Ehm Welk in Ueckermünde

März 1st, 2022

Ueckermünde 058

Ueckermünde 059

1945 musste Ehm Welk infolge der Vertreibung Neuenkirchen, das zu Polen kam, verlassen und ging im Juli 1945 zunächst nach Ueckermünde.

Nicht-Orte

Februar 21st, 2022

Annabell Häfner in der Galerie im Tempelhof-Museum

Häfner2

Häfner1

Häfner3

Der Begriff Nicht-Ort (französisch non-lieu, englisch non-place) bezeichnet ein Gedankengebäude des französischen Anthropologen Marc Augé. Nicht-Orte sind insbesondere mono-funktional genutzte Flächen im urbanen und suburbanen Raum wie Einkaufszentren (Shopping Malls), Autobahnen, Bahnhöfe und Flughäfen. Der Unterschied zum traditionellen, insbesondere anthropologischen Ort besteht im Fehlen von Geschichte, Relation und Identität, sowie in einer kommunikativen Verwahrlosung.

Palmenschatten

Februar 21st, 2022

Kleistpark

Eine Ausstellung im Haus am Kleistpark mit Arbeiten von

Ina Bierstedt
Bettina Carl
Marie Kratochvilová
Silke Leverkühne

HaK
Bettina Carl

Mountain Print

Februar 18th, 2022

Neuköllner Kunstpreis 2022 in der Galerie im Saalbau, hier die Arbeit von Kati Gausmann

drift (21/19/01)
drift (21/19/01)
Graphit auf Steinpapier, textiles Volumen, 18x200x140cm, 2021

In einer Rift Zone auf Island, wirkt am Atlantik nahe Grindavik, die sich durch vulkanische Aktivität aufgrund tektonischer Prozesse vor ca. 800 Jahren gebildet hat, entstand im September 2021 die Frottage „drift (21/19/01)“. Intuitiv fertigte Kati Hausmann unter den schnell wechselnden klimatischen Bedingungen das Werk, welches so auch Spuren von Wind und Wetter Islands aufweist.

Heißwasserspeicher
Heißwasserspeicher, Grindavik

Train Lines

Februar 13th, 2022

U Bahn 5

Benjamin Kunath im ZAK

U-Bahn 3

UBreit1
Das ist kein Kunath-Diagramm, aber er hat die Wandzeichnung sicher gesehen, als er vom U-Bahnhof Krumme Lanke kommend in die Station Breitenbachplatz einfuhr.

U-Bahn 2

Kunaths stets in DIN A4 gezeichneten Diagramme halten nicht nur stadträumliche Situationen fest, sondern avancieren zur komplexen Mindmap eines Künstlers, der den urbanen Kontext der Großstadt in der Straßen- oder U-Bahn durchmisst und zum Gegenstand vielschichtiger Beobachtungen macht.

U-Bahn 1

New Normals

Februar 12th, 2022

Konstantin Grcic im Haus am Waldsee

Grcic

Grcic

Am Perelsplatz in Friedenau

Februar 9th, 2022

Perelsplatz

Perelsplatz 1

Am Ostrand des Perelsplatzes hat Hans Altmann 1909 eine eingeschossige Bedürfnisanstalt als Fachwerkpavillon mit geschwungenem Bohlenbinderdach errichtet.
Das kleine Bauwerk weist im Osten und im Westen je einen Zugang auf. Der Vorraum im Westen war ursprünglich eine offene Vorlaube, die heute geschlossen ist. Auf dem Dach sorgt eine Laterne für die Entlüftung. Der Pavillon wird heute als kleines Café genutzt.
(Denkmaldatenbank)

Perelsplatz 3
Sintflutbrunnen (Paul Aichele, 1895)

Perelsplatz 5
Der Sintflutbrunnen steht seit 1932 auf dem Maybachplatz, seit 1961 Perelsplatz.

Perelsplatz 2

Untitled (Another/Another)

Februar 8th, 2022

Die Fassade des Neuen Berliner Kunstvereins (n.b.k.) wird jährlich zeitgenössischen Künstler*innen als Fläche für Projekte zur Verfügung gestellt, die den Dialog mit dem Stadtraum und Passant*innen eröffnen. 2021 realisiert Barbara Kruger – eine der einflussreichsten US-amerikanischen Künstler*innen der Gegenwart – eigens für den n.b.k. das Werk Untitled (Another/Another).

Kruger 1

Kruger 2

Kruger 3

BARBARA KRUGER
The artist’s compelling and predictive use of aphorisms has blurred the lines between political slogans, poetry and the language of advertising, offering a dark mirror for our meme-driven age.

3er-Ausstellungspack bei C/O

Februar 7th, 2022

dreiineinem

Harald Hauswald in den Kunstspaziergängen: hier und dort

Mathematik und Bernar Venets Kunst

Februar 5th, 2022

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„Ich verstehe mathematische Formeln nicht, erwarte dies auch nicht vom Betrachter.“ Ein sympathisches Eingeständnis. Bernar Venet ist Bildhauer, kein Mathematiker. Der Franzose, Jahrgang 1941, suchte lange nach einer Kunst mit nur einer Bedeutungsebene und fand sie schließlich in der grafischen Darstellung von mathematischen Formeln, wie er im Rückblick sagt: „Das Figürliche war in der Kunst bereits ausgeschöpft, das Abstrakte ebenso, da blieb nur das Grafische“. 
 
Venets Beziehung zur Mathematik gründet auch in ihrem grafischen Reiz; bei ihm wird die Formel zur plastischen Form. Sein bildhauerisches Interesse findet er in den verschlungenen Ziffern, Klammern, Kürzeln, Kurven, Diagrammen und Parabeln bestätigt. 

(Christian Huther, KUNSTFORUM international, Bd. 195)

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