Archive for the ‘Ausstellungen’ Category

Picasso – Suite Vollard

Montag, März 17th, 2014

Suite Vollard

Ansehen!

Faun

Infolge ihrer bewegten Geschichte sind heute nur wenige komplette Folgen der »Suite Vollard« in bedeutenden öffentlichen und privaten Sammlungen erhalten.
Vollständig wurde sie 1978-79 im Alten Museum, Berlin als Leihgabe der Sammlung Ludwig gezeigt. Nach mehr als 35 Jahren ist die Folge nun erstmals wieder in
unmittelbarer Nachbarschaft zur Museumsinsel (Galerie Bastian) zu sehen.

Unser Schadow

Sonntag, März 16th, 2014

Prinzessinnengruppe

Schadow

Am 20. Mai 2014 jährt sich der Geburtstag von Johann Gottfried Schadow (1764–1850) zum 250. Mal. Aus diesem Anlass veranstalten das Stadtmuseum Berlin und die Schadow Gesellschaft Berlin e. V. eine Jubiläumsausstellung mit mehr als 300 Exponaten, überwiegend aus eigenen Beständen.

Unser Schadow

Schadows glühendster Verehrer 2014 ist sein Kollege Johannes Grützke (76). „Verehrer? Ich bin seine Inkarnation!“

Und so wie der Schadow ein großer Schachspieler war und Hobbyschauspieler, ist der Grützke ein Hobbydichter und -Geiger – und mindestens so witzig-selbstironisch wie der Alte. Der ja immerhin erlebte, wie seine Quadriga 1806 von Napoleon geklaut wurde – und 1814 wieder nach Berlin zurückkam (daher das Wort „Retourkutsche“).
(hier)

Schadowrelief

Schadowhaus

Fürst Leopold

Das Vergessen begann mit der Weisung Friedrich Wilhelms III., die Prinzessinnengruppe in nicht öffentlich zugängliche Räume des Berliner Stadtschlosses zu verbannen. Noch mehr beiseitegeschoben wurde Schadow im 19. Jahrhundert, als man Schinkel und Rauch eigene Museen widmete, ihm jedoch nicht. Offenbar ließen manche seiner Werke unerwünschte Deutungen zu, was Theodor Fontane 1853 anmerkte: »So wurde der Alte Dessauer, an dessen Dreimaster und Gamaschen wir jetzt gleichgiltig vorübergehen, zu einer That von unberechenbarer Wirkung.«
(hier)

JOHNNY COME HOME

Samstag, März 15th, 2014

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Jonathan Meese wollte immer so sein wie… Echnaton oder Caligula, also ein Spielkindgott, ein Tierspielbaby, oder wie Scarlett Johansson, die Mumins oder Dr. No, Saint Just oder überhaupt das „Böse“ bei James Bond oder der süßeste Babysavonarola.
(hier)

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Seit Jonathan Meese vor 16 Jahren auf der Berlin Biennale seine raumgreifende Installation „Ahoi der Angst“ präsentierte, scheiden sich an Jonathan Meese die Geister. Im Dienste der Kunst provoziert er bewusst mit grenzwertigen Symbolen, man erinnere sich an den Hitlergruß im Rahmen einer Performance, und gibt seinen Werken dabei so ausgefallene Titel wie den der links zu sehenden Arbeit „Die Wahmmuschel besaß 8?000 Perlen?…“. Nun würdigt die CFA-Galerie sein Schaffen mit einer umfangreichen Schau von Skulpturen und Gemälden aus dem Jahr 2006 (hier).

Devil I

Freitag, März 14th, 2014

Contemporary Fine Arts zeigt die Skulptur Devil I, 2010 von Thomas Houseago im Rahmen der Ausstellung FRONT ROW.

