Archive for the ‘Berlin’ Category

In die Lüfte

Dienstag, Dezember 1st, 2009

Ballonfahrt

Preussen ist der Name des Ballons, mit dem am 31. Juli 1901 der noch heute gültige Höhenweltrekord für eine Freiballonfahrt im offenen Korb aufgestellt wurde. Diese Fahrt trug entscheidend zur Entdeckung der Stratosphäre bei.
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Ballon Preußen

Um 10:50 Uhr hob der Ballon mit einer Vertikalgeschwindigkeit von 1,5 m/s ab und stieg, bis er in einer Höhe von 4.500 Metern prall gefüllt war. Anschließend begannen die Ballonfahrer mit dem Abwurf von Ballast. Als Süring trotz Sauerstoffatmung ohnmächtig wurde, betätigte Berson mehrmals das Ventil, um ein weiteres Steigen des Ballons zu verhindern. Bevor er selbst ohnmächtig wurde, konnte er eine Höhe von 10.500 Metern bestimmen. Da der Ballon noch stieg, könnte die maximale Höhe bei 10.800 Metern gelegen haben. Der mitgeführte Barograph konnte darüber keine Auskunft geben, da dessen Tinte bereits bei 10.000 Metern Höhe eingefroren war. Nach ihrem Erwachen landeten die Ballonfahrer sicher bei Briesen in der Nähe von Cottbus.

Franz Releaux

Dienstag, November 24th, 2009

Franz Reuleaux

Gedenkstein für Franz Reuleaux auf dem Campus der TU Berlin (Johannes Röttger, 1912)

Friderizianischer Barock in der DDR

Samstag, November 14th, 2009

Wein

Diese Knaben befinden sich über dem Eingang zum Verwaltungs- und Magazingebäude der Staatsoper in der Straße Hinter der Katholischen Kirche. Das Gebäude entstand 1952-55 (!) nach Plänen von Richard Paulick.

Das Magazingebäude und besonders seine innere Ausstattung sind kunsthandwerklich von hoher Qualität und stellen eine bedeutende Variante des Historismus der frühen fünfziger Jahre in der DDR dar.  An dieser prominenten Stelle wurde der genius loci berücksichtigt und der friderizianische Barock aufgegriffen.
(aus: Denkmale in Berlin – Michael Imhof Verlag, 2003)

Hannah-Höch-Preis 2009

Donnerstag, November 12th, 2009

Konrad Knebel erhält den Hannah-Höch-Preis 2009

Berlin verändert sich, für Melancholie ist keine Zeit. Darum fragen Konrad Knebels Bilder danach, ob wir begreifen, was vorgeht und was da Neues kommt. Wie eigentümliche Skulpturen, ja Monumente modelliert der Maler die alten Häuser aus dem milchig-silbrigen Berliner Licht heraus, ein nördliches Licht, das es, wie er mit dem Wissen des Naturkundigen meint, nur hier gibt, in dieser von Seen, Flüssen, Wäldern umgebenen Stadt.
(Ingeborg Ruthe hier in der Berliner Zeitung)

Herbst

Berlinisch indes ist [die Maleriei Knebels] durch und durch: herb, nachdenklich, ein wenig melancholisch, damit ganz in der Tradition alter Berliner Häuser-Maler wie Hans Baluschek, Otto Nagel, Gustav Wunderwald oder Werner Heldt.

Jacob-und-Wilhelm-Grimm-Zentrum

Dienstag, November 10th, 2009

Auf der Suche nach einer guten Bibliothek

Jacob-und Wilhelm-Grimm-Zentrum

Am 12. Oktober 2009 wurde die neue Zentralbibliothek der Humboldt-Universität im Jacob-und-Wilhelm-Grimm-Zentrum eröffnet.

Berliner Köpfe 2009

Donnerstag, November 5th, 2009

Berliner Kopf 2

Die Herrschaft des Kopfes über das Ganze fällt auf. Der Kopf ist oben. Er ist der härteste Körperteil des Menschen. Es befinden sich in diesem kleinen Raum eine solche Fülle von unterschiedlichen Empfindungen, dass wir in staunender Bewunderung vor dem Kopf stehen.
(aus: Ror Wolf Raoul Tranchirers vielseitiger großer Ratschläger für alle Fälle der Welt)

Halloween

Bld

Don't tell anyone

Blickkontakt

Halbbild

Mona Bocho

Berliner Kopf 1

Das wird noch dauern …

Dienstag, Oktober 27th, 2009

Mit der Fertigstellung des Humboldt-Forums wird es noch etwas dauern. Jetzt ist 2016 im Gespräch und man muss mit Mehrkosten rechnen, ca. 90 Millionen Euro.
(Stellas antibarocke Planung, N. Bernau in der Berliner Zeitung)

Aussichtsterrasse

Schildbürger am Werk: Die Aussichtsterrasse zur Beobachtung des täglichen Baufortschrittes wird gerade aufgebaut.

