Das Motto des diesjährigen Schlossfestes lautet: „Königlich zu Gast – in Königs Wusterhausen„.
Der König mit seiner Familie wird an diesem Tage Gäste aus Nah und Fern begrüßen und mit ihnen ein buntes Fest feiern.
Archive for the ‘Berliner Umgebung’ Category
Schlossfest Königs Wusterhausen
Samstag, September 24th, 2011Kleist-Denkmal in Frankfurt/Oder
Dienstag, September 13th, 2011Kleist-Denkmal von Gottlieb Elster
Am 25. Juni 1910 wurde im Park an der Gertraudkirche das von Gottlieb Elster (1867–1917) geschaffene Denkmal für Heinrich von Kleist der Öffentlichkeit übergeben. Bereits im Jahr 1876/77 versuchte der Historische Verein, ein Denkmal für den großen Sohn der Oderstadt aufstellen zu lassen. 1906 gründete sich das Denkmal-Komitee, das das Vorhaben schließlich umsetzen konnte. (hier)
Museum Junge Kunst Frankfurt/Oder
Montag, August 29th, 2011Aktuelle Ausstellung im Museum Junge Kunst:
Blicke und Gesten – Porträts aus der Sammlung des Museums
Pawel Jarodzki aus Breslau stellt im Packhof des Museums Junge Kunst in Frankfurt (Oder) aus.
Unmittelbar, kraftvoll und nicht nur ästhetisch subversiv, bedient sich der Allroundkünstler [Jarodzki] ungewöhnlichen Malgründen und Techniken. Auf Billbords im öffentlichen Raum, auf Blechen, auf wackligen Holztafeln, auf Leinwänden und auf Fundstücken vom Sperrmüll setzt er mittels Schablonen, Walzen und Pinsel seine Figuren, Textmontagen, Politzeichen und Ornamente. Sie erinnern an die krude Sprache der Street Art und an eine Pop Art, die alles Raffinierte und Glatte verloren hat. Dürer und Beuys werden zum Beispiel neben unbekannte Personen gestellt, aber ebenso entstehen Serien von Schaufenster-auslagen eines Fleischer- und Fischladens oder Blumenbilder. Egal, ob mit oder ohne Textattacken, ob politisch gemeint oder nicht, irgendwie richtet sich alles gegen den Mainstream, gegen Konsumterror und gegen den guten Geschmack.
(hier)
Der Osten soll leuchten
Donnerstag, August 25th, 2011Installation für den Brunnenplatz Frankfurt/Oder von Michael Fischer-Art
Der Brunnenplatz in Frankfurt/Oder wird mit einer Brunnenanlage gestaltet, an der sich die auswärts verbreiteten Klischees über die Stadt brechen: sie soll leuchtend Betrachter anziehen, auf positive Weise irritieren, den im Übermaß funktionellen Platz beseelen und eine Spur exotisch wirken.
Heinrich von Kleist
Montag, August 22nd, 2011
Wieland Förster, Skulptur für Heinrich von Kleist, 1977
Im November nun begehen wir also 200 Jahre Selbstmord am Wannsee. Kleists Freundin Henriette Vogel, mit der er sich zusammen das Leben nahm, meldete dem Herrn Ernst Friedrich Peguilhen am 21. November 1811 mit Daniil-Charms-haftem Aberwitz vorab: „… der bekannte Kleist und ich befinden uns hier bei Stimmings auf dem Wege nach Potsdamm, in einem sehr unbeholfenen Zustande, indem wir erschossen da liegen, und nun der Güte eines wohlwollenden Freundes entgegen sehn, um unsre gebrechliche Hülle, der sichern Burg der Erde zu übergeben.“ So findet es sich auf Seite 997 der schönen neuen Dünndruckausgabe der sämtlichen Werke und Briefe des bekannten Kleist, die uns die Eigenheiten der Typografie bis hin zum zweiten „m“ für Potsdam bewahrt. Diese neue Münchner Gesamtausgabe in drei Bänden ist hervorragend.
(mehr hier)
Heinrich von Kleist
Sämtliche Werke und Briefe
Hrsg. Roland Reuß und Peter Staengle
Hanser-Verlag, München 2010
Wir feiern einen Autor, der sich uns mit großer Beharrlichkeit hysterisch um die Ohren schlägt. Wie haben Generationen von Deutschlehrern und Germanisten uns diese Sprache gewordene Lebenskatastrophe zum Klassiker kleinreden können?

Wieland Förster, Penthesilea II, 1986
Rohkunstbau 2011 (I)
Dienstag, Juli 12th, 2011Die Sommerausstellung Rohkunstbau lädt das Kunstpublikum zur Landpartie ins Schloss Marquardt ein. „Macht“ lautet in diesem Jahr das Thema der Schau.
Für das Herrenzimmer des Schlosses hat Katinka Pilscheur eine Raumcollage gebaut. Eine Kupferstange, die als Raumdiagonale funktioniert,durchbohrt ein fast raumhohes Gemälde. Matt weiß öffnet sich dessen Vorderseite dem Raum, während die hochglanzlackierte schwarze Seite dem Inneren zugewandt ist. Auf der polierten Fläche spiegeln sich Raum und Betrachter gleichermaßen und lassen eine neue Räumlichkeit entstehen. Die Künstlerin spielt mit den vorgegebenen Maßen und löst diese auf, das Bild funktioniert wie ein Spiegel, das den Betrachter die Orientierung verlieren lässt. Die Kupferstange als klassisches Macht-Symbol, gleichzusetzen mit dem Speer Wotans, durchbohrt das Bild, bietet ihm aber zugleich auch den nötigen Halt, damit es frei im Raum stehen kann.
Material für vergängliche Kunst
Montag, Juli 11th, 2011
Sandsation 2007 am Hauptbahnhof
Das war auf der Sandsation 2007. In diesem Jahr muss das Carver-Fest pausieren, weil die Fläche an der O2-World nicht zur Verfügung steht. Das ist eine seltsame Begründung. Ich könnte auf Anhieb einige Flächen in Berlin aufzählen, wo man ohne Schaden anzurichten, einige Tonnen Sand abladen könnte.
Für 2012 will man ein neues Areal finden und der benötigte Sand wird wieder aus Niederlehme kommen.
Flotte Notte 2011
Sonntag, Juli 3rd, 2011Ich hatte diesmal gerade Zeit, um ein einziges Foto zu schießen, aber es gibt ja die Flickr-Gruppe „Flotte Notte„. Als wäre man dabei gewesen! Und man wird nicht nass 😉
Endlich wieder daheim
Sonntag, Juni 26th, 2011
Florian Flierl, Der Doppelgeschlechtliche, Bronze 2009 (Sandgussverfahren)
Aus Mensch und Pferd waren die Kentauren kombiniert, die wir schon auf 5000 Jahre alten sumerischen Siegeln antreffen. In der kirchlichen Kunst waren sie Sinnbild der Wollust. Die griechische Sage erzählt nämlich: Als die Kentauren zu einer Hochzeit bei den Lapithen, den Steinmenschen, eingeladen waren, betranken sie sich maßlos und taten den weiblichen Gästen und sogar der Braut Gewalt an. Es kam zur Kentaurenschlacht.
(aus: H. Wolle Götter, Mumien und Hetären – Kulturgeschichtliche Miniaturen, Verlag Volk und Wissen, Berlin 1983)
