Thomas Houseago 2

Thomas Houseago 1

Früher zerstörte er seine Skulpturen, weil sie niemand geschenkt haben wollte. Heute verdient er Millionen. Wie die Kunst Thomas Houseagos Leben verändert.
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This sweetness outside of time

Sonntag, Februar 23rd, 2014

Dorothy Iannone in der Berlinischen Galerie

Dorothy Iannone

Dorothy Iannone lässt sich nicht für eine gesellschaftliche Bewegung vereinnahmen. Der Antrieb für ihre Kunst war ihr Leben. Das hat sie, die Autodidaktin, die Literaturwissenschaft studierte, in ihrer Kunst verarbeitet. Das herausragendste Beispiel dafür ist „An Icelandic Saga“, eine Bildergeschichte, in der sie ihre schicksalhafte Begegnung mit dem Schweizer Künstler Dieter Roth beschreibt. Im Jahr 1967 unternimmt Iannone mit ihrem damaligen Mann eine Kreuzfahrt von New York nach Island. Bei ihrer Ankunft steht Roth am Pier, einen in Zeitungspapier eingewickelten Fisch unter dem Arm. „Ich hatte einen überwältigenden Grund mein Leben vollkommen zu ändern“, schreibt Dorothy Iannone.
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Making Eden

Samstag, Februar 22nd, 2014

Yinka Shonibare MBE bei Blain/Southern

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Da balanciert oben in der Halle, auf einem Seil, ein in knallige Ornament-Klamotten gestecktes Rindvieh mit menschlichen Armen und Beinen. Die Chimäre droht einem imaginären Feind mit der Pistole, in der Linken ein blinkendes Smartphone. Unten … stehen Adam und Eva in knallbunten Kostümen unter dem Paradiesapfelbaum aus Plastik und mit Gummischlange. Auch dem biblischen Urpaar fehlen die Köpfe.
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Besucher

Freitag, Februar 21st, 2014

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Besucher (Figuren von Dorothea Fischbeck)in der Abguss-Sammlung Antiker Plastik

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Fabel

Montag, Februar 17th, 2014

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Ruprecht von Kaufmann hat eine malerische Gesamtsituation für das Untergeschoss des Georg Kolbe Museums geschaffen, die auf die Ausstellung der Bildhauerin Renée Sintenis, die zeitgleich im Obergeschoss des Museums zu sehen ist, reagiert.
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Renee Sintenis

Sonntag, Februar 16th, 2014

Übrgens: Renee Sintenis ist Schöpferin des Berlinale Bären.

Renee Sintenis

Renee Sintenis im Georg-Kolbe-Museum

Renée Sintenis war der Inbegriff des „Girls“ der Weimarer Zeit: eine moderne, erfolgreiche und finanziell unabhängige Frau. Ihre Ausbildung an der Berliner Kunstgewerbeschule begann sie gegen den Willen ihres Vaters, brach sie jedoch im fünften Semester auf sein Drängen hin ab. Ihre beachtliche Körpergröße von 1,80 Meter und ihre distanzierte Schönheit machten sie in der Folge allerdings zum begehrten Modell für zahlreiche Künstler, so auch für Georg Kolbe im Jahr 1910 für einen lebensgroßen Frauenakt. Die Skulptur ist nicht erhalten, jedoch hängt in der Ausstellung, die in den ehemaligen Atelierräumen des Künstlers gezeigt wird, eine Fotografie.
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Bei Mondrian in Hamburg

Sonntag, Februar 9th, 2014

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Die Farbfelder in Rot, Gelb und Blau gehören zu den Ikonen der modernen Kunst. Sie haben dafür gesorgt, dass der Niederländer Piet Mondrian bis heute zu den bekanntesten und einflussreichsten Künstlern des 20. Jahrhunderts gezählt wird. Mondrian steht für die Abstraktion in der Kunst und damit für eine radikale Abkehr von einer jahrhundertelangen Tradition. Da seine ausschließlich aus Primärfarben und schwarzen Rastern auf weißem Grund komponierten Bilder so radikal und so umwälzend erscheinen, gilt Mondrian im allgemeinen Bewusstsein auch selbst als Revolutionär.
Doch mit dieser Vorstellung räumt die Ausstellung „Mondrian. Farbe„, die das Bucerius Kunst Forum zeigt, ziemlich gründlich auf.
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