Mit Schicksalsgöttinnen im Paradies

Atropos (Anne-Katrin Altwein)
Während seines Aufenthaltes in Jena von 1817 bis 1818 quartierte sich Johann Wolfgang von Goethe im obersten Stockwerk der Grünen Tanne ein. Der lokalen Überlieferung nach verfasste Goethe hier auch seinen Erlkönig. Belegt ist dies jedoch nicht, vermutlich entstand das Stück bereits vor seinem ersten Aufenthalt in der Grünen Tanne.
Chiharu Shiota arbeitet in einer kleinen Hinterhauswohnung im Prenzlauer Berg – und auf der ganzen Welt.
Déserts künstlerische Intervention in der Klosterruine hebt Audre Lordes Text »YOUR SILENCE WILL NOT PROTECT YOU« in verschiedenen Übersetzungen hervor, darunter das haitianische Kreyol/Creole des Künstlers Jean-Ulrick Désert (geb. 1960 in Haiti), auch in Anbetracht der Internationalität Berlins mit seinen vielen Stimmen. Désert installiert diskrete Beton-Skulpturen toter Kanarienvögel auf dem Gelände der gotischen Ruine als subtile, symbolische Artikulation einer lokalen und globalen Krise. Die Symbolik der Vögel erstreckt sich über viele Kulturen und wurde ganz praktisch als warnendes Zeichen vor Gefahr genutzt.
Die 500 Meter lange Hakenterrasse ist das bekannteste Bauensemble in Stettin, benannt nach dem langjährigen (1878–1907) Oberbürgermeister Hermann Haken. Die am westlichen Ufer der Oder gelegene Anlage entstand zwischen 1900 und 1914 auf dem Gelände des ehemaligen Fort Leopold.
Der Kampf mit dem Kentauren auf der Hakenterrasse ist von Ludwig Manzel.
Für den „Monumentalboulevard“ Wilhelms II., die Berliner Siegesallee, gestaltete Manzel eine Denkmalgruppe dem Brandenburger Markgrafen und Kurfürsten Friedrich I. (1371–1440) im Zentrum, flankiert von den Seitenfiguren Johann Graf von Hohenlohe und Landeshauptmann Wend von Ileburg.
Der Hauptfriedhof Stettin ist der kommunale Friedhof in Stettin. Mit seiner Fläche von über 167,8 Hektar und mehr als 300.000 Gräbern sowie seinem beständigen Wachstum ist es der größte Friedhof in Polen und der drittgrößte in Europa.
Der Friedhof ist ein großer Park im Zentrum der Stadt mit einer großen Anzahl alter Bäume unterschiedlicher Art und zu Figuren geschnittenen immergrünen Koniferenbüschen. Damit ist er einem großen botanischen Garten gleich, der nicht nur in Stettin mit dieser Originalsammlung von Bäumen und Büschen seinesgleichen sucht. Einige Teile des Friedhofs sind noch in sehr natürlichem Zustand mit Dickichten und Wiesen. Besonders zu erwähnen sind die Grüngürtel entlang der zwei Bäche. So entstehen sehr wichtige Lebensräume für kleine Tiere, Vögel und Insekten mitten in der Stadt. Es sind Füchse, Hasen, Igel, wilde Enten und rote Eichhörnchen angesiedelt, so gibt es auch einen Lehrpfad mit Fotos und Informationen zu diesen Wildtieren im Friedhof.
In Potsdam beteiligte sich Glume um 1735 an der Ausgestaltung der Hof- und Garnisonkirche.
Für seine Leistung erhielt Glume 1736 die Ernennung zum Hofbildhauer. Zu den von Friedrich Wilhelm I. in Auftrag gegebenen Arbeiten gehörte das Denkmal des Großen Kurfürsten Friedrich Wilhelm in Rathenow, das Glume nach dem Entwurf von Bartolomé Damart zwischen 1736 und 1738 fertigstellte. In Erinnerung an den Sieg in der Schlacht von Fehrbellin zeigt das Standbild den Kurfürsten in der Prunkrüstung eines römischen Imperators mit vier sitzenden Sklavenfiguren am Sockel.