Archive for the ‘Ausstellungen’ Category

Indianische Moderne

Mittwoch, Oktober 31st, 2012

Am letzten Ausstellungstag haben wir es noch geschafft: Indianische moderne Kunst aus Nordamerika.

Besuch

Das Bild von David Bradley zeigt einen Tag der offenen Tür in einem Pueblo am Rio Grande, bei dem skurril anmutende Fremde mit traditionellen Speisen bewirtet werden. Sie sind wie beim „Abendmahl“ um den Tisch versammelt. In der Mitte thront Lone Ranger, Held einer Fernsehserie der 1960er Jahre; links von ihm eine moderne Version Mona Lisas, rechts die amerikanische Malerin Georgia O’Keeffe.
Gegenüber sitzen der heilige Franz von Assissi, aus dessen Aktentasche eine Zeitung mit der Schlagzeile „Church Sex Scandal“ ragt, in derr Mitte der mexikanische Freiheitsheld Emiliano Zapata und rechts eine Navajo-Frau mit Kind. Links am Tisch sieht man den Gastgeber mit Tochter in Zeremonialkleidung für einen Tanz, wie er durch das Fenster zu beobachten ist. Ganz rechts die Mutter des amerikanischen Künstlers James Whistler, wie er sie 1871 gemalt hat.
Das Touristenpaar in der linken Ecke stammt aus Grant Woods „American Gothic“, rechts in der Ecke steht eine misteriöse Figur Rene Margrittes. Eine Hand greift nach dem angeketteten Koffer mit Geld aus dem Spielcasino, das durch das Fenster zu sehen ist. In der rechten Fensterecke erkennt man die mexikanische Malerin Frida Kahlo und ihren Mann, den Muralisten Diego Rivera.

Hunter's Song

Hunting

Wir haben es satt

Freitag, Oktober 26th, 2012

Satt

Diese Skulptur von Bio-Bauer Stephan Kreppold steht auf dem Mariannenplatz.
Es ist ein Wegweiser in die Ausstellung HUNGRY CITY (Landwirtschaft und Essen in der zeitgenössischen Kunst) im Kunstraum Kreuzberg.
Nur noch bis Sonntag.

Private/Corporate VII

Freitag, Oktober 19th, 2012

Daimler Contemporary

Mermaids
Mermaids, Sigalit Landau

Doron Sebbag Art Collection (private)
and
Daimler Art Collection (corporate)

Mortadella und andere Werke

Samstag, Oktober 13th, 2012

Das in den Jahren 2007 und 2008 entstandene Werk Mortadella von Christoph Hänsli hat es durch ein vielbeachtetes Künstlerbuch und einen Text des Schriftstellers und Kunstkritikers John Berger (Ways of Seeing) in Kunstkreisen bereits zu einiger Berühmtheit gebracht. Dass es vier Jahre nach seiner Entstehung nun erstmals öffentlich ausgestellt wird, hat nicht zuletzt mit seinen Dimensionen zu tun. Es besteht aus 332 einzeln gerahmten Gemälden, die in Größe und Technik alle identisch sind: knapp A4, Acryl und Öl auf Papier und Karton. Auch ikonografisch sind die Gemälde eng verwandt, denn dargestellt sind lebensgroß die 164 Scheiben und zwei Zipfel einer aufgeschnittenen mittelgroßen Mortadella-Wurst – und zwar immer beide Seiten.

Hänsli01

Christoph Hänsli in der Galerie Noland Judin

Archipel.

Freitag, Oktober 12th, 2012

n.b.k.

Brandlhuber verwandelt die Ausstellungsräume des Neuen Berliner Kunstvereins in eine insulare Stadtlandschaft aus Beton (mit unterschiedlichen Zusatzstoffen) und verwendet dabei Elemente vorgängiger Ausstellungsarchitekturen: Karin Sanders Kernbohrungen (2011) dienen als Öffnungen für die Betonschüttungen und Olafur Elliasons Forever Lamp (2011) aus der Ausstellung The Future Archive (2012) spendet Licht.
(mehr hier)

n.b.k.

Königin Luise wartet in Spandau

Montag, Oktober 8th, 2012

Königin Luise

Königin Luise
Königin Luise (Erdmann Enke, 1880)

Noch heißt es warten, Königin. Erst im Frühjahr 2014 soll die Dauerausstellung „Enthüllt. Berlin und seine Denkmäler.“ eröffnet werden.

Neben dem berühmten Lenin-Kopf, der 1991 vom heutigen Platz der Vereinten Nationen an der Landsberger Allee abgetragen wurde und für über 20 Jahre in der Nähe des Müggelsees in Köpenick vergraben wurde, werden auch 32 Standbilder von der früheren Siegesallee im Tiergarten zu sehen sein. Die Sammlung soll zeigen, wie schnell mit der Beseitigung von Skulpturen in der Historie auch deutsche Geschichte entsorgt wurde.

Geschlossene Gesellschaft

Samstag, Oktober 6th, 2012

Künstlerische Fotografie in der DDR
Eine Ausstellung in der Berlinischen Galerie

Übernehme Tapezierarbeiten
Übernehme Tapezierarbeiten, 1981 (Foto: mitue)

Obsessionen

Freitag, Oktober 5th, 2012

Kitaj1

Ronald Brooks Kitaj (* 29. Oktober 1932 in Chagrin Falls bei Cleveland, Ohio; † 21. Oktober 2007 in Los Angeles, Kalifornien) war ein US-amerikanischer Maler, Grafiker und Zeichner, der sich Ende der 1950er Jahre in England niederließ. Kitaj zählte zu den wichtigsten Vertretern der britischen Pop-Art. Er begann mit verrätselten Allegorien und wandte sich in seinem späteren Werk einer verständlicheren figürlichen Darstellungsweise zu, die als School of London bekannt wurde.

Kitaj

Artist R. B. Kitaj (1932-2007) talks about the profound influence of Cézanne on his work. Includes an insight into the artist’s studio.

Gespür stärker als Können – Kitaj in Berlin

Kunstherbst Zitadelle

Mittwoch, Oktober 3rd, 2012

Kunstherbst Zitadelle

Kunstherbst in der Zitadelle Spandau

Sprachbildhauer

Montag, Oktober 1st, 2012

Innerhalb der Linien begrenzt

Lawrence Weiner, Übervater der Konzeptkunst, stellt in Berlin aus und erteilt eine Lehrstunde in Sachen Freiheitsdenken.