State of Flux

März 6th, 2016

Turm3

Nele Schwierkus im Turm

Denkzeichen GARBATY

März 6th, 2016

Denkzeichen

Denkzeichen Garbaty

GARBATY
26. November 2010

Garbaty
4. März 2016

Prinzessinnen

März 5th, 2016

Prinzessinnen

Die Ausstellung „PRINZESSINNEN. Johann Gottfried Schadow / Anna Franziska Schwarzbach“ im Schadow-Haus nähert sich einem Thema, das über die Jahrhunderte nichts an Aktualität verloren hat: dem menschlichen Körper, seinen Proportionen und unserem Begriff der Schönheit. Sensibel umgesetzt, führt der Besuch in einen interessanten und spannenden Dialog über vermeidliche Normen und Ideale

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Der sehr kleine Mann zwischen den beiden grossen Gestalten kann demohngeachtet noch nicht zu den Zwergen gezählt werden, und finden sich ähnliche Exemplare in jeder grossen Stadt. Was bemerkenswerth ist, dass unter diesen sich solche
finden, deren gehirnfassender Theil eine oftmals die Köpfe der grössten Männer übersteigende Ausdehnung hat.
Johann Gottfried Schadow: POLYCLET, 1834

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Hauptdarsteller der Ausstellung sind jedoch die Mitglieder der aus Rumänien stammenden, jüdischen Artistenfamilie Ovitz. Sieben ihrer zehn Kinder waren kleinwüchsig. Sie reisten als Musikerinnen und Musiker in den 30er und 40er Jahren durch Europa. Dann wurde die ganze Familie im Mai 1944 nach Auschwitz deportiert und den bestialischen Forschungen des Lagerarztes Josef Mengele ausgesetzt. Sie überlebten und wanderten später nach Israel aus.
Die Geschwister Rosika, Franziska, Avram, Frieda, Mordechai, Elisabeth und Perla sind in Pappmaché, Wachs, Porzellan Bronze, Eisenguss oder Beton im Schadow-Haus präsent.

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Ein Fest fürs Auge

März 4th, 2016

Jungbrunnen
Jungbrunnen (Detail) von Martin Enderlein in Galerie Forum Amalienpark

Augenblick

Schwimmbad Pankow geschlossen

Neues Schwimmbad für Pankow
Die alte Schwimmhalle, längst zu einer unrettbaren Ruine verfallen, soll abgerissen werden, das neue Bad voraussichtlich weiter hinten auf dem Freibadgelände entstehen.

Kein Eintritt

TRIBUT

März 4th, 2016

Marc Gröszer in der Galerie Pankow

Tribut

Wie Himmel und Hölle. Es ist ein exzessiver Auftritt, den man so schnell nicht vergisst: Körper, Köpfe, surreale schaffende oder zerstörende, kämpfende, saufende, raufende, kopulierende, massakrierende Gestalten oder ex- und implodierende, wie fleischfressende und monströs wabernde Landschaften, voller Vorstadtboviste. Mittelalterlicher Mummenschanz wird eins mit splatter-artigen Sciene-Fiction-Szenen: die renaissancehafte Erschaffung der Welt mutiert zum „Planet der Affen“, Jesus mit der Dornenkrone zum Pierrot aus der commedia dell’ arte. Und in Boschs „Garten der Lüste“ wütet Pieter Brueghels „Imker“.
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Tribut

Wachpersonal

März 2nd, 2016

In Neukölln liegt auch die ehemalige Rütli-Schule, heute Campus Rütli, die 2006 traurige Berühmtheit erlangte, als die Lehrer ihre Schließung forderten, da sie der Gewalt der Schüler nicht mehr Herr wurden. Heute bewachen zwei gigantische Kröten den Eingang zum Campus.
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Blauer Kerzenständer

Kröte

Das Wesen der Weserstraße

Scarabaeus carbunculus

Februar 29th, 2016

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Kohlenkäfer in der Reuterstraße (Charlotte Schütz)

SECRET SURFACE – Wo Sinn entsteht

Februar 28th, 2016

Secret Surface

In his terror of chaos, (man) begins by putting up an umbrella between himself and the everlasting chaos. Then he paints the underside of his umbrella like a firmament. Then he parades around, lives, and dies under his umbrella. Bequeathed to his descendants, the umbrella becomes a dome, a vault, and men at last begin to feel that something is wrong.
(D. H. Lawrence)

Secret Surface

Ausgehend von den traditionellen Koordinaten des abendländischen Weltbildes geht es in der Ausstellung SECRET SURFACE darum, wie und vor allem wo Sinn entsteht.

Art & Anthropology

Februar 27th, 2016

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Art & Anthropology. Ethnographische Bezüge in der zeitgenössischen Kunst

Christian Jankowski

Februar 26th, 2016

Retrospektive bei CFA

Christian Janukowski

Welche Arbeit mögen Sie ganz besonders?
Hm. Zum Beispiel seine erste: Schamkasten. Da war er noch Student, als er die gemacht hat. Da hat er Leute gebeten, auf ein Stück Pappe zu schreiben, wofür sie sich schämen, und sich dann damit in ein Schaufenster zu setzen. Und mit diesem Slogan sitzen sie dann da, und Leute gehen vorbei und sehen das. Das dauert Stunden. Ich habe mir das auch Stunden angeguckt, weil das so wahnsinnig aufregend ist, in diese Gesichter zu gucken. Dass ein Mensch sich hinsetzt, erst verschämt ist, manche wahnsinnig nervös …
(Interview mit Kuratorin Nina Hoss)

Christian Janukowski