Archive for the ‘Berlin’ Category

Pankgrafen

Samstag, September 25th, 2010

Ritter

Pankgrafenstraße

Dame

Was sind denn Pankgrafen?

Das Schicksal bereitete Udo mit der gespaltenen Zunge ein spektakuläres Leben und ein eben solches Ende. Der Legende nach soll sich der kampf- und sieggewohnte Udo am Ende seines Lebens aus Gram darüber, daß man das Flüßchen Panke, diesen herrlichen märkischen Strom mit seinem schwarz-grün-grau-blauen Wellengang, zuschmeißen wollte, nach einem Umtrunk in voller Rüstung in die Fluten gestürzt, […] aber leider in diesem Modergrab nicht die gewünschte Ruhe gefunden haben. Denn alle 50 Jahre führe ihn sein schauerliches Geschick in die Erdenwelt zurück, um zu schauen, ob das Gewässer noch vorhanden sei und ob die Nachfahren seiner Devise Wohltun – Freundschaft – Vaterland noch treu geblieben.

Tiere in der Stadt 1
Panke, dieser herrlich märkische Strom mit seinem schwarz-grün-grau-blauen Wellengang

Im Zoo

Dienstag, September 21st, 2010

Bär
Kragenbär, Ernst Freese, 1915

Treibjagd

verliebt

Taxi
Kentaur und Nymphe, Reinhold Begas, 1888/91

Am Krögel

Sonntag, September 19th, 2010

Direktorenhaus

Direktorenhaus

Maske

Das Direktorenhaus am Am Krögel

Spaziergang

Freitag, September 17th, 2010

Wanzenbrunnen

Halle am Wasser

Hinter Halle am Wasser

Rodeo Resort

Heilandskirche Sacrow

Donnerstag, September 9th, 2010

Im Laufe der Jahrhunderte wechselte das Dorf Sacrow mit den dazugehörenden Ländereien häufig den Besitzer. Im Oktober 1840 erwarb Friedrich Wilhelm IV. das Gut für 60.000 Taler und überwies es als Domäne im November desselben Jahres an die Königliche Regierung in Potsdam. Schon weit vor dem Kauf skizzierte der König Kirchenbauten für Sacrow. Für einen Neubau geeignet schien eine Bucht, ein Port, in der die Havelfischer bei Sturm mit ihren Booten Schutz suchten. Für den hochreligiösen Monarchen war dies ein Ort mit Symbolcharakter: das Kirchenschiff als „Bollwerk“ gegen die Stürme des Lebens. Das Kirchensiegel weist mit seiner lateinischen Umschrift darauf hin: S. Ecclesiae sanctissimi Salvatoris in portu sacro (Kirche des heilbringenden Erlösers im heiligen Hafen).
(hier)

Heilandskirche Sacrow

Friedrich Wilhelm IV. dilettierte begeistert als Architekt. Der frühe Tod Karl Friedrich Schinkels 1841 ließ die gemeinsamen Pläne und hochfliegenden Träume platzen. Schinkels Schüler, Ludwig Persius, Ferdinand Hesse und Friedrich August Stüler arbeiteten nun mit und für den König. Man huldigte der griechischen Antike und der italienischen Renaissance, aber auch Romanik und Gotik und selbst das Rokoko entstanden neu. Der Historismus, dieses in ganz Europa um sich greifende Stilphänomen, wurde von Friedrich Wilhelm IV. intensiv gepflegt.
(hier)

Meiner wesentlichen Jahre Stunden

Dienstag, September 7th, 2010

Moiren - Schicksal hinterm Taubennetz
Moiren – Schicksal hinterm Taubennetz, Walter Raemisch

Dennoch

Dennoch von meiner wesentlichen Jahre Stunden
Behalte ich die meisten gut. Soll ich klagen?
Die alten Kränkungen, sie sind verwunden,
Auch die ich zugefügt, kann ich heut tragen.

Wenn sie noch einmal wiederkämen,
Mit Achtsamkeit die alten Fehler mieden,
Wenn sie ein andres Ende nähmen,
Wäre ich dann mehr zufrieden?

(Jürgen Berlin,
nach einem Gedicht von Hermann Hesse)

Auf dem Kirchhof in Alt-Mariendorf

Donnerstag, September 2nd, 2010

Trauer
Grabstätte Hulke

Trauernder Krieger
Kriegerehrenmal von Hermann Möller, 1923

Trauer-Ordnung
(aus Johann Gottfried Gädicke Berlin 1806, hier)
Nach dem Circulare an sämmtliche Inspectores der Churmark vom 8 Juli 1802, ist das öffentliche Ausstellen der Leichen, so wie überhaupt die Öffnung der Särge bey den Begräbniß-Ceremonien, als der Gesundheit nachtheilig, allgemein verboten. Das Singen der Schulkinder bey den Leichen ist ebenfalls untersagt.

Pelikane

Dienstag, August 17th, 2010

Pelikanfütterung
Walter Lerche, Teenager mit Pelikan, 1967

Pelikane

Mach mal so

Anatomisches Theater

Freitag, August 13th, 2010

Anatomisches Theater

Seit 2005 erfolgt am Anatomischen Theater mit Unterstützung der Deutschen Stiftung Denkmalschutz die Restaurierung der historischen Fassaden. Die Bohlenbinderkuppel wurde 2007 für die Auszeichnung als Historisches Wahrzeichen der Ingenieurbaukunst in Deutschland nominiert.
(mehr hier)

Anatomisches Theater

Martin Paul Otto

Freitag, Juli 16th, 2010

Luther
Martin Luther, 1885

Nach dem Tod des Bildhauers Paul Otto (1846–1893) wurde 1893 dem Bildhauer Robert Toberentz (1849–1895) die Vollendung des Lutherdenkmals mit der dreieinhalb Meter hohen Standfigur des Reformators auf dem Neuen Markt übertragen.

Während der Kriegsjahre (1939–1945) wurden die Begleitfiguren an Sockel der Denkmalsanlage, Philipp Melanchthon, Johannes Bugenhagen, Georg Spalatin, Caspar Cruciger, Johannes Reuchlin, Justus Jonas, Franz von Sickingen und Ulrich von Hutten, eingeschmolzen. Die Luther-Figur blieb erhalten und wurde in der Stephanus-Stiftung in Berlin-Weißensee aufgestellt.

Die Rückführung des Denkmals an die Nordseite der St. Marienkirche in die Nähe seines ursprünglichen Standortes am Neuen Markt im Marienviertel fand im Oktober 1989, kurz vor dem Fall der Berliner Mauer statt.

WvH
Wilhelm von Humboldt, 1882

Der kleine Geometer
Sockelreliefs an den Denkmälern der Humboldts