Korrespondenzen der Hanne Darboven

Juli 7th, 2017

Menschen und Landschaften

Anlässlich der Schenkung von 15 bedeutenden Werken und Werkkomplexen von Hanne Darboven an die Nationalgalerie durch Susanne und Michael Liebelt widmet der Hamburger Bahnhof – Museum für Gegenwart – Berlin dieser wichtigen Vertreterin der Konzeptkunst in Deutschland eine Ausstellung.
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Hier ein kleiner Film zur Ausstellung

Volkmar Haase

Juli 7th, 2017

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In der letzten Zeit war ich oft im Norden Berlins unterwegs.

Woge auf Kyanit

Woge mit zwei Kugeln - diametral

Woge mit 4 Kugeln

Sublunare Einmischung

Juli 6th, 2017

Im Hamburger Bahnhof sind vier raumgreifende plastische Werke des Berliner Bildhauers Raimund Kummer zu besichtigen.

Kummer 01

Die Ausstellung beginnt mit der Lichtbildprojektion Skulpturen in der Straße (1978/1979) aus der Sammlung der Nationalgalerie, die aus Fotografien zufälliger Konstellationen von gelagerten Materialien, Baustellen und Vorgängen besteht. Als Kritik an der Akademisierung von Konzeptkunst und Minimal Art Ende der 1970er-Jahre bezieht sich das Werk auf die Strategie einer im Realraum gefundenen Ästhetik.
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Stillleben

Oben ein Beispiel für Ästhetik im Realraum aus meiner Fotokiste. Mehr temporäre Installationen findet man in diesem Album.

Loch

Wir sehen … die temporären Installationen, die ganz unabsichtlich geschaffen werden, wenn Motorräder unter Regenhauben am Straßenrand oder auf Bürgersteigen parken; Skulpturen, die wie kauernde Wesen von einem fremden Planeten aussehen.
(David Wagner – Welche Farbe hat Berlin, Verbrecher-Verlag 2011)

Kummer 11

Der sich kontinuierlich erweiternde Werkblock On Sculpture (1979–2017), zeigt das umfassende Reflexionsfeld Kummers über Möglichkeitsformen von Skulptur. Die aufgestapelten Archivkartons bilden ein skulpturales Betrachtungsdispositiv, in dem über 400 Fotografien zusammengeführt werden.
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Kummer 07

Kukuckseier der Kunst (Tagesspiegel)

Kummer 05

Kummer 12

Das Verzeichnis der wahrscheinlich Vertrauenswürdigen

Juli 5th, 2017

Adrian Piper. The Probable Trust Registry.

The probable trust registry

The probable trust registry

Über den Zeitraum von sechseinhalb Monaten stehen in der historischen Halle des Hamburger Bahnhofs drei identische, goldfarbene Tresen, die vor grauen, deckenhohen Wänden platziert sind. Während der gesamten Laufzeit der Ausstellung stehen an den Pulten Rezeptionistinnen und Rezeptionisten, bei denen die Besucherinnen und Besucher einen Vertrag mit sich selbst abschließen können. Darin verpflichtet sich jede/r Einzelne freiwillig dazu, fortan das eigene Handeln an ethischen Prinzipien wie Ehrlichkeit und Verbindlichkeit auszurichten. Die Einträge werden in einem Verzeichnis erfasst, das „Probable Trust Registry“, das alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer am Ende der Ausstellung erhalten. Sie bilden eine Gemeinschaft von Personen, die wahrscheinlich zukünftig vertrauensvoll sind.

Elixir

Juli 1st, 2017

Elixir

Wandgemälde von Sarah Morris bei Capitain Petzel in der Ausstellung Cloak and Dagger

Wenn aus Monotonie Schönheit erwächst

Juni 28th, 2017

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Serielle Formationen 1967/2017

Serielle Formation

Komposition

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In der extrem dichten, labyrinthischen Ausstellung kann man sich verirren, als krabbelte man durch das weitverzweigte System der Vierkant-Abluftrohre, die Charlotte Posenenske zu immer neuen seriellen Skulpturen fügte. Und sich staunend die Frage stellen: Wie konnte das Fließband, Inbegriff der Monotonie und Entfremdung, am Ende so viel Schönheit, Schillern und Intelligenz befördern?
(Tagesspiegel)

Zeichnungen in Teer

Juni 28th, 2017

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„Weißt du, man kann alles von Menschenhand Gefertigte für Kunst halten. Kennst du Die Form der Zeit von Kubler?“

„Nein? Dann lass mich dir etwas vorlesen.“

„Wie die falsche Schildkröte rät, beginne ich mit dem Anfang.

Nehmen wir einmal an, die Idee der Kunst könnte dahin erweitert werden, dass sie alle von Menschen geschaffenen Dinge umfasste, einschließlich aller Werkzeuge und alles Geschriebenen, das zu den nutzlosen, den schönen und poetischen Dingen der Welt hinzukäme. Unter diesem Blickwinkel würde das Universum der vom Menschen geschaffenen Dinge ganz einfach mit der Geschichte der Kunst identisch sein.

(aus: John Wray Das Geheimnis der verlorenen Zeit)

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First things first

Juni 26th, 2017

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Zuerst ein Blick aus dem Fenster des Kindl–Zentrum für zeitgenössische Kunst

Seit Oktober 2016 ist das privat finanzierte Berliner Kindl–Zentrum für zeitgenössische Kunst in der ehemaligen Kindl-Brauerei im Maschinen- und Kesselhaus mit jeweils drei unterschiedlichen Ausstellungsformaten vollständig für das Publikum geöffnet.
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48hnk 13

48hnk 12

Shirana Shahbazi im KINDL Zentrum für zeitgenössische Kunst

Es ist schwierig, nur mit Fotografie eine künstlerische Behauptung aufzustellen. Und ich finde, viele geben zu früh auf. In der Hinsicht war ich stur und dachte, man kann doch bei dem Medium Fotografie bleiben und so, als ob ich Malerin wäre, diesen Space behaupten. Das ist das, was ich handwerklich beherrsche.
(Shirana Shahbazi)

Denkmalschutz für eine Baustelle

Juni 24th, 2017

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DIE PARTEI fordert Denkmalschutz für die Baustelle Karl-Marx-Straße, aber Karl, darauf angesprochen, meint: „Entspannt euch“.

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Raumzeichnen – spuren –

Juni 23rd, 2017

Haus am Kleistpark 1

Ein dreiteiliges Ausstellungsprojekt
von Claudia Busching und Pomona Zipser:
In den Raum zeichnen – umreißen, verdichten, spuren

Pentagramme en bleu nuit

Im Haus am Kleistpark ist der
Ausstellungsteil – spuren – zu sehen.

Kleiner Schrecken