Archive for the ‘Ausstellungen’ Category

Denken im Landschaftsmodus

Freitag, April 29th, 2011

CFC
Fernwirkungen des Russischen Oktober, 1963
Geschichtsphilosophisches Kombinat, Blatt 15

Claus nannte sie [seine Sprachblätter] „Denklandschaften“ und meinte das keinesfalls metaphorisch. Wie Nietzsche in den Landschaften wanderte, um zu denken, schrieb der Antipode Claus sein Denken im Modus des Landschaftlichen.
(Matthias Flügge zu Carlfriedrich Claus im Katalog der Ausstellung „Geschrieben im Nachtmeer„)

Kunst der Straße

Dienstag, April 26th, 2011

Und diesmal keine Streetart, sondern …

Plakate

Plakate aus dem Kupferstich-Kabinett der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden

Entspannung

Fetting in der Berlinischen Galerie

Sonntag, April 24th, 2011

Fetting

Rainer Fetting – Berlin

Wowereit: „Rainer Fetting ist ein Künstler, der sich seit den 80er Jahren von Berlin aus beachtliches internationales Renomee erarbeitet hat. Seine Brandt-Skulptur steht nicht umsonst auch in Stockholm. Ich bin der Berlinischen Galerie dankbar, dass sie es unternommen hat, eine Werkschau zusammenzustellen, die uns einen eindrucksvollen Überblick über Fettings großartiges Œuvre präsentiert.“ Der Regierende Bürgermeister verzichtet während der Ausstellung auf das für Fettings Berliner Schaffensperiode repräsentative Gemälde „Drummer und Gitarrist“, das seinen Platz sonst in Wowereits Amtszimmer im Berliner Rathaus hat.
(mehr hier)

Paul Holz

Freitag, April 15th, 2011

Paul Holz in der Galerie Parterre

Paul Holz

Als Autodidakt entwickelte Paul Holz sich schnell zu einem „der ganz großen deutschen Zeichner unseres Jahrhunderts, weil er in seltenem Maße die Fähigkeit besaß, die dramatische, fast tragische Konstellation in menschlichen Existenzen zu erspüren und mit den stets treffenden Mitteln seines Zeichenstils wiederzugeben“ (Zitat: Helmut Börsch-Supan). Realismus, aber auch expressive Verfremdung prägen seine künstlerische Handschrift.

Kernbohrungen statt Papierkörbe

Freitag, April 8th, 2011

Sandero

sanderu

Karin Sander im n.b.k.

Stadt als Ausstellungsraum

Donnerstag, April 7th, 2011

Erik Spiekermann. Schriftgestalten
Ausstellung im Berliner Bauhaus-Archiv

Als Belohnung für den deutschen Designpreis für mein Lebenswerk durfte ich eine Ausstellung einrichten im Bauhaus Archiv in Berlin. Am Ende war das fast eine Strafe, denn es artete doch in Arbeit aus.
(mehr im Spiekerblog)

Schlesische Straße

Jeder Berliner kennt seine Arbeit. Ohne ihn würde man sich … nicht so gut zurechtfinden. Er hat z.B. das Leitsystem der BVG entworfen, vom Streckennetzplan bis zum „Bitte entwerten“-Schild.
(aus: Zitty 8/2011)

In der Kunstkammer des Kolbe-Museums

Sonntag, April 3rd, 2011

Natürlich ist das nicht das Skelett von Al-Burak, oder sieht jemand die Flügelansätze. Es ist das Skelett eines unbekannten Kentauren 😉

Skelett

Der libanesische Künstler Mohamad-Said Baalbaki, 1974 in Beirut geboren, greift in der Installation „Al-Burak II“ den Burak-Mythos nicht aus rein religiösen Gründen auf. Ihn interessiert auch der ideologische Aspekt seiner kulturellen Überlieferung in der Bildkunst. Er begreift Burak als Symbol für den Wandel, den das fliegende Ross in der islamischen Ikonografie im Laufe der Jahrhunderte im persischen, türkischen und arabischen Bilderkanon erfuhr – und manch abendländische Züge trägt.
(mehr hier von Irmgard Berner)

Werner Stötzer

Samstag, April 2nd, 2011

Hoffentlich kommt der Hinweis nicht zu spät. Morgen ist der letzte Tag der Stötzer-Ausstellung im Kolbe-Museum. Unbedingt ansehen!
Heute wäre Werner Stötzer übrigens 80 Jahre alt geworden. Er starb letztes Jahr am 22. Juli.

Anprobe

Werner Stötzer, geboren 1931 in Sonneberg im südlichen Thüringen, erhielt in seiner Heimatstadt seine erste Ausbildung als Keramikmodelleur. Danach studierte er Bildhauerei in Weimar, Dresden und Berlin, zuletzt als Meisterschüler von Gustav Seitz an der Akademie der Künste. Von ihm und dem Ateliernachbarn Waldemar Grzimek wurde der junge Bildhauer zu eigenen figürlichen Werken angeregt.

Was Stötzer zu einem Bildhauer ganz eigener Statur machte, war dann jedoch ein deutlicher Schritt heraus aus dem Schatten von Gustav Seitz; es war seine Hinwendung zum Bildhauermaterial Stein seit der Mitte der 1960er Jahre. Obwohl er gar nicht in der Steinbildhauerei ausgebildet war, verschrieb er sich dieser Technik und zwar so, dass er direkt im Material arbeitete und nicht, wie es der Tradition entsprach, Gipsmodelle kopierte oder gar von Steinmetzen wiederholen ließ.
(mehr hier)

Farben

Kleiner Galerienbummel am Freitag

Freitag, April 1st, 2011

Alexander Ochs ist umgezogen (Besselstr. 14) und zeigt als erstes Zhao Zhao.

EURO, 2008
During his (Zhao Zhao’s) visit to Hamburger Bahnhof, Museum of Contemporary Art Berlin he stole a metal piece of Anselm Kiefers installation „Volkszählung“ which he later transformed into several EURO coins.

Anselm Kiefer

In der Kluckstr. 31 entdeckten wir die Galerie Kavi Gupta mit Arbeiten von Eric Legris. Jellyfish ist Eric Legris erste Einzelausstellung in Berlin.

Eric Legris Jellyfish

Die Galerie Tanja Wagner zeigt neue Bilder von Issa Sant.

Issa Sant

Hier haben wir nur durch die Scheibe geguckt. Wir waren einfach zu früh da, Konspiration der Zeit:
Vom 10. März bis 10. April 2011 widmet der Verein Berliner Künstler dem Träger des VBK-Kunstpreises-Benninghauspreis 2010 Bernhard Nürnberger eine Einzelausstellung.

Schlaf6

Kompass

Montag, März 21st, 2011

Zeichnung Oehlen

Das ist von Albert Oehlen. Nur ein Detail von „Ohne Titel“, 1983 (Wachsmalkreide auf 17 Bogen Papier). Zu sehen in:
KOMPASS
Zeichnungen aus dem Museum of Modern Art, New York
The Judith Rothschild Foundation Contemporary Drawings Collection.
Öyvind Fahlström ist auch mit einer Arbeit vertreten (Skizze für eine Weltkarte).