Verneinung des Nichts
Ein orientalisches Genie
Berichten die Sagen
Erfand vor vielen hundert Jahren
Die Null. Ein Sieg
Der Mathematik!Oskar Huth erst
stieg
Auf dieser Leiter
Eine Sprosse weiter:
Er erfand Die durchgestrichne Null –
Und verwendet sie nur
Als Signatur.(Sigurd Kuschnerus)
Archive for the ‘Ausstellungen’ Category
Für den Fall der Nüchternheit
Freitag, Juli 18th, 2014Melancholie und Drama des Badens
Montag, Juli 14th, 2014Wir gehen baden – Eine Sommerausstellung im Kupferstichkabinett
Am Eindrucksvollsten ist die letzte Station der Ausstellung „Melancholie und Drama des Badens“: Hier finden sich herausragende Werke von Edvard Munch, Gerhard Richter, Philip Pearlstein und Anderen.
(mehr hier bei Tanja Dückers)
Der Benimmratgeber „Der gute Ton“ von 1907 rief jedoch zu Sittsamkeit in Badeorten auf: „Die Begleitung eines ihr ganz oberflächlich bekannten oder eben nur vorgestellten Herrn anzunehmen, widerraten wir jeder Dame, weil „man sich über die Wirkung dieser Unvorsichtigkeit auf die Zuschauer und die daraus resultierende üble Nachrede nicht wundern dürfte“. Und: „Dem Taktgefühl der Herren ist in dieser Hinsicht nicht immer zu trauen!“
Ein zeitgenössischer Beobachter beschrieb 1912 den Badebetrieb an der Ostsee so: „Ohne Zweifel ist das Baden für Herren allein ebenso langweilig wie für Damen allein. Ich ließ mich von einer befreundeten Familie adoptieren, erstand eine „richtiggehende“ Badehose und erschien im Familienbad.“
Dort stellte Henry F. Urban fest: „Hier war’s am vollsten, wie ich’s mir gedacht hatte. Und wohin ich den Kopf wandte, erblickte ich feuchte Weiber (Goethe!) aus dem Wasser oder in das Wasser tauchen!“
Ansichten – Schadow und Brech
Sonntag, Juli 13th, 2014Die Ausstellung „Ansichten“ zeigt vom 20. Mai bis 14. September 2014 im Schadow-Haus (Seitenflügel) in Berlin das monumentale Schlußstück des „Münzfrieses“ von Johann Gottfried Schadow. Diesen repräsentativen Fries schuf der Bildhauer nach einem Entwurf von Friedrich Gilly für das in den Jahren 1798 bis 1800 erbaute Münzgebäude am Werderschen Markt.
Der Fotograf und Video-Künstler Christoph Brech erweitert den Blick des Betrachters auf die Skulpturen Schadows, wobei er sie seiner künstlerischen Sehweise anverwandelt.
Der Urlaub ist vorbei … ewig ist eh nichts
Sonntag, Juli 6th, 2014Berlin Biennale 8 (Commerce)
Dienstag, Juni 10th, 2014Tonel in den Kunstwerken
Bücher, Papiere, Notizblätter. Auf dem Tisch liegen in Pappschubern die Aufzeichnungen eines fiktiven Mannes, in denen dieser sein Leben im Karibiksozialismus Revue passieren lässt. Ringsherum hängen in zehn maßgefertigten Rahmen aus kubanischem Holz die Porträts der Führer des ehemaligen Ostblocks. Auf einer der gegenüberliegenden Wände hängt eine Reihe stahlverstärkter Stäbe in kyrillischer Schrift, die das Wort Kommerz ergeben.
Wer will, kann in Tonels Arbeit Commerce von 2014 des Biennalen-Pudels Kern sehen. Setzt das vielteilige Werk des 1958 geborenen Künstlers in der großen Halle der Berliner Kunst-Werke doch geradezu vorbildhaft die Idee von den “Überschneidungen von größeren historischen Narrativen und dem individuellen Leben” um, die Juan A. Gaitàn zu einem Kernanliegen seiner Biennale gemacht hatte. Denn darin setzt sich Tonel mit der Frage auseinander, wie in seinem sozialistischen Vaterland die Wissenschaft im Wettlauf der Systeme während des Kalten Krieges instrumentalisiert wurde.
(Mehr hier von Ingo Arend)
Berlin Biennale 8 (Kunstwerke)
Montag, Juni 9th, 2014Gisele Freund
Samstag, Mai 24th, 2014Gisele Freund in der AdK am Hanseatenweg
Gisèle Freund wurde mit Porträts von James Joyce, Walter Benjamin und Simone de Beauvoir berühmt. Jetzt feiert eine Ausstellung der Berliner Akademie der Künste die Fotografin, die in Schöneberg geboren wurde.
(mehr hier)
STANZE/ROOMS
Montag, Mai 12th, 2014
Bidibidobidiboo (Maurizio Cattelan, 1996)
me Collectors Room
STANZE/ROOMS – WORKS FROM THE SANDRETTO RE REBAUDENGO COLLECTION
Snake Grass
Sonntag, Mai 11th, 2014
Schinkel macht sich Notizen zum Baugeschehen auf dem Schlossplatz
Im Schinkelpavillon werden Ikebanaskulpturen von Camille Henrot gezeigt.
Der Schinkel Pavillon präsentiert die deutschlandweit erste institutionelle Einzelausstellung der französischen Künstlerin Camille Henrot (*1978 in Paris). Snake Grass kombiniert zwei formal sehr unterschiedliche Arbeiten. Im gläsernen Oktagon, dem Hauptraum des Hauses, werden neue Arbeiten der Skulpturenserie Is it possible to be a revolutionary and like flowers? (seit 2011) gezeigt. Zusätzlich öffnet der Schinkel Pavillon erstmalig die ehemalige Schinkel Klause im Souterrain und stellt den Film The Strife of Love in a Dream (2011) vor. Die Ausstellung ist kuratiert von Clara Meister.

Xenophiles (Andre Breton) – How lovely the world is Greece never existed – New Zealand Flax, Telefonkabel
Camille Henrot ist eine Entdeckerin mit einem forschenden und zugleich poetischen Blick auf unsere Zeit. In dem lichtdurchfluteten Ausstellungsraum des als Gartenpavillon angelegten Schinkel Pavillon arrangiert Henrot filigrane Blumengestecke aus der Werkserie Is it possible to be a revolutionary and like flowers? Seit 2011 übersetzt die Künstlerin hierfür unterschiedlichste literarische Vorlagen in Ikebanaskulpturen. Die von Zitaten ausgehenden Blumenarrangements weisen nicht nur durch die Beschaffenheit und Wirkung der verwendeten Blumenarten oder die Bezeichnungen der Pflanzen Analogien zu den Grundgedanken der einzelnen Bücher auf. Sie bestechen auch durch die feinsinnig arrangierten Kombinationen und skulpturalen Anordnungen – ob als minimale Gestecke in Vasen, in speziell dafür angefertigten oder gefundenen Behältern, mit Alltagsgegenständen wie Gummischläuchen oder Netzwerkkabeln kombiniert, im Raum hängend oder als raumgreifende Installation.
(mehr hier)

















