Archive for the ‘Ausstellungen’ Category

ART & LANGUAGE. Nobody Spoke

Donnerstag, September 14th, 2017

Zur Eröffnung war eine Performance zu sehen. Titel: „Speaking of ‚Nobody’s Spoke‘ performed by The Jackson Pollock Bar“. Man ahnt schon: Es ist ziemlich kompliziert, aber sicherlich auch inspirierend. (taz)

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?The exhibition “Nobody Spoke” by the collaborative artist practice Art & Language marks the culmination of the KUNSTSAELE’s examination of artistic practices dedicated to epistemological and performative aspects of art.

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Höchste Armut

Donnerstag, September 14th, 2017

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Höchste Armut” (8 Sept – 17 Nov 17) consists of a five part, associatively curated cycle, dissolving the spacial connection of a conventional group show by subdividing it in temporally successive solo shows. The ‚group show‘ is comprised of the following five ’solo shows‘: Michael Müller (from 8 Sept, 7 pm), Michael Dreyer (from 26 Sept, 7 pm), Vlado Martek (from 17 Oct, 7 pm), Felix Kiessling (from 31 Oct, 7 pm) and Jochen Dehn (on 17 Nov, 7 pm). The individual exhibitions (or exhibition fragments) increasingly contain fewer and fewer works. From the 13th to the 17th of November the exhibition spaces will be completely emptied. “Höchste Armut” ends on the 17th of November with a performance by Jochen Dehn.
Curated by Lukas Töpfer for Aanant & Zoo.

Art without death

Dienstag, September 12th, 2017

Russischer Kosmismus 1

Der Russische Kosmismus stand für die Forderungen nach physischer Unsterblichkeit der Lebenden, Wiedererweckung der Toten und Reisen ins All. Die Bewegung entwickelte sich aus der Spiritualität im Russland des 19. Jahrhunderts verbunden mit einer schier unerschöpflichen Begeisterung für Wissenschaft und Technik. Die Doktrin vom unsterblichen Dasein im unendlichen Raum vereinte in sich den Optimismus sowohl der Wissenschaft als auch der Künste der damaligen Zeit. Seither hatte das utopische, science-fiction-artige Denken der Kosmist*innen großen Einfluss auf Kunst, Wissenschaft und Politik – im vorrevolutionären Russland ebenso wie in der Sowjet-Ära.
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Russischer Kosmismus 2

Russischer Kosmismus 4

And now for something completely different

Montag, September 11th, 2017

In der Galerie im Körnerpark spielen Nika Oblak und Primoz Novak, ein slowenisches Duo, mit den Berührungspunkten digitaler und analoger Realität.

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Reality is out 2

Reality is out 3

Reality is out

Radiator

Sonntag, September 10th, 2017

Das dänisch-deutsche Künstlerduo Anna Borgman und Candy Lenk hat in der Ruine der Klosterkirche in Berlin Mitte eine temporäre Stahlskulptur errichtet. Der zehn Meter hohe RADIATOR verbindet das sakrale Fragment der Klosterkirche mit einer, im geschlossenen Kreislauf geführten Pipeline, zu einem Raumensemble. Ergänzt wird das historische Baufragment um ein absurdes funktionsloses Interieur. Entlang der fehlenden Südfassade der Kirche wird ein gigantischer elf Tonnen schwerer Heizkörper gestellt, dessen verschlungene Röhren ihr leeres Inneres zirkulieren lassen.

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Jenseits der Mauer

Sonntag, August 27th, 2017

Eine Open-Air-Installation von Stefan Roloff entlang der West Side Gallery zeigt Aufnahmen des ehemaligen Grenzgebiets kombiniert mit Zeitzeugenporträts.
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Die Schönheit der Formel

Samstag, August 26th, 2017

Alte Schule 8

Eine Ausstellung in der Galerie Alte Schule Adlershof

In den ausgestellten Arbeiten „malen“ beschallte Bakterienkulturen Bilder von großer Schönheit, Roboter bilden scheinbar Identitäten aus, kleine Insekten zeigen sich in Großaufnahmen von ihrer schönen Seite (Bilder von Bernhard Schurian) und mit „Evas Rache“ scheinen auch wir erfolgreich geblendet.
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Alte Schule 2

Alte Schule 1

Alte Schule 3

Skulpturprojekte Münster 2017 (11)

Donnerstag, August 24th, 2017

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So, das war es dann erst einmal aus Münster. Schön war’s. Nächste Woche geht es zur Documenta. Wir sind gespannt.

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Sany (Samuel Nyholm)

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Michael Dean

Skulpturprojekte Münster 2017 (9)

Dienstag, August 22nd, 2017

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Youmbis Installation befindet sich auf dem stillgelegten Überwasserfriedhof. In unmittelbarer Nähe zum Grab des Generals Ludwig Roth von Schreckenstein sind in circa zehn Metern Höhe vier Masken angebracht. Vier weitere kleinere Masken hängen direkt in den Bäumen.
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Wer kennt Ludwig Roth von Schreckenstein? Wer kennt Annette von Droste-Hülshoff? Was überdauert, Politik oder Poesie, Militär oder Muse, Wichtigkeit im Leben oder Worte für die Ewigkeit? Es gibt wohl nur einen Ort in Münster, wo diese Fragen brennend werden: der alte Überwasserfriedhof. Dort hat der schottische Bildhauer Ian Hamilton Finlay 1987 bescheiden einen 35 mal 75 mal 20 Zentimeter großen Sandstein an einer Pappel anbringen lassen.
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General Ludwig Roth von Schreckenstein

Skulpturprojekte Münster 2017 (8)

Montag, August 21st, 2017

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Das ist der Nuclear Temple von Thomas Schütte.

Schütte platziert die drei Meter hohe, 2,5 Tonnen schwere, malerisch oxidierte Stahlskulptur auf dem Gelände des Alten Zoos: in die Mitte eines überschaubaren, teils von flachen Mauern gerahmten Areals, direkt auf dem sandigen Boden. Der architektonische Körper ist an seinen acht Seiten von je einem Torbogen geöffnet, über welchem sich, im oberen Drittel der acht Flächen, je drei rückseitig geschlossene Fensternischen befinden. Der Maßstab von Toren und Nischen verweist auf den Modellcharakter des Werkes, das Vorbild für einen oktogonalen Kuppelbau sein könnte. Den Innenraum teilen sechzehn, zwischen die acht Tore gesetzte Stahlwände, die sich auf das Zentrum der im Prinzip kreisrunden Grundfläche ausrichten. Je zwei Wände schließen sich alsbald und gemäß eines 45° Winkels zu einer Kammer. Zwischen den Kammern führen acht Gänge auf das Zentrum der Architektur, zu einer gemeinsam eröffneten Leerstelle, die von einem Opaion oder Auge in der Kuppel ins Licht gesetzt ist.
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