Archive for the ‘JWD’ Category

Liverpool und Umgebung (6)

Sonntag, September 25th, 2016

Mariana Castillo Deball hat schon die große Halle im Hamburger Bahnhof mit Parergon bespielt. Sie wurde 2013 mit dem Preis der Nationalgalerie für junge Kunst ausgezeichnet.

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Mariana Castillo Deball was born in Mexico City and currently lives in Berlin, Germany. Castillo Deball’s artistic work is characterized for creating installations, sculptures, photographs and drawings, with which she explores the role of objects in our understanding of identity and history.

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Liverpool und Umgebung (4)

Mittwoch, September 21st, 2016

Memorial to the Engine Room Heroes of the Titanic

Memorial to the Engine Room Heroes of the Titanic

Memorial to the Engine Room Heroes of the Titanic

Liverpool und Umgebung (3)

Sonntag, September 18th, 2016

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Ein Ausflug auf der Mersey Fähre Snowdrop (Design Everybody Razzle Dazzle von Sir Peter Blake)

Sir Peter Blake has a strong relationship with Liverpool that extends beyond his famous design of The Beatles’s album cover, Sgt. Pepper’s Lonely Hearts Club Band in 1967.

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Liverpool und Umgebung (2)

Samstag, September 17th, 2016

Vom Turm der Liverpool Cathedral hat man einen weiten Blick über Liverpool.

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Chinatown in Liverpool hat ein imposantes Eingangstor. Hier sind sogar die Straßenschilder zweisprachig. Wir wollen endlich wieder einmal authentisch chinesisch essen. Hier essen die Chinesen selbst, also muss das Essen gut sein. Das ist natürlich ein Trugschluss. Wir gehen gleich ins erste chinesische Speisehaus, dass es fast das einzige war, das zur Mittagszeit geöffnet hatte, merkten wir erst später. Das Essen ist einfach nur schlecht: fade, das Hühnerfleisch zerkocht, kaum Gemüse; mit viel Sojasauce gerade so genießbar.

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Der Blick vom Turm der größten protestantischen Kathedrale der Welt versöhnt uns wieder mit der Stadt. Der Autor des Reise Know How macht Witze: „Der Kirchturm ist so hoch wie zwanzig übereinandergestellte Giraffen“. Spaßvogel, schon ‚mal was von eindeutigen Angaben unter Nutzung von Längenmaßen wie Meter gehört?

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Liverpool und Umgebung (1)

Samstag, September 17th, 2016

Spectacular sculptures by Antony Gormley are on Crosby beach. ‚Another Place‘ consists of 100 cast-iron, life-size figures spread out along three kilometres of the foreshore, stretching almost one kilometre out to sea.
The Another Place figures – each one weighing 650 kilos – are made from casts of the artist’s own body standing on the beach, all of them looking out to sea, staring at the horizon in silent expectation.
Having previously been seen in Cuxhaven in Germany, Stavanger in Norway and De Panne in Belgium, ‚Another Place‘ is now a permanent feature in the UK, at Crosby Beach.
(more here)

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Wir haben Glück. Es ist Ebbe, nein, nicht stimmungsmäßig, nur die Irische See hat sich weit zurückgezogen. Das ist die Gelegenheit, die Antony-Gormley-Typen baden zu sehen. Wir fahren von Southport nach Hall Road, laufen zum Strand und sehen 100 nackte Eisenmänner. Ein Erlebnis.

Wattwanderung

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Jüdischer Friedhof Wörlitz

Sonntag, Juli 24th, 2016

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Denkmal am Jüdischen Friedhof in Wörlitz

Um 1760 wurde auf einem Acker des in der Stadt lebenden Juden Hirsch ein Friedhof angelegt, auf dem später auch verstorbene Juden aus Oranienbaum und zeitweilig auch aus Coswig beerdigt wurden. Ein um 1790 vom Architekten Friedrich Wilhelm v. Erdmannsdorf errichtetes Zeremonienhaus ist bis heute erhalten; der Friedhof wurde im Jahre 1938 profaniert. Abgeräumte Grabsteine – zuweilen als Baumaterial verwendet – wurden später auf dem Dessauer Friedhof zusammengetragen und zu einem Denkmal gefügt.
(mehr hier)

Drei Figuren in der Lutherstadt

Freitag, Juli 22nd, 2016

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Andreas Freyer in der Lutherstadt Wittenberg

Eine von "Drei Figuren"

Eine von "Drei Figuren"

Eine von "Drei Figuren"

Sterbender Gallier in Neumarks Garten (Wörlitz)

