KW

Februar 6th, 2017

Neustart für die Kunst-Werke

KW4

Hanne Lippard (20. Januar – 9. April 2017)
Ian Wilson (20. Januar – 14. Mai 2017)

KW1

Die junge Norwegerin Hanne Lippard hat eine wunderschöne breite Wendeltreppe aus beige lackiertem Metall in die Mitte der zentralen Halle bauen lassen. Wie durch ein Wunder werden die ausladenden Stufen nur von der Mittelsäule getragen, die breiten äußeren Enden wippen leicht. So muss man sich entscheiden zwischen gefährlich kleiner Trittfläche im Innern und schwankendem Boden.
(mehr hier)

Hanne Lippard im Portrait

Mitte in der Pampa

Februar 5th, 2017

Namibia

Am Donnerstag, den 9. Februar, ist offizielle Eröffnung. Wir habe es heute schon gesehen:
Laura HorelliNamibia today (Kunst im Untergrund)

alien matter

Februar 4th, 2017

Transmediale

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„Alien matter” ist eine vom Menschen gemachte, ihm aber gleichzeitig radikal fremde, potenziell intelligente Materie. Sie ist das Ergebnis einer zunehmenden Naturalisierung technologischer Artefakte. Die von Technologie durchzogene Umwelt führt zu einer neuen Beziehung zwischen Mensch und Maschine: Die bislang als reine Gebrauchsgegenstände definierten technischen Objekte werden zu autonomen Akteuren. Durch ihre Lernfähigkeit und Vernetzung stellen sie die bislang vorherrschende deutliche Trennung zwischen passiven Objekten und aktiven Subjekten infrage.
(Die Ausstellung zur Transmediale)

Burial cerenomy

Burial cerenomy

Der Uferweg von Baumschulenweg nach Treptow

Februar 2nd, 2017

Ich flaniere gern in den Berliner Straßen, meist ohne Ziel und Zweck, wie’s das richtige Flanieren verlangt. Aber zuzeiten erfaßt mich doch auch ein Studienhang und läßt mich nach allem möglichen Alten und Neuen, was über die Stadt verstreut liegt, auf Inspektion und unter Umständen selbst auf die Suche gehen.
(Theodor Fontane)

Spaziergang 049 am 2. Februar 2017

Gestern abend wurde im Wetterbericht geweissagt, dass heute am Vormittag die Sonne scheinen würde und erst nachmittags das übliche graue Winterwetter die Stadt umhüllen wird. Mein Spaziergang an der Spree entlang von Baumschulenweg bis Treptow dauerte 90 Minuten. Die Sonne schien die ganze Zeit, der Schnee glitzerte und erst auf dem Nachhauseweg zogen Wolken auf. Der Wetterbericht hatte recht, das muss ja auch einmal erwähnt werden. Hier findet ihr alle Bilder.

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Die Fähre F11 zwischen Baumschulenweg und Oberschöneweide ist trotz Eisberggefahr unterwegs.

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Im Gegenlicht ist die Baustelle der Mathilde-Rathenau-Brücke zu erkennen.

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Urban Art im Plänterwald

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Unter diesem Gespräche waren sie bis über die Breitung der Spree hinausgekommen und fuhren wieder in das schmaler werdende Flußbett ein. An beiden Ufern hörten die Häuserreihen auf, sich in dünnen Zeilen hinzuziehen, Baumgruppen traten in nächster Nähe dafür ein, und weiter landeinwärts wurden aufgeschüttete Bahndämme sichtbar, über die hinweg die Telegraphenstangen ragten und ihre Drähte von Pfahl zu Pfahl spannten. Hie und da, bis ziemlich weit in den Fluß hinein, stand ein Schilfgürtel, aus dessen Dickicht vereinzelte Krickenten aufflogen.
»Es ist doch weiter, als ich dachte«, sagte Melusine. »Wir sind ja schon wie in halber Einsamkeit. Und dabei wird es frisch. Ein Glück, daß wir Decken mitgenommen. Denn wir bleiben doch wohl im Freien? Oder gibt es auch Zimmer da? Freilich kann ich mir kaum denken, daß wir zu sechs in einem Eierhäuschen Platz haben.«
»Ach, Frau Gräfin, ich sehe, Sie rechnen auf etwas extrem Idyllisches und erwarten, wenn wir angelangt sein werden, einen Mischling von Kiosk und Hütte. Da harrt Ihrer aber eine grausame Enttäuschung. Das Eierhäuschen ist ein sogenanntes ›Lokal‹, und wenn uns die Lust anwandelt, so können wir da tanzen oder eine Volksversammlung abhalten. Raum genug ist da. Sehen Sie, das Schiff wendet sich schon, und der rote Bau da, der zwischen den Pappelweiden mit Turm und Erker sichtbar wird, das ist das Eierhäuschen.«
(Fontane, Der Stechlin)

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Das Eierhäuschen ist eingerüstet, Bauausführung bis 2. Quartal 2018.

