Archive for the ‘JWD’ Category

Ein Wochenende in Oslo (III)

Dienstag, August 18th, 2009

Vigelandpark

Menschen neben Monstern
Menschen neben Monstern

Ein Wochenende in Oslo (II)

Dienstag, August 18th, 2009

Am Bahnhof 3
Pushwagner

Am Bahnhof 1

Pushwagner und eine Fußskulptur am Hauptbahnhof

Am Bahnhof 4
Mit dem Fuß in die Stilettos? (Kennt jemand den Künstler?)

Ein Wochenende in Oslo (I)

Montag, August 17th, 2009

Oper 2

Oper7

oper6

In Oslo muss man in auf der Oper gewesen sein.

Architektur-, Kunst- und Musikfans, die nach Oslo in die neue Oper pilgern, haben Aussichten auf ein surreales Erlebnis und werden sich wie zum Kulturereignis hingebeamt fühlen. Vom Flughafen Gardemoen kommend, geht es in die Stadt mit dem Schnellzug Flytoget, der in Design und Materialverwendung gewisse Ähnlichkeiten mit einem Stealth Bomber hat. Am Osloer Hauptbahnhof angekommen führt direkt neben dem Bahnsteig eine stählern rundum mit Metall verkleidete Brücke über die Straße hin zum Opernhaus. Geht man diese entlang, ist es anfangs ungemütlich düster, doch nach kurzer Zeit taucht – sozusagen am Ende des Tunnels – ein strahlendes Weiß auf: die neue Oper, verkleidet mit noblem Carrara-Marmor. Schneeweiß und mehr von Wasser als von Land umgeben, lässt das Gebäude an schwimmende Eisberge denken.
(mehr hier im Kunstmagazin ART)

Die Frauen Klaus Kütemeiers im Skulpturenpark Schloss Gottorf

Mittwoch, Juli 22nd, 2009

Sitzende weibliche Figur

Knieende weibliche Figur

Sitzende weibliche Figur

Klaus Kütemeier
geb. 1939 in Delmenhorst, lebt in Hamburg

Stehender weiblicher Torso

Es ist heiß im Park Schloss Gottorf

Freitag, Juli 17th, 2009

Torso
Klaus Kutemeier, 1984

Torso
Hans Martin Ruwoldt, 1932

Flensburger Venus
Gustav Seitz

Torso Paar
Karl August Ohrt

Nereide
Karlheinz Goedtke, 1985

Zurück aus Mannheim

Dienstag, Juni 9th, 2009

Zwischenstopp in Mannheim. Nur eine Stunde Zeit. Gehen wir noch ein wenig in der Stadt bummeln oder nicht?
Es hat sich gelohnt. Ein kleiner Skulpturenpark rund um die Kunsthalle Mannheim.

Mischung

Hier alle fotografierten Skulpturen.

Zurück aus Arles

Montag, Juni 8th, 2009

Das Portal der Kathedrale Saint-Trophime

Portal

Zentrales Thema der überaus reichen Bauplastik ist das Weltgericht. Im Tympanon thront Christus in der Mandorla. Die Symbole der vier Evangelisten ergänzen die Darstellung zu einer Majestas Domini. Der Engelreigen der Bogenlaibung gipfelt in drei Engeln, die die Posaune zum Jüngsten Gericht blasen. Als dessen Besitzer erscheinen auf dem Türsturz die Apostel. Die übrigen Teile des Architravs zeigen die Abrahams Schoß zustrebenden Auserwählten (links) und die durch die Höllenpforte gestoßenen Verdammten (rechts). Der darunter verlaufende schmalere Fries zeigt Ereignisse um die Geburt Christi. Gleichsam als Träger des gesamten Geschehens fungieren die ganzfigurigen Apostel und Heiligen in den Rechtecknischen. Entgegen der mittelalterlichen Tradition wird auf eine typologische Einbeziehung des alten Testaments weitgehend verzichtet. Dieses ist nur durch die Darstellungen Daniels in der Löwengrube und Samsons Kampf mit dem Löwen repräsentiert, die auf den Sockeln der bedien inneren Säueln erscheinen. Der Figurenstil ist durch ornamentale Stilisierung, schematische Faltenführung sowie sich wiederholende Haltungen und Gebärden charakterisiert.
(hier mehr)

Portal3

Portal

Portal1

Karl Hartung

Donnerstag, Juni 4th, 2009

Die Arbeiten von Karl Hartung im Skulpturenpark Schloss Gottorf.

