Posts Tagged ‘„Meine Bibliothek“’

Immer am Bücherregal entlang (19)

Freitag, Dezember 25th, 2020

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Louise Bourgeois hat heute Geburtstag. Sie wäre 109 Jahre alt geworden.

Louise

Immer am Bücherregal entlang (18)

Samstag, Dezember 19th, 2020

Jurek Becker

Jurek Becker

Beckers Eltern waren Juden; sein Vater Max Becker, geborener Mieczyslaw Bekker (1900–1972), arbeitete als Angestellter und später als Prokurist in einer Textilfabrik. Nach dem deutschen Überfall auf Polen 1939 wurde Jurek Becker zusammen mit seinen Eltern ins Ghetto von Lodz deportiert. 1944 kam er mit seiner Mutter, Anette Bekker, zunächst in das KZ Ravensbrück und später nach Sachsenhausen bzw. ins KZ-Außenlager Königs Wusterhausen.

KW07

Immer am Bücherregal entlang (17)

Mittwoch, Dezember 16th, 2020

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Es ist wieder soweit. COVID-19 lässt seit heute nur sehr eingeschränkt Kunstspaziergänge zu. Bei einem Spaziergang durch die Wohnung, immer am Bücherregal entlang, entdecke ich in der „world of art“-Reihe von Thames&Hudson eine Bildbiografie von Barbara Hepworth. Dieses kleine Buch kaufte ich mir vor einigen Jahren nach dem Besuch des Skulpturengartens von Barbara Hepworth in St. Ives.

Barbara Hepworth

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Immer am Bücherregal entlang (16)

Samstag, November 14th, 2020

Schattenwelten

Im Jahre 2001 fand in der Galerie Körnerpark die Ausstellung SCHATTENWELTEN zur Kulturgeschichte des Schattens statt.

Porträt des Künstlers als sein Schatten
Porträt des Künstlers als sein Schatten

Wegbegleiter sind [Hans Jürgen von der Wense] in der Landschaft deutlich zuwider: Als er einmal „in Istrien auf den Monte Nevoso steigend dort einen Gesellen fand, der sich anschloß“, wurde er – wie er bekennt – „eifersüchtig bis zur Mordlust“: „Ich habe ihn verstoßen“, sagt er – wohl auch, damit die unausweichliche Unterhaltung mit sich selbst, also der Verfertigung der Gedanken beim Wandern, nichts im Wege liege. Als reale Begleitung duldet der Solist allenfalls seinen Schatten.
(in Kunstforum März/April 2020, Die Neuentdeckung des anarchischen Wanderers Hans Jürgen von der Wende)

8. Januar 2015

Schlagschatten

Vom Fernsehturm 1
Berlin, Dezember 2008

Bedrängende Schatten
bedrängende Schatten

Schattenplatz
genutzter Schatten

Immer am Bücherregal entlang (15)

Freitag, November 13th, 2020

Kochen mit Daniel Spoerri

Tagebuch

Vielleicht ist Kochen von Kunstmachen gar nicht so verschieden. Es geht um die richtigen Zutaten, die richtige Assemblage, den richtigen Moment. Darin ist Daniel Spoerri ein Meister. Bei seinen abenteuerlichen Assemblagen stehen Teil (Objekt) und Ganzes (Kunstwerk) nicht in einem hierarchischen oder rationalen Verhältnis zueinander, sondern sind magisch miteinander verbunden. Kunst ist wie Essen ein transitorisches Phänomen, sie entsteht durch die Magie des Augenblicks.
(Kunstmachen ist wie Kochen – Susanna Koeberle in der NZZ)

Spoerri bei Pecci
Fallenbild von Daniel Spoerri (Museo Pecci in Prato)

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Immer am Bücherregal entlang (14)

Mittwoch, November 11th, 2020

Anfang Oktober war ich im Brücke-Museum. Dort ist eine wunderbare Ausstellung mit bemalten Leinwänden von Vivian Suter im Dialog mit den Bildern von Brücke-Künstlern.

Aktuell ist das Brücke-Museum trotz schlüssigem Hygienekonzept geschlossen. Als ich die Ausstellung besuchte, waren noch drei weitere Besucher da. Nun, bis zur Wiedereröffnung kann ich mich wenigstens in meiner Bibliothek mit den deutschen Expressionisten und Karl Schmidt-Rottluff beschäftigen.

KSR

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Immer am Bücherregal entlang (13)

Donnerstag, August 13th, 2020

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Mit den Kartografien von Nanne Meyer (Meyers Handatlas) kann man sich nicht verlaufen.

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Immer am Bücherregal entlang (12)

Sonntag, Juni 21st, 2020

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Helga Schubert über „Malgründe“ von Johannes Helm, 1978

Aktuelle Meldung:
Bachmannpreis 2020 für Helga Schubert für den Text Vom Aufstehen

Immer am Bücherregal entlang (11)

Donnerstag, Mai 21st, 2020

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Ein graphischer Zyklus von Wieland Förster in Franz Fühmanns „Kirke und Odysseus“

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Wer sie nicht kennt, darf den Titel des Briefwechsels Fühmann-Förster auch auf sich beziehen: „Nun lesen Sie mal schön!“ Eine erste Auswahl von Fühmann-Briefen erschien 1994 bei Hinstorff, die Korrespondenz mit Christa Wolf 1995 bei Aufbau, und die mit Grieshaber und Margarete Hannsmann bei Hinstorff 2000. Für sein Werk- und Kunstverständnis ist diejenige mit dem acht Jahre jüngeren Bildhauer Wieland Förster am aufschlussreichsten. Ihr Herausgeber, der Berliner Germanist Roland Berbig, berichtet von den regelmäßigen Silvestertreffen der beiden, bei denen im Atelier des Künstlers eine Bilanz gezogen wurde, die nicht öffentlich ausgesprochen werden konnte. Dazu gehörten nicht nur Fühmanns Alkohol- und Eheprobleme oder das für beide werkrelevante Thema Erotik und Sexualität, sondern auch, so Fühmann an Silvester 1978, „unser alter Disput“, ob man sich „systemimmanent“ verhalten solle oder aktiv oppositionell.

Immer am Bücherregal entlang (10)

Mittwoch, Mai 20th, 2020

Franz Fühmann in meinem Bücherregal:

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Illustrationen von Clemens Gröszer in DIE SCHATTEN von Franz Fühmann

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