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Das Riesenrad im Spreepark soll wieder in Gang kommen.

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Auf der Insel der Jugend ist Das Boot (1995) von Lutz Kommalein gestrandet.

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Am gegenüberliegenden Ufer sieht man die Stralauer Dorfkirche mit dem etwas schiefen Turm. Auf dem Kirchhof ist Manfred Bofinger beerdigt.

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Und schon bin ich am S-Bahnhof Treptow. Aus der Ferne grüßt der Fernsehturm. Die Molecule Men sieht man auch.

DAS WAS BLEIBT

Februar 1st, 2017

Wirths 1

Rene Wirths im HaL

Wirths 3

100 Jahre Ready-made

Januar 31st, 2017

Doppel V - gelb

On the Subject of the Ready-Made
or Using a Rembrandt as an Ironing Board,
hier: ausgestellte Arbeiten

Vietri sul Mare

Arbeiten aus der Daimler Art Collection ausgewählt von Bethan Huws anlässlich 100 Jahre Ready-made

Huws wählt aus dem 2700 Werke umfassenden Bestand der Daimler Art Collection 130 Objekte, hebt sie aus ihrem kunst- und sammlungshistorischen Zusammenhang heraus und übersetzt sie in den Kontext der Werkideen von Duchamp.
(Renate Wiehager im interessanten Künstlerbuch zur Ausstellung)

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Am Teltowkanal (Abschnitt 7)

Januar 29th, 2017

2017-01-28 Teltowkanal

Es ist geschafft. Heute liefen wir den letzten Abschnitt unserer Teltowkanalwanderung von der Schleuse Kleinmachnow bis nach Babelsberg. Hier findet ihr die Bilder, hier die gelaufene Gesamtstrecke.

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Am Griebnitzsee mussten wir leider auf die Straße ausweichen. Der Uferweg ist größtenteils gesperrt (die roten Abschnitte auf der Karte). Dort heißt es auch: „Die Landeshauptstadt Potsdam wird alle ihre Möglichkeiten nutzen, den Uferweg wieder durchgängig für alle Potsdamer und ihre Gäste erlebbar zu machen.“
Versucht man auf der angegebenen Website etwas Näheres zu erfahren (Der Uferweg am Griebnitzsee – Die wichtigsten Fragen und Antworten), wird man als nicht berechtigter Nutzer abgewiesen.

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Das Mauerdenkmal am Griebnitzsee

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Hungrige Kormorane, bauwütige Biber und eine überbordende Bürokratie: Brandenburgs Binnenfischer blicken einer unsicheren Zukunft entgegen.

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War inside my head

Januar 27th, 2017

The Painter (Detail)
The Painter 3 (Detail)

Damien Deroubaix bei Jordan/Seydoux

Kommunale Galerien in Berlin (12)

Januar 26th, 2017

Weißer Elefant 1
Zeichnung im Hausflur

Weißer Elefant 2
Die Galerie ist in der ersten Etage.

In der Galerie Weisser Elefant ist Peter Kees, der Botschafter Arkadiens, zu Gast.

Seit 2013 besetzt Arkadiens Botschafter Peter Kees in verschiedenen Ländern Europas jeweils einen Quadratmeter Land und erklärt diese okkupierte Fläche zu arkadischem Hoheitsgebiet. Die arkadischen Quadratmeter sind nicht mehr national gebunden; fremde Staatsgewalt darf Personen dort nicht belangen.
Derartige Landbesetzungen erfolgten bisher auf deutschem, finnischem, schweizerischem, polnischem, italienischem, österreichischem, niederländischem, tschechischem, belgischem und griechischem Staatsgebiet.

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arkadischer Bausatz

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ein Quadratmeter Arkadien in Griechenland

Schwimmen auf der Sonnenallee

Januar 25th, 2017

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Um auf die Nähe des Wassers als identitätsstiftendes Element für Neukölln aufmerksam zu machen, ließ der Bezirk auf dem Mittelstreifen der Sonnenbrücke eine Kunstinstallation errichten:
Das Kunstwerk „Welle“ von Egidius Knops besteht aus Pollern, die in regelmäßigen Abständen auf einer Grundplatte montiert sind. Durch die unterschiedlichen Höhen der Poller ergibt sich auf einer Länge von rund 50 Metern eine Wellenform. Auf der Welle „schwimmen“ ein überlebensgroßer Schwimmer und eine Schwimmerin aus bemaltem Aluminium. Das robuste Element Poller aus dem Straßenbau tritt durch die künstlerische Verfremdung besonders hervor.
(hier)

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