Engelsgesicht
Thronoi, Schloss Gottorf, Schleswig

Stehende Figur
Stehende Figur, Schloss Gottorf, Schleswig

Geist
Museo del Bozetti, Pietrasanta

Zu Hartung in Berlin hatten wir hier etwas in den Kunstspaziergängen.

Der Bildhauer Reinhold Felderhoff

Dienstag, Juni 2nd, 2009

Eines der letzten größeren Werke Reinhold Felderhoffs war der „Stralauer Fischer“ von 1916 für das neue Rathaus Treptow (Neue Krugallee/Ecke Bulgarische Straße) in Berlin. Die zwei Meter hohe Skulptur aus Marmor auf einem 1,50 Meter hohen Sockel aus Granit steht seit 1925 in dem Fischerbrunnen, den noch Felderhoff als rechteckiges Bassin entworfen hatte. Der als Aktfigur modellierte athletische Fischer zieht leicht nach vorn gebeugt kraftvoll ein Netz empor.

Historischer Hintergrund der Figur sind die Stralauer Fischer und ihr berühmter „Stralauer Fischzug“, der seit 1574 alljährlich am 24. August, dem Bartholomäustag, stattfand. Der Zug beging feierlich das Anfischen nach der jährlichen Schonzeit zwischen Ostern und Bartholomäus, die Kurfürst Johann Georg von Brandenburg in einem Edikt vom 22. Februar 1574 verfügt hatte. Am 23. August 1873 verbot der Stralauer Amtsvorsteher das Fest, da es in immer wüstere Saufgelage und Schlägereien ausartete. 1923 lebten die Feierlichkeiten nochmals kurzzeitig auf.
(mehr hier)

Fischerbrunnen
Fischerbrunnen, 1916

Diana ist in klassischer Nacktheit dargestellt und durch ihr Attribut, den Köcher, den sie sich umlegt, als Göttin der Jagd ausgewiesen.
In Schleswig steht eine Dauerleihgabe der Nationalgalerie Berlin aus dem Jahre 1910. Eine leicht verkleinerte Wiederholung in Marmor entstand 1917. Sie soll bis 1940 im Besitz der Nationalgalerie gewesen sein und kam später nach Brandenburg, wo sie heute im Theaterpark aufgestellt ist. Ein weiterer Bronzeabguss entstand für den Kunstbesitz Hermann Görings in Karinhall. Dieses Exemplar steht seit 1963 im Wröhmännerpark Spandau.
(aus: Katalog Ethos und Pathos – Die Berliner Bildhauerschule 1786 – 1914)

Diana
Diana im Schlosspark Gottorf in Schleswig, Erstfassung 1898

Die Siegesallee-Aufträge waren in der Berliner Bildhauerschule wegen der Bezahlung und des Renommees überaus begehrt; um einen Auftrag zu erhalten, „verleugneten die meisten [Bildhauer] ihre künstlerische Überzeugung […].“ Reinhold Felderhoff erhielt seinen Auftrag ohne Bewerbung. Sein Schwager Robert Baerwald hatte den Zuschlag für die Denkmalgruppe 15 mit Kurfürst Friedrich I. bekommen und verstarb noch vor Beginn der Arbeiten. Daraufhin verhandelte Felderhoff mit dem Kaiser um den Nachfolgezuschlag. Den erhielt dann zwar Ludwig Manzel, aber Felderhoff bekam den Auftrag für die Denkmalgruppe 6 mit Markgraf Johann II. (1237 (?) – 10. September 1281), dem die historische Kommission der Siegesallee unter Leitung von Reinhold Koser die beiden Nebenfiguren Graf Günther I. von Lindow und Ruppin (? – 1284) sowie den Berliner Fernhändler und Ratsmann Konrad Belitz (? {Ersterwähnung 1288} – 1308) zuordneten.
(hier)

Markgraf Johann II
Markgraf Johann II im Lapidarium

Die Skulpturenreste von der Siegesallee sind jetzt nicht mehr im Lapidarium zu sehen. Sie werden nach Restaurierung in der Spandauer Zitadelle ausgestellt werden.

Zurück aus Schleswig

Montag, Juni 1st, 2009

Ein Besuch dieser Ausstellung war geplant:
Niki de Saint Phalle im Schloss Gottorf

Niki

Überrascht fanden wir zusätzlich einen wundervollen Skulpturengarten.

Begrüßung der Besucher
Harlekin, Künstler ist mir nicht bekannt.

Hier findet ihr weitere Fotos zum Skulpturengarten. Bis alle Fotos bearbeitet, hochgeladen und beschriftet sind, wird es aber eine Weile dauern.