RED LIPS
mit Arbeiten von
Dorit Bearach, Marguerite Blume-Cárdenas, Anne-Françoise Cart, Christine Düwel, Maria Luise Faber, Karla Gänßler, Marianne Gielen, Catrin Große, Sylvia Hagen, Christine Hielscher, Gudrun Kühne, Sophie Natuschke, Ulrike Rosenbach, Jutta Schölzel, Sabine Slatosch, Karin Tiefensee, Astrid Weichelt
Kommunale Galerien in Berlin (1)
Juni 4th, 2016Schulzendorf
Juni 3rd, 2016Das Gut Schulzendorf befand sich von 1718 bis 1812 im Eigentum der Hohenzollern, dann kaufte es der preußische Staatsminister Freiherr von der Reck. Die Kirche, in Dokumenten auch als Patronatskirche bezeichnet, wurde in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts im Stil der Neugotik errichtet. Sie ersetzte einen Vorgängerbau aus dem 14./15. Jahrhundert. Im Inneren befinden sich Wandmalereien im Jugendstil, eine Orgel sowie Wappentafeln von 1694 und eine seltene Einzeigeruhr von vor 1735. Erhalten ist außerdem eine Bronzeglocke aus dem Jahr 1707.
(aus der Ortschronik)
Welt am Draht
Juni 2nd, 2016Meine erste Stadtwanderung als einer, dem täglich jede Menge Freizeit zur Verfügung steht, endet in einer Explosion.
Wie konnte das passieren? Ich bin einfach nur von Raum zu Raum gegangen. Wahrscheinlich hat das GPS Kontakt zu meiner Phantasie aufgenommen.
In einem zweistöckigem Flachbau in der Leipziger Straße (war da früher einmal das tschechische Kulturzentrum?) befindet sich seit heute die JULIA STOSCHEK COLLECTION mit der Ausstellung „Welt am Draht“. Der Ausstellungstitel geht auf einen Fernsehfilm von Rainer Werner Fassbinder aus dem Jahre 1973 zurück, ein geistiger Vorläufer der Matrix-Filme. Die Handlung des Films basiert auf dem Roman SIMULACRON-3 des Amerikaners Daniel F. Galouye.
In der Ausstellungszeitung wird die Romanhandlung kurz umrissen:
Am Institut für Kybernetik und Informationsprozesse bleibt nichts dem Zufall überlassen. Es wird dort eine computeranimierte Welt eingerichtet, in der sich wirtschaftliche und soziale Entwicklungen simulieren lassen. Der Großrechner SIMULACRON kann einen Ausschnitt der Realität mitsamt ihren Bewohnern simulieren. Die simulierten Personen haben zwar ein eigenes Bewusstsein, jedoch keine Ahnung, dass sie nur Teil einer virtuellen Realität sind.
Denkmal ohne Pass
Juni 1st, 2016Bei ZAK | BRANICKA wurde im April/Mai „Das Denkmal ohne Pass“ des Künstlerduos KwieKulik (Zofia Kulik, Przemyslaw Kwiek) präsentiert. Gezeigt wurden Fotoserien und Videos von KwieKulik, in welchen es vor allem um die Kritik am repressiven Staat geht. Das Hauptthema ist die persönliche und soziale Freiheit, aber auch die Reise- und Meinungsfreiheit. Die gezeigten Arbeiten, obgleich überwiegend in den 1970-er Jahren entstanden, erfreuen sich auch heute noch allergrößter Aktualität und verdeutlichen, dass sich Geschichte wahrhaftig wiederholt.
Ergänzung 4. Juni 2016:
Ich lese gerade auf der Facebook-Seite von ZAK I BRANICKA:
If you are in Berlin for the Biennale, don’t miss the chance to visit us! The show „The Monument Without a Passport“ by KwieKulik will run until July 30, 2016
Apulien im Mai (7)
Mai 27th, 2016Apulien im Mai (6)
Mai 27th, 2016Nach Italien, nach Italien
Möcht ich, Alter, jetzt einmaligen!
Wo die Pomeranze wohnt,
Wo die wunderschönen Mädchen
Unter süßen Triolettigen
Singen wandelnd unterm Mond –
Dahin, Alter, laß mich ziehn!aus: Musenklänge aus Deutschlands Leierkasten : Mit feinen Holzschnitten
Verlagsort: Leipzig | Erscheinungsjahr: (1867)
enthüllt.
Mai 21st, 2016Mahnmal-Brunnen der Künstlergruppe ODIOUS
Mai 20th, 2016Fast 100 Jahre lang, von 1864 bis 1961, war die Hauptfeuerwache in der Axel-Springer-Str. 40/41, früher Lindenstraße 40/41, untergebracht. Während der Zeit des NS-Regimes fand an diesem Ort die Vernichtung von sogenannter entarteter Kunst statt. Diesem Abschnitt der Geschichte wurde bei der Gestaltung des Gebäudes ein besonderer Stellenwert beigemessen. In der Mitte des begrünten Innenhofes befindet sich ein Kunstdenkmal zu diesem Thema in Form eines Springbrunnens.
Apulien im Mai (5)
Mai 19th, 2016Auf dem Friedhof in Bari
In Bari entdeckte ich einen Friedhof, der größer war als manche Orte, in denen ich schon gewohnt hatte. Eine richtige Stadt der Toten. So steht es auch auf dem Schild neben dem prunkvollen Eingang: Necropoli. (Ein Bericht von Andreas Moser).



























