Archive for the ‘Berlin’ Category

Alte Nationalgalerie

Sonntag, Juli 11th, 2010

Die unteren Freitreppengeländer werden durch zwei von Moritz Schulz geschaffene Figurengruppen gebildet, die den Kunstunterricht symbolisieren. Oben enden die Geländer in einer Darstellung der „Kunsttechnik“ von Julius Moser und des „Kunstgedankens“ von Alexander Calandrelli.
(aus: Denkmale in Berlin, Ortsteil Mitte, Michael Imhof Verlag, 2003)

Barbiegöttin
Kunsttechnik

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Kunstgedanke

Balkon Nr. 33

Samstag, Juni 26th, 2010

Balkon Nr. 33

Fan Wilhelm I.

Tiere im Untergrund

Sonntag, Mai 23rd, 2010

Der U-Bahnhof Heidelberger Platz wurde von 1911 bis 1913 erbaut (Architekt: Wilhelm Leitgebel). Leitgebel hat die Bahnsteighalle in zwei Schiffe geteilt und diese mit Kreuzgewölben überspannt. Getragen werden diese von gedrungenen Granitpfeilern, die mit Blattkränzen geschmückt sind. In den Gewölbeansätzen brachte man Relieffelder mit Tierdarstellungen an. Sie sind vom Wilmersdorfer Künstler Martin Meyer-Pyritz (Tiermeyer).
(Infos aus: Verkehrsdenkmale in Berlin – Die Bahnhöfe, Michael Imhof Verlag, 2007)

Eichhörnchen

Fuchs

Batman

Kino International

Samstag, Mai 15th, 2010

Kino International

Joseph Kaiser baute das Kino International (mehr hier von N. Bernau)

Vor 100 Jahren, am 1. Mai 1910, wurde Josef Kaiser geboren. Ein Architekt, der für viele Widersprüchlichkeiten des 20. Jahrhunderts steht.

1960 begann die Planung des Kino Kosmos. 1961 die des Viertels um die Schillingstraße mit dem Kino International, dem Café Moskau und dem einstigen Hotel Berolina – ein Ensemble, das vom Versuch der DDR kündete, Anschluss an den westlichen International Style zu erhalten: Luftig in den Formen, mit intimen Innenhöfen, großzügigen Foyerräumen, üppigen Glasfronten, reichem Mosaikschmuck oder raffinierten Details wie dem Glimmervorhang des Kino International.
Für die DDR waren Josef Kaisers Bauten eine Revolution, niemals war ihre Architektur wieder so heiter, gelöst, weltoffen.

Balkon Nr. 32

Samstag, April 10th, 2010

Berliner Balkon Nr. 32

Trotz alledem

Das war ’ne heiße Märzenzeit,
Trotz Regen, Schnee und alledem!
Nun aber, da es Blüten schneit,
Nun ist es kalt, trotz alledem!
Trotz alledem und alledem –
Trotz Wien, Berlin und alledem –
Ein schnöder scharfer Winterwind
Durchfröstelt uns trotz alledem!
(mehr hier)

Arbeiter

Donnerstag, März 25th, 2010

Relief links

Relief rechts

Landesverwaltungsamt
Wilmersdorf, Fehrbelliner Platz 1
Das 5-geschossige Bürogebäude wurde 1935/36 von Philipp Schäfer (1885-1953) als Karstadt-Verwaltungsgebäude gebaut. Links und rechts vom Eingang befinden sich mehrere Meter hohe Reliefs, die zeittypisch Männer bei der Arbeit zeigen.
(aus: Berliner Bezirkslexikon Charlottenburg/Wilmersdorf, 2005)

Hallo, Knautschke!

Mittwoch, März 24th, 2010

Im Zweiten Weltkrieg wurde ein Großteil des Zoos zerstört. Von insgesamt 3715 Tieren überlebten nur 91, unter ihnen zwei Löwen, zwei Hyänen, ein asiatischer Elefantenbulle, ein Flusspferdbulle („Knautschke“), zehn Mantelpaviane, ein Schimpanse, ein Schwarzschnabelstorch und ein Schuhschnabel.

Grüß Dich, Alter

Als [Knautschke] im gesegneten Nilpferdalter von 45 Jahren starb, nahm der Tierplastiker Manfred Gräfe seine Maße und modellierte die Vorlage für den Bronzeguss. Das ausladende Standbild ist direkt am Flusspferd-Gehege zu finden.
(mehr hier)

Die eilende Zeit

Dienstag, März 23rd, 2010

Zwei Werke von Eberhard Encke (1881-1936) in Berlin:

Zeit

Mein Name ist Hase

Ädikula mit Engel

Montag, März 22nd, 2010

Hermersberg1

Auf dem Städtischen Friedhof Wilmersdorf befindet sich die Grabstätte Von Hermersberg. Die Anlage wurde 1908 von Louis John als Ädikula mit zwei eingestellten dorischen Säulen entworfen.
Den Raum zwischen den Säulen beherrscht eine Engelsfigur aus weißem Marmor, die sich dynamisch heranschwebend auf einem Felsgipfel niederlässt.
(aus: Gartendenkmale in Berlin – Friedhöfe, Michael Imhof Verlag, 2008)

Herrmersberg3

Die Sophienkirche in der Spandauer Vorstadt

Samstag, März 20th, 2010

Sophienkirche

Sophienkirche1

Sophienkirche

Königin Sophie Luise, dritte Frau von Friedrich I. und strenge Lutheranerin, stiftete 1712 die Spandauische Kirche, erst später Sophienkirche genannt.

Die Sophienkirche war ein Saalbau mit Steildach, an den erst später auf Veranlassung des „Soldatenkönigs“, dessen Vorliebe für hohe Kirchtürme hinlänglich bekannt war, ein quadratischer Turm nach Plänen von Johann Friedrich Grael (siehe Bild oben links) 1732-34 angebaut wurde.

Die Sophienkirche hat den 2. Weltkrieg als eine der wenigen Stadtkirchen fast unbeschadet überstanden.
(obige Druckgrafiken und Text aus: Gernot Ernst, Ute Laur-Ernst Die Stadt Berlin in der Druckgrafik 1570-1870)

Sophienkirche2