricht eine neue Ära an. Der Nachfolger soll noch im März vorgestellt werden. Wie zu hören ist, hielt sich Wowereit weitgehend heraus, stattdessen begutachteten Schmitz, mit der Kunstszene auch nicht besser vertraut als sein Chef, und der Stiftungsrat der Berlinischen Galerie die Bewerber. Die Entscheidung ist offenbar getroffen, in zwei, drei Wochen soll sie im Senat vorgestellt und dort abgesegnet werden. Selbst sonst stets gut informierte Insider haben diesmal keinen Namen, den sie uns zuraunen könnten.
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Schlossattrappe

Dienstag, März 2nd, 2010

Das Schloss in der Gipsstraße

Was halten Sie von der geplanten Schloss-Attrappe im Stadtzentrum?
Es ist eine der merkwürdigen Schwächen Berlins, wie es an der Geschichte leidet und dabei ziemlich selbstzerstörerische Dinge tut. Das wirkt auf den Außenstehenden rührend und auch sympathisch. Manchmal jedoch befällt Berlin der Wahnsinn. Es ist eine junge Stadt, deren Identität sich auf dem Neuen und dem 21. Jahrhundert begründet. Warum nur will man jetzt den ultimativen Kitsch-Ersatz für ein Schloss bauen, das schon von Beginn an nicht so sehr überzeugte? Weil der Osten es nach dem Krieg sprengte. Nun nach dem Sieg des Westens nimmt dieser Rache, reißt seinerseits den Palast der Republik ab und lässt das Schloss wiederauferstehen. Keine andere Stadt dieser Größe wäre so verrückt, an einem Ort dieser Bedeutung eine solche Kitsch-Imitation zu bauen. Und das aus Revanche für etwas, das Generationen zurückliegt.
(mehr im Interview der Berliner Zeitung mit dem Chefkritiker der New York Times Michael Kimmelman))

Friedhofkunst

Dienstag, März 2nd, 2010

Trauerfigur

Eine Trauerfigur von Hans Dammann auf dem Friedhof II der evangelischen Georgen-Parochialgemeinde

Brücken in Berlin – Stubenrauchbrücke

Sonntag, Februar 28th, 2010

Stubenrauchbrücke

Stubenrauchbrücke

Die Entwicklung der Gemeinden Oberschöneweide und Niederschöneweide war am Ende des 19. Jahrhunderts eng an die rasche Expansion der Berliner Großindustrie gekoppelt. Eisenbahn- und Wasserstraßenanschluss boten günstige Bedingungen für Industrieansiedlungen. Zugleich wurden jedoch Wege- und Straßenbauten und deren Anbindung an das Chausseenetz des Kreises Teltow notwendig. Als erste ständige Verbindung zwischen den beiden Spreeufern wurde 1885 mit Mitteln des Kreises eine Kettenfähre eingerichtet.

Die Fährverbindung blieb bis 1891 bestehen und wurde in den Jahren 1890/1891 durch eine Holzbrücke ersetzt, über die auch die Gleise der Güterbahn Berlin-Oberschöneweide führten und siebzehn neu entstandene Fabriken in Oberschöneweide an die Fernbahnstrecke Berlin – Görlitz anschlossen. Die 121 Meter lange Brücke über die Spree war eine hölzerne Fachwerkkonstruktion über neun Öffnungen. Die drei mittleren dienten dem Schiffsdurchlass. Neben dieser Brücke entstanden etwa in der gleichen Zeit weitere Spreeübergänge wie der Kaisersteg (1898, Fußgängerbrücke) und die Treskowbrücke (1904), die gemeinsam zu einer Verkehrsentlastung in Schöneweide beitrugen. Die Holzkonstruktion der hier beschriebenen namenlosen Brücke war schnell baufällig geworden und erforderte nach nur zehn Jahren den dringenden Neubau einer festen Spreequerung. Die Landratsverwaltung entschied sich für eine aus drei ungleich langen Bögen konstruierte Stahlbrücke, die auch den beginnenden Straßenbahnverkehr und die Gleise der zu den Fabriken Oberschöneweide verlaufenden Industriebahn aufnehmen mussten. Die Brückenpläne stammen von dem Berliner Bauingenieur Karl Bernhard. Bei der Einweihung der neuen Brücke erhielt diese den Namen Stubenrauchbrücke nach dem ehemaligen Teltower Landrat Ernst von Stubenrauch.
(mehr in der Wikipedia)

Friedrich Wilhelm IV. reitet aus

Mittwoch, Februar 24th, 2010

Nationalgalerie

Friedrich Wilhelm IV.

König Friedrich Wilhelm IV. von Preussen

Früh zeigte sich die Vorliebe und das Talent Friedrich Wilhelms für Architektur und Kunst und seine Begeisterung für die Literatur der Romantik. Nicht ohne Beunruhigung wurde die Leidenschaft für das Musische von seiner Umgebung wahrgenommen. Bereits in jungen Jahren griff Friedrich Wilhelm intensiv in die Kulturpolitik Preussens ein. Das ihm von seinem Vater geschenkte Potsdamer Gut Charlottenhof und seine Umgebung wurden mit Hilfe von Schinkel und Lenné in ein italienisch anmutendes Ensemble verwandelt. Fern von Berlin schuf sich der Kronprinz seinen Traum von Arkadien, in das er sich in unruhigen Zeiten immer wieder zurückzog.

Berlinale

Sonntag, Februar 21st, 2010

Berlinale

Es ist entschieden – Der Goldene Bär für den besten Film geht an den türkischen Film Bal von Semih Kaplanoglu.