Die Figuren der Namensgeber der eigenen und der Muttergemeinde, die Evangelisten Lukas und Matthäus, sowie das Marmorkreuz des alten Altars stehen nun (nach Wiederaufbau) in der Vorhalle.
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Matthäus mit Mensch (Evangelistensymbole)
Die Figuren der Namensgeber der eigenen und der Muttergemeinde, die Evangelisten Lukas und Matthäus, sowie das Marmorkreuz des alten Altars stehen nun (nach Wiederaufbau) in der Vorhalle.
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Matthäus mit Mensch (Evangelistensymbole)
Kohl weiht Kollwitz-Büste ein.
Im Jahr 1922 setzte sie [Käthe Kollwitz] den Totenschädel-Mond in das Dunkel über gebeugten Kindern, die sich im Einklang mit den Millionen in Ketten gelegten Freiwilligen unseres Jahrhunderts in Krämpfen wanden; der Titel ist Hunger, und ich habe gelesen, dass dieses Bild, in einer schlechten Reproduktion aus einer antiquarischen Monografie, jahrzehntelang auf der Lauer lag wie eine Tretmine, mit dem einzigen Zweck, Schostakowitschs Tochter Galina zu erschrecken; eines Tages, als sie … die Bücherstände an der Newa durchstöberte, ging die Mine hoch: Galina … öffnete zufällig den Band …
Die Kraft des Bildes war so groß, dass sie einen Alptraum hatte, und am Morgen entdeckte ihr berühmter Vater, gerade selbst von Ängsten geplagt, einen seltsamen Jammer in ihrem Gesicht, der ihn traf wie ein Schlag in den Magen; dieser Eindruck ging später, angemessen in den Akkord D-D-Sch übersetzt, sowohl in seine 15. Sinfonie als auch in das gottlose Opus 110 ein.
(aus: William T. Vollmann – Europe Central)
… die Adler kreischten nicht mehr und taten wieder, als wären sie aus Stein.
Aber selbst heute … ist Berlin noch die Stadt der Adler; und im Jahr 1914, als alles anfing, waren wir … bis zur Vollkommenheit mit jenen königlichen Kriegsvögeln gesegnet, die uns inspirierten und beschützten zugleich und sich manchmal als geflügelte Gottheiten auf Säulen verkleideten …
(aus: William T. Vollmann – Europe Central)
Das Gebäude liegt auf dem Gelände des Pfefferbergs, einem ehemaligen Brauereiareal in der Christinenstraße 18 im Prenzlauer Berg, Bezirk Pankow. Das Gelände wurde 1848 für die Brauerei Pfefferberg erschlossen und weist eine wechselvolle Geschichte auf. Seit 1990 haben sich in den meist unter Denkmalschutz stehenden Gebäuden Kultureinrichtungen, Galerien, Gastronomie und Hotels angesiedelt.
…
Die in Massivbauweise errichteten Geschosse kragen in verschiedenen Tiefen und Winkeln je Geschoss unterschiedlich aus dem Wandverband aus und erzeugen so den Eindruck von verschiebbaren „Schubladen”, in denen die Zeichnungen aufbewahrt werden. So erzeugt das Gebäude den Eindruck, aus den Zeichnungen gebaut zu werden (durch Abdrücke der Zeichnungen an der Außenfassade) und stellt gleichzeitig einen Stapel der Zeichnungsschubladen dar.
Bei der Sichtung noch nicht gewürdigter Aufnahmen, fand ich dieses Schaufenster …
mit dem Songtext: „one day baby we’ll be old and think of all the stories that we could have told“.