Archive for the ‘Ausstellungen’ Category

Im Garten des Priapus

Samstag, November 19th, 2011

Miron Schmückle 1

Miron Schmückle 2

Miron Schmückle bei Manzoni Schäper

Das „sündige“ Sehen ist ein schummriger Ort voller Schleier und erhaschter Einblicke. Das Begehren zieht unser Auge hier hin und dort hin. Es wandert über die Oberflächen der Bilder – in ständigem Eifer verführt zu werden. Ein Abenteuer. Wir verstricken uns in einem
Labyrinth aus quellenden Blüten, sich wölbenden Blättern, umschlingenden Ranken und Stängeln, in Fühlern und Rhizomen; üppig, sinnlich, betörend.

Da wundert sich der Postbeamte …

Freitag, November 4th, 2011

Fashion Food

Lauchzwiebeln als Kopfschmuck, Lachsstreifen als Tank-Top, sepiagefärbter Nudelteig als hautenges Kostüm, ein Oktopus als Tunika – die Kreativität eines Roland Trettl sowie die fotografische Brillanz eines Helge Kirchberger führen zu völlig neuen Arrangements.
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Fashion Food

Floating Food

Sonntag, Oktober 30th, 2011

HdKdW

Aus vier Jahrzehnten ihres filmischen und fotografischen Schaffens gestaltet die Künsterin und Weltensammlerin Ulrike Ottinger eine raumgreifende Collage, ein begehbares und erfahrbares Universum ihrer Bildwelten. Fasziniert von den asiatischen Kulturen des Anbaus, des Handels und der Sorgfalt im Umgang mit Lebensmitteln, von der präzisen Ästhetik bei der Zubereitung und der gesellschaftlichen Zelebrierung von Speisen und Trank hat Ulrike Ottinger die poetische Inszenierung der Ausstellung konzipiert.
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Floating Food

Floating Food

Floating Food

Kunstfabrik Unter den Linden

Samstag, Oktober 29th, 2011

Almech2

In Berlin realisiert Pawel Althamer eines seiner bislang außergewöhnlichsten Projekte. Der polnische Künstler verwandelt das Deutsche Guggenheim in eine Kunstfabrik, in der in lebensgroße skulpturale Porträts von Ausstellungsbesuchern, Künstlern und Kuratoren sowie Angestellten der Deutschen Bank, des Deutsche Guggenheim und der Guggenheim Foundation hergestellt werden. Im Laufe der Ausstellung entsteht so ein kollektives Porträt, in dem sich die unterschiedlichsten Menschen begegnen.
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Hier wird zehn Wochen lang nicht ausgestellt, sondern produziert. An Werkbänken werden weiße Masken gefertigt: Porträts von Mitarbeitern der Bank, von Ausstellungshelfern, von Besuchern – letztlich von allen, die am Zustandekommen des Projekts mitwirken. Dann werden die Gesichtsabgüsse auf Metallgerüsten fixiert und die Körper mit Kunststoffstreifen aus einer von Althamers Vater entwickelten Maschine ergänzt.

Weiße, zombieartige Gestalten entstehen so, denen das Fleisch in zerrissenen Fetzen am Gerippe hängt. Alle haben geschlossene Augen. Strengere, hagere Züge erinnern an Totenmasken. Volle, lächelnde Gesichter scheinen schlafend, träumend. Ein knappes Dutzend dieser manieristisch wirkenden Skulpturen steht jetzt schon da. Und nach und nach wird es ein ganzer Trupp werden. Ein Gruppenporträt, für das im Idealfall auch einige Banker ihre Gesichter hingehalten haben.
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Contemporary Drawings

Sonntag, Oktober 23rd, 2011

Aufgrund des großen Interesses wird die Ausstellung bis zum 17. Dezember 2011 verlängert!

Netz
Hairdrawing, Fiene Sharp, 2011

Speisereste Kategorie 3

Samstag, Oktober 22nd, 2011

Die Hamish Morrison Galerie freut sich außerordentlich, unter dem Titel Speisereste Kategorie 3 die nunmehr dritte Einzelausstellung des niederländischen Künstlers Ronald de Bloeme (*1971) präsentieren zu können.
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Ronald de Bloeme 1

Ronald de Bloeme 2

Ronald de Bloeme 3

Bereits seit einiger Zeit bearbeitet Ronald de Bloeme die Oberflächen seiner Gemälde. …
Neuerdings orientiert sich das Abschleifen der Oberfläche aber scheinbar nicht mehr allein an den Spuren der realen Vorlagen, sondern etabliert sich zusehends zu einem eigenständigen, malerischen Mittel de Bloemes. Diese Durchdringung der Bildhaut scheint wie eine neugierige Erforschung der eigenen Arbeitsweise. Oder vielleicht tauscht der Künstler die Darstellung der bereits vergangenen Zeit gegen die Vorwegnahme der noch zu vergehenden Zeit aus. Spuren einer simulierten Zeit, die jetzt der Kontrolle des Künstlers unterliegt und die er selbst unter einer transparenten Lackhaut einfriert, wodurch er sie den Auswirkungen jener Zeit, die außerhalb seiner Kontrolle liegt, zu entziehen vermag.
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Damenbesuch

Montag, Oktober 17th, 2011

GK1

Rebecca Thomas gestaltet die Kunstkammer Nr. 12 im Georg-Kolbe-Museum

Der „Damenbesuch“, Rebecca Thomas‘ Kunstkammer-Installation, könnte vielleicht auch als Akt durchgehen. Glücklichweise ist es in der Kammer zu dunkel, um zu zeichnen. Es dauert eine Weile, bis die Dame – mit Unterleib, aber ohne Kopf – zu erkennen ist. Sie hat einen ausgestopften Stoffkörper, an dem hell glänzende Füße, Brüste und eine Hand aus Acrylharz auffallen. Die Figur steht auf einem Erdklumpen-Sockel, wobei ihr rechter Fuß auf einem sichelförmig gekrümmten Karpfen steht. Ihres rechten Arms ist sie verlustig gegangen. Immerhin bleibt ihr die linke Hand, mit der sie sich an die rechte Brustwarze fasst.
(B. Werneburg in der taz)

GK2

Urban Artfair

Samstag, Oktober 15th, 2011

Schädel

STROKE.ARTFAIR
Kunst für das 21. Jahrhundert

Feuer, der Löscher brennt!

Freitag, Oktober 14th, 2011

Der Löscher brennt

Fabian Marcaccio und seine Paintants im Georg-Kolbe-Museum

Die Wortneuschöpfung „Paintant“ ist eine Verschmelzung der Begriffe „painting“ und „mutant“ und findet sich bei Marcaccio seit 1995 in Werk- und Ausstellungstiteln. Die biologisch konnotierte Bezeichnung einer „mutierten Malerei“ dient ihm als Oberbegriff für diverse künstlerische Praktiken, die die Natur des Tafelbildes sowohl inhaltlich als auch formal entgrenzen. Er selbst spricht im Zusammenhang der installativen und plastischen Tendenzen seines Werks auch von einem „expanded field of painting“, in dem eine aktive, räumlich und zeitlich bezogene Partizipation der Betrachtenden vorausgesetzt wird. Seine Arbeiten seien gedacht als „action painting for the beholder“, so wie das „Action Painting“ von Jackson Pollock einen auf die Bewegungen bezogenen dynamisch-dialogischen Malakt beschreibt.

Sammlung Wagener

Donnerstag, Oktober 13th, 2011

Nationalgalerie

Die Sammlung des Bankiers Wagener
Die Gründung der Nationalgalerie

Sammlung Wagener