Altes Rathaus (2 Tage in Szczecin)

April 7th, 2019

SZSC 013

Das Alte Rathaus (polnisch: Ratusz Staromiejski) als Sitz der städtischen Behörden ist bereits der zweite an dieser Stelle entstandene Ziegelbau und Symbol der Unabhängigkeit der Bürger Szczecins. Es wurde im 15. Jahrhundert auf den Überresten eines älteren Gebäudes aus dem vorherigen Jahrhundert errichtet.

Großer Bogen

Bernhard Heiliger gehörte zu den bekanntesten Bildhauern der Nachkriegszeit. Geboren wurde der nach dem Zweiten Weltkrieg in West-Berlin lehrende und schaffende Künstler am 11. November 1915 in Stettin, dem heutigen Szczecin.
Als Leihgabe der Bernhard-Heiliger-Stiftung steht Heiligers Großer Bogen von 1991 vor dem Alten Rathaus.

Philharmonie von Stettin (2 Tage in Szczecin)

April 6th, 2019

Im April 2011 begann der Bau des fünfgeschossigen Gebäudes mit zwei Konzertsälen mit 953 und 192 Plätzen. Auf der Bühne ist Raum für 120 Musiker und 110 Sänger vorgesehen. Am 14. September 2014 wurde das Gebäude feierlich eingeweiht. Am 8. Mai 2015 wurde das von den spanisch-italienischen Architekten Alberto Veiga und Fabrizio Barozzi entworfene Gebäude als das beste Bauwerk des Jahres 2014 mit dem Mies-van-der-Rohe-Preis ausgezeichnet.
(wikipedia)

SZSC 006

SZSC 003

Verfremdungseffekt: Philharmonie in Stettin

Florian Auer

März 28th, 2019

Is it real or am I fake?

Florian Auer in der Galerie Kraupa-Tuskany Zeidler

Frühling! Die Bänke müssen raus!

März 28th, 2019

Bank 3

Modified Social Bench

gegenüber sitzen

Rasenbank

Bank

Bank

Bank 2

The serious life of a ridiculous man

März 27th, 2019

Wurm 01

Erwin Wurm in der König Galerie

Ein zwanzig Meter langer, sechs Meter breiter und knapp sieben Meter hoher Strickpullover schwebt seelenruhig einen Meter über dem Boden, ein Teil lehnt gelassen an der hinteren Wand, beugt sich der Schwerkraft und rutscht bis über die Hälfte des Raums. Das Zopfmuster des Pullovers trägt das typische Erwin-Wurm rosa und ist für ihn klassisch mit grünem Bund eingefasst. Kleidung gilt bei Erwin Wurm als eine skulpturale Erscheinung, die zweite Haut, die schützende Hülle oder Schale, der Umriss und auch das Ausfüllen eines Volumens hat zentralen Stellenwert.

Wurm 05

Unstable Fakers of Change in Self

März 22nd, 2019

Mit Unstable Fakers of Change in Self zeigt das KINDL – Zentrum für zeitgenössische Kunst eine neue Werkgruppe von Sofia Hultén, die von der Künstlerin für das Maschinenhaus M0 entwickelt wurde.

Hulten 4

Ausgangspunkt des zunächst eher kryptisch erscheinenden Ausstellungstitels ist Umberto Boccionis 1913 entstandene Bronzeplastik Unique Forms of Continuity in Space – ein ikonisches Werk des Futurismus, das auf der italienischen 20-Cent-Münze zu sehen ist. Aus den Anfangsbuchstaben des englischen Titels U-F-o-C-i-S bildet Sofia Hultén eigene Wortkombinationen, die sie sowohl für den Ausstellungstitel – Unstable Fakers of Change in Self – als auch für die Werktitel benutzt.

Ich bin versucht, die Fotos dieser Ausstellung meinem Flickr-Album Temporäre Installationen zuzuordnen.

Drama

Wir sehen … die temporären Installationen, die ganz unabsichtlich geschaffen werden, wenn Motorräder unter Regenhauben am Straßenrand oder auf Bürgersteigen parken; Skulpturen, die wie kauernde Wesen von einem fremden Planeten aussehen.
(David Wagner – Welche Farbe hat Berlin, Verbrecher-Verlag 2011)

Behind the Screen

März 21st, 2019

Behind the Screen 1

Die Digitalisierung hat längst alle Lebensbereiche erfasst und beeinflusst gesellschaftliche Entwicklungen weltweit. Ein Leben ohne die technischen Innovationen der letzten Jahrzehnte ist mittlerweile unvorstellbar geworden. Obwohl wir als User digitaler Endgeräte täglich mehrere hundert Megabytes an Daten produzieren und konsumieren, bleibt das Digitale an sich unsichtbar – und für viele auch ungreifbar.

Die Künstlerinnen und Künstler der Ausstellung Behind the Screen blicken gleichsam hinter den Bildschirm.

Behind the Screen 4

Behind the Screen 7
!Mediengruppe Bitnik

Exhibit Model Four

März 20th, 2019

Monk 01

Jonathan Monk im Maschinenhaus M1 (KINDL – Zentrum für zeitgenössische Kunst)

Monk 08

Monk 03

Bunte Steine

März 16th, 2019

Kunstbetrachtung 6

Kunstbetrachtung d

William Tucker, Kai Schiemenz, Stefan Guggisberg im Georg-Kolbe-Museum

RED SUNDEW

März 12th, 2019

Red Sundew

Otto Piene bei Sprüth Magers

Piene äußerte sich in einem frühen Text der ZERO-Gruppe 1961: „Warum machen wir keine Kunst für den Luftraum, keine Ausstellungen im Himmel?“ In den folgenden Jahrzehnten prägte er den Begriff der Sky Art und produzierte aufblasbare Strukturen, die ganze Räume füllten und sich über Strände, Flüsse oder Stadtlandschaften ausdehnten. Die Skulpturen, die er in den Himmel steigen ließ, wurden von eigens dafür entwickelten Heliumschläuchen getragen. Auch entfernte er sich von der traditionellen Vorstellung der modernen Skulptur als monolithische Form aus Materialien wie Stein und Metall und begann mit weichen, elastischen und formbaren Geweben zu arbeiten. Seine Arbeiten sind nicht als autonome, absolute Einheiten zu begreifen, sondern als „fließende“ Werke, die erst im Dialog mit ortsspezifischen Faktoren wie Licht, Raum, Publikum und Atmosphäre ihre endgültige Form annehmen.