Archive for the ‘Ausstellungen’ Category

Kommunale Galerien in Berlin (8)

Donnerstag, Dezember 8th, 2016

Wo gehst du hin?

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Heute bin ich im Ratskeller Lichtenberg:
rk galerie für zeitgenössische Kunst

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Die aktuelle Ausstellung heißt:
Ausblick : Gegenwart – 7 künstlerische Positionen zur Zeit
(Michael Augustinski, Claudia Hartwig, Michael Otto, Peter Schlangenbader, Tine Schumann, Hans Stein, Andrea Streit)

Zum Thema der Ausstellung passt der heutige Morgengruß

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Berlin Hauptbahnhof (Hans Stein, 2011)

Das sind die bisher besuchten kommunalen Galerien.

Tieranatomisches Theater

Montag, Dezember 5th, 2016

Das 1790 erbaute Tieranatomische Theater ist das älteste erhaltene Lehrgebäude Berlins und ein Meisterwerk des preußischen Frühklassizismus. Es wird seit 2013 vom Hermann von Helmholtz-Zentrum für Kulturtechnik als Raum für Ausstellungen mit Laborcharakter betrieben. Ausgehend von Forschung und Lehre an der Humboldt-Universität zu Berlin sind die Projekte der interdisziplinären Erforschung materieller Wissenskulturen und neuen Praktiken des Ausstellens gewidmet, z.B.

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Orobates. Nach 300 Millionen Jahren reanimiert.

Anatomisches Theater

Es hallt wie in einer Kirche, unter der lichten, mächtigen Kuppel des „Tieranatomischen Theaters“. Das heißt, nein, nicht wie in einer Kirche – dazu wirken die archaischen Motive, mit denen die Decke des neo-klassizistischen Prunkbaus bemalt sind, viel zu dämonisch: Von allen Seiten starren dunkle Augenhöhlen aus skelettierten, gehörnten Rinderschädeln auf die weiß-lackierten Holzbänke, die amphitheater-artig im steilen Rund ansteigend in den hohen Raum gebaut sind.
(mehr hier)

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T AM 08

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LAOKOON

Sonntag, Dezember 4th, 2016

Da wälzten zwei Schlangen von Tenedos her – beim Erzählen
schaudre ich noch! – sich in mächtigen Windungen über die ruhig
wogende See und strebten nebeneinander zur Küste.
(Vergil, Lied vom Helden Aeneas)

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LAOKOON – Auf der Suche nach einem Meisterwerk

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Costumes & Wishes for the 21st century

Freitag, Dezember 2nd, 2016

Weg zum Schinkelpavillon

Ich war lange nicht im Schinkelpavillon. Der Eingang ist nicht leicht zu finden.

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Nicht mehr lange, dann wird man auch die Friedrichwerdersche Kirche suchen müssen.

Blick aus dem Fenster

Im Garten des Kronprinzenpalais hat sich nichts getan, das junge Paar tanzt immer noch.

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Die Räume im Schinkelpavillon sind frisch renoviert. Einiges der alten Einrichtung hat man erhalten.

Aktuell findet diese Ausstellung statt:

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Schinkel Pavillon announces “Costumes & Wishes for the 21st Century”, a collaboration between BLESS, visual artist Dominique Gonzalez-Foerster and interdisciplinary design Studio Manuel Raeder.

The exhibition at Schinkel Pavillon will feature a series of costumes which were part of Dominique Gonzalez-Foerster’s apparitions dating back to 2013, including Edgar Allan Poe, Lola Montez, and Fitzcarraldo among others. These costumes will be staged by Manuel Raeder to perpetuate the spirit of apparitions and transformations.

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Galerie Alte Schule

Donnerstag, Dezember 1st, 2016

Scharfes Stück 1

Mittlerweile feste Tradition ist die opulente Jahresendausstellung in der Galerie Alte Schule. Das Jahr neigt sich dem Ende zu und wie ein Erntedankfest stellen sich mit einer großen Gruppenausstellung 30 Künstlerinnen und Künstler in verschiedenen Techniken und Ausdruckmitteln vor. Fotografie, Zeichnung, Malerei sowie verspielte Objekte und Installationen verkörpern verschiedene Ideen und Handschriften zu einem Thema.
In diesem Jahr heißt die Ausstellung “Scharfes Stück – bittersüß“ und hat im übertragenen Sinn mit dem leiblichen Wohl zu tun. Spitz und verspielt, versteht sich.
Ein fröhlicher, versöhnlicher Abschluss zum Ausstellungsjahr 2016 für die Gäste und für die schaffenden Künstlerinnen und Künstler.
(mehr hier)

Le mystere
Clemens Gröszer

Zirkus Übermäßiger Akkord
Michael Augustinski

Untitleds

Mittwoch, November 30th, 2016

Dorian Gaudin und Martin Roth bei Dittrich & Schlechtriem

Im vorderen Bereich der Galerie zeigt Gaudin seine großformatige Installation Untitled (2011). Diese wandartige Konstruktion aus Holz und Metall, dessen rotierenden Komponenten durch ein mechanisches Getriebe in Bewegung gehalten werden, durchspielt eine ständige Umwandlung der soliden Wandstruktur hin zu einer dekonstruierten Vermengung von Fragmenten und umgekehrt.

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und weiter:
Martin Roth lässt in Nachbauten von Donald-Judd-Skulpturen Schnecken und anderes Kleingetier kriechen.

Steine

Sonntag, November 27th, 2016

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Kai Schiemenz in der Galerie EIGEN+ART

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Golem

Samstag, November 26th, 2016

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Homunkuli, Cyborgs, Roboter, Androide. Der Mythos vom Menschen, der künstliches Leben erschaffen kann, steht im Mittelpunkt einer großen Themenausstellung über den Golem im Jüdischen Museum Berlin. Bis heute inspiriert die prominenteste jüdische Legendenfigur Generationen von Künstler*innen und Autor*innen.
(mehr hier)

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Golem (Joshua Abarbanel, 2016)

Eine populäre Methode belebt den Golem mit dem Wort emet. Das heißt Wahrheit. Das Wort besteht aus den drei hebräischen Buchstaben Alef, Mem und Taw. Entfernt man den Buchstaben Alef, so entsteht das Wort met. Das bedeutet tot. Dann zerfällt der Golem zu einer leblosen Masse.
Joshua Abarbanel hat seine Golem-Figur aus den Buchstaben Mem und Taw zusammengesetzt, das Alef hängt lose um den Hals – ein Golem im Übergangszustand.

Animal Lovers

Donnerstag, November 24th, 2016

Eine Ausstellung in der nGbK, Oranienstraße

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Hörner/Antlfinger, KRAMFORS, 2012

Eine komplexe Kollaboration mit Insekten zeigt Anselmo Fox’ Video- und Soundinstallation. Im Zuge der Restaurierung der Bronzefiguren an der Siegessäule im Tiergarten hatte er entdeckt, dass sich hinter den einstigen Einschusslöchern Bienen angesiedelt haben. Fox fertigte Abgüsse der zerschossenen Figuren und siedelte neue Bienen dort an. Seine Videoinstallation zeigt nun, wie die Insekten durch die von Kugeln getroffenen Körperteile ein- und ausfliegen und diesen – für Menschen unzugänglichen – Raum erobern.(mehr hier im Tagesspiegel)

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You can’t please it all

Dienstag, November 22nd, 2016

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Bhupen Khakhar in der DB Kunsthalle

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Bhupen Khakhar: You Can’t Please All review – a sprawl through a life’s work