Samstag, Juli 16th, 2016

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Das bronzene Original wird heute als ein Werk des griechischen Bildhauers Epigonos angesehen und war Teil eines Siegesdenkmals, das Attalos I. von Pergamon um das Jahr 230 v. Chr. nach Siegen über die keltischen Galater errichten ließ. Deutlich ist der Stolz des Besiegten, diesen Stolz bewundern die Griechen, bei der Figur des „Sterbenden Galliers“ zu erkennen. „Mit großer Gelassenheit, nicht mit schmerzverzerrtem Gesicht erwartet er den Tod. Die tiefe Wunde an der rechten Seite verweist auf einen Stich in die Lunge. Der todeserfahrene antike Betrachter wusste, dass den so Getroffenen ein langsamer Tod erwartete, den es zu ertragen galt“, erklärt Pfeifer.
Die Römer haben die Figur der Griechen in Marmor kopiert, so dass die Reisegesellschaft um Fürst Franz von Anhalt-Dessau im Jahr 1765 während ihres Aufenthaltes in Rom auf sie aufmerksam wird. Mit auf Tour ist damals auch der Stuckateur und Bildhauer Johann Christian Ehrlich, der vom Antikenrestaurator Bartolomeo Cavaceppis einiges über die Methoden des Kopierens und Restaurierens antiker Plastiken erfährt. So ist er dann in Dessau bestens in der Lage, nach Vorlagen solche Arbeiten auszuführen. Zu seinen Werken gehören die großen Statuen der Ceres und der Fortuna an der Fassade des Wörlitzer Landhauses, die Dietrichsvase und natürlich der „Sterbende Gallier“.
(Henrik Klemm in der Mitteldeutschen Zeitung, mehr hier)

Lady Hamilton in Wörlitz

Donnerstag, Juli 14th, 2016

Erotisches Lächeln, klassisches Profil: Eine Ausstellung in Wörlitz spürt dem Faszinosum der Lady Hamilton nach.
(mehr hier im Tagesspiegel)

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Moritz Götze

Lady Hamiltons Attitüden-Kasten
In der Wörlitzer Ausstellung ist nun neben vielen einzeln oder im Zusammenklang in Deutschland noch nicht präsentierten Emma-Porträts, Briefen, Skulpturen, Vasen, Dokumenten auch jene goldumrandete Black Box nachgebaut, in der laut Goethes Beschreibung Emma als Lebendes Bild posiert hat.

Auffallend war mir ein aufrechtstehender, an der Vorderseite offener, inwendig schwarz angestrichener Kasten, von dem prächtigsten goldenen Rahmen eingefaßt. Der Raum groß genug, um eine stehende menschliche Figur aufzunehmen, und demgemäß erfuhren wir auch die Absicht. Der Kunst—und Mädchenfreund, nicht zufrieden, das schöne Gebild als bewegliche Statue zu sehen, wollte sich auch an ihr als an einem bunten, unnachahmbaren Gemälde ergötzen, und so hatte sie manchmal innerhalb dieses goldenen Rahmens, auf schwarzem Grund vielfarbig gekleidet, die antiken Gemälde von Pompeji und selbst neuere Meisterwerke nachgeahmt.
(Goethe, Italienische Reise – Neapel, 27. Mai 1787))

Kunstspaziergänge – München und Umgebung (12)

Montag, Juni 27th, 2016

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Und was ist mit den Denkmälern, den Mahnmalen für historische Ereignisse, Qualen der Menschen oder gar ihre tödlichen Abenteuer? So wenige dieser Monumente kenne ich, und das, obwohl sie über ganz Europa verteilt sind! Solche Mühe ist erforderlich, bis der Künstler, ein Mann mit mir unbekanntem, doch sicherlich berühmten Name, dessen Form dem dienstbaren Lehme, dem Urstoff der Welt, wie viele sagen, oder wesentlich härteren Materialien abringt, bis die endgültige Gestalt aus Granit oder gegossener Bronze einen wunderschönen Platz ziert. Ist es denn wahr, was man in den interessanteren der Vereinigungen von Müßiggängern erzählt, eine gewisse Person aus der Zunft der Steinmetze habe ein lebendes menschliches Geschöpf mit todbringendem Blei übergossen und so eine Hohlform erhalten, welche bis zur letzten Pore dem Vorbild ähnele? Sicher gehört die Anekdote ins Reich der Legende, trotzdem lohnt sich der Gedanke, wie in künstlerischen Werken, hiesigen ebenso wie ausländischen, eine derartige Ähnlichkeit erzielt werden konnte.
(meint der Apothekergehilfe Hinko Hinkovic in Bora Cosics (Brigitte Döbert) Roman „Die Tutoren„)