Berliner Weide

Die Berliner Streetartisten sehen die Zukunft des Schlossplatzes realistisch.

Neue Schlossfassade

In der Zeit bis zum Baubeginn können noch viele neue Ideen entstehen. Wie wäre es z.B. das Schloss mit sozialistischem Antlitz wieder aufzubauen?
Die Kunsthalle zeigt schon einmal, wie es aussehen könnte.

Party bei der Berlinischen Galerie

Sonntag, Oktober 25th, 2009

Heute feiert die Berlinische Galerie. Fünf Jahre im eigenen Haus.

Szymanski
Rolf Szymanski, siehe hierzu: Kunst – Stadt – Raum

Der Förderverein Berlinische Galerie wurde 1975 als privater Verein kunstsinniger Bürger gegründet. Über 20 Jahre fungierte er als Trägerverein, dessen Vorstand die Geschicke des Museums verantwortete. 1995 wurde das Museum zu einer öffentlich-rechtlichen Stiftung umgewandelt und ist seitdem Landesmuseum für Moderne Kunst, Fotografie und Architektur. Aus dem Trägerverein entstand der Förderverein Berlinische Galerie e.V., der das Museum unterstützt und seine Aktivitäten fördert.

Um einen lebendigen Austausch zwischen den Mitgliedern des Fördervereins Berlinische Galerie und darüber hinaus mit bildenden – insbesondere mit der Berlinischen Galerie eng verbundenen – Künstlern auf hohem Niveau zu halten, werden im Jahr ca. 10 Atelierbesuche in Berlin, mehrere Exkursionen bzw. Tagesausflüge in die umgebenden Bundesländer sowie eine Kunstreise ins Ausland durchgeführt.

Wir sind seit einigen Jahren Mitglieder im Förderverein. Rückblickend einige Highlights:

Djahazi

Es ist erst zwei Wochen her, da besuchten wir die Biennale in Venedig und interessante Kulturstätten in Venedig und Veneto. Wir haben in den Kunstspaziergängen ausführlich berichtet.

HHAEB25

Das ist auf dem Anwesen von Hans Hartung. Unsere Kunstreise 2008 führte uns an die Cote d’Azur. Viele Bilder gibt es in unserem Flickr-Set, aber natürlich wurde auch in den Kunstspaziergängen berichtet.

Rundherum

Das ist in Malpartida. Dort in der spanischen Extremadura befindet sich das Museo Vostell. Es war unglaublich schön. Hier die Bilder zur Spanienreise 2007.

Natürlich geht es nicht immer so weit weg. Sehr beliebt sind auch die Tagesausflüge in die Umgebung Berlins. Wir erinnern uns gern an den Besuch bei Hans Scheuerecker in Cottbus, den Besuch bei Werner Stötzer in Alt-Langsow oder die Besichtigung des Skulpturengartens von Matschinsky-Denninghoff in Schönfeld.

Pomona Zipser
Pomona Zipser, siehe hierzu: Kunst – Stadt – Raum

Übrigens, es ist nicht schwer, Mitglied im Förderverein zu werden. Neue Mitglieder sind willkommen.

Festival of Lights

Samstag, Oktober 24th, 2009

Festival of Lights

Die offizielle Website zum Festival of Lights ist hier, eine Sammlung von Bildern der Flickr-User hier.

Neue Hotels am Hauptbahnhof

Dienstag, Oktober 20th, 2009

Hauptbahnhof

Geschäftsreisende dürfen nicht mehr in teuren Hotels übernachten und Touristen gucken immer mehr auf ihren Geldbeutel, wenn sie nach Berlin kommen und ein Zimmer suchen. Ursache ist die Wirtschaftskrise. Investoren stellen sich auf diesen Trend ein, statt Luxushäuser mit vier und fünf Sternen wie in den 90er-Jahren planen und bauen sie jetzt vor allem Zwei- und Drei-Sterne-Hotels mit vergleichsweise günstigen Zimmerpreisen zwischen 40 und 80 Euro. Etwa 20 Vorhaben für neue Hotels gibt es derzeit in der Innenstadt zwischen Friedrichstraße und Alexanderplatz sowie rings um den Hauptbahnhof.
(mehr hier)