Archive for the ‘Ausstellungen’ Category

Grass in Pankow

Samstag, Februar 4th, 2012

Grass im Butt

Zeichnungen und Skulpturen von Günter Grass in der Galerie Forum Amalienpark in Pankow

Black Jack

Freitag, Februar 3rd, 2012

Black Jack 1
Black Jack von Inigo Manglano-Ovalle in der Galerie Thomas Schulte

„All my work, even the most formal work, has an underlying politics to it. But I don’t want to reveal my position. The moment I reveal my position is the moment that I think art is about telling you something that I know and that you should know it. I’m more interested in thinking about something, arriving at a position I will take towards it, and creating moments in which people have the possibility to think about something similar and take a position.“
(Iñigo Manglano-Ovalle, hier)

Body without body

Dienstag, Januar 31st, 2012

„Body without Body“ ist eine Gruppenausstellung mit Werken zeitgenössischer israelischer Künstler, kuratiert von dem in Tel Aviv lebenden Künstler Liav Mizrahi. Zu seinen Motiven, ein Ausstellungskonzept zu entwickeln, das den speziellen Kontext des Georg-Kolbe-Museums berücksichtigt, nimmt er folgendermaßen Stellung: „Das persönliche Erlebnis während meines Aufenthaltes in Berlin und die Erfahrung vor den Plastiken Georg Kolbes brachten mich dazu, über die Repräsentation des Körpers in der zeitgenössischen Kunst nachzudenken. Die Ausstellung ‘Body without Body’ lenkt die Aufmerksamkeit auf abstrakte Skulptur, die vom Körper oder von den mit ihm verbundenen Gegenständen inspiriert wurde. Der Körper kann als Fragment erscheinen oder gänzlich verschwinden. Der Körper ist ein sich erinnerndes Organ, es ruft globale und lokale, private und kollektive Ereignisse ins Gedächtnis. Die Ausstellung eröffnet einen Raum für diese miteinander verschlungenen Körperbilder.“
(mehr hier)

Hemd
My Angel von Danny Yahav-Brown, 2010

Das kleinste Werk der Ausstellung … ist eine angebissene Tafel Schokolade, eine Arbeit des israelischen Künstlers Danny Yahav-Brown. Das goldfarbene Verpackungspapier ist so gefaltet, dass eine Art Hemdkragen entsteht. So wirkt der gezackte Rand des Zahnabdrucks, als habe jemand einer Schokoladenfigur den Kopf abgebissen. Der Titel »My Angel« (2001) nimmt Bezug auf eine israelische Süßigkeit, die gern als Betthupferl aufs Kopfkissen gelegt wird. Der Künstler stellt dem Begriff Engel die kindliche Bosheit, einer Figur den Kopf abzubeißen, gegenüber, dokumentiert durch die Bissspuren.
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Guggenheim-Labor kommt nach Kreuzberg

Donnerstag, Januar 26th, 2012

Auf dem Weg ins Büro

Am 24. Mai ist es soweit, die Zeit ist knapp und trotzdem: Das temporäre Forschungslabor aus New York wechselt überraschend den Standort: vom Pfefferberg im Prenzlauer Berg auf eine Brache an der Spree in Kreuzberg, ungefähr dorthin, wo die Couch steht:

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Doch für die Kuratoren des BMW-Guggenheim Lab … ist der Pfefferberg nicht mehr der geeignete Ort für das Projekt. Er ist schlicht zu klein, es fehlt der Platz. Stattdessen werden die Kuratoren ihr 250 Quadratmeter großes Freiluftlabor auf einer riesigen Brache in Kreuzberg errichten, Schlesische Straße, Ecke Cuvrystraße, also direkt an der Spree, nahe Oberbaumbrücke. „Dort gibt es mehr Möglichkeiten für ein offenes Programm“, sagt Thomas Girst, Leiter der BMW-Kulturabteilung.
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Im Reich der Sonnenfinsternis

Montag, Januar 16th, 2012

Hans Albers

In Isabella Bortolozzis Galerie am Schöneberger Ufer, in jener Wohnung, die einst Ufa-Star Hans Albers bewohnt haben soll, treiben derzeit Jos de Gruyter und Harald Thys ein gar phantomhaftes Wesen. Sie zeigen eine Werkschau des ominösen Malers Johannes.
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Johannes

Johannes1

Kriegsgericht in Köpenick

Sonntag, Januar 15th, 2012

Ich habe es ja gesagt, jetzt geht es schon los:

Kriegsgericht in Köpenick
Anno 1739: Kronprinz – Katte – Königswort
(Der Katalog ist sehr informativ, ideale Ergänzung zu Fontanes „Die Katte-Tragödie“ in den Wanderungen.)

Schloss KW
Schloss Königs Wusterhausen, Skizze aus dem Notizbuch Fontanes, 1862

Im Jagdschloss verbringt der Friedrich mehrere Jahre seiner Kindheit. Es sind glücklose Jahre, die vom dominanten Vater, Friedrich Wilhelm I., bestimmt werden. Hier unterzeichnet der Vater auch das Todesurteil für Friedrichs Freund, Leutnant Hans Hermann Katte.
(Berliner Zeitung, hier)

Portal

Das Kriegsgericht über Katte fand anno 1730 im Schloss Köpenick statt.

ich hab geträumt ich wär ein hund der träumt

Samstag, Januar 14th, 2012

Bildgeschichten

Bildgeschichten von Hans Hillmann und Jiri Salamoun

Maxihund

Maxihund

Wusste ich es doch! Das Buch vom Maxihund Fips (Rudolf Cechura, Jiri Salamoun) ist tatsächlich im Lange-Nicht-Berührt-Geschweige-Denn-Gelesen-Regal im Keller. Jetzt wird es entstaubt; das nächste Enkelwochenende nimmt Konturen an.

Conceptual Tendencies

Samstag, Januar 7th, 2012

Daimler Contemporary zeigt Conceptual Tendencies 1960s to today

Own a ruler
Jonathan Monk, 2001

Für I Own A Ruler Once Owned by LeWitt verwendete Monk ein Lineal, das Sol LeWitt 1967 in der Pariser Galerie Yvon Lambert zurückgelassen hatte. LeWitts Bestreben ist es stets, die Produktion von Kunstwerken nicht an seine Person zu binden, weshalb er zu deren Entstehen exakte Konzepte formuliert, die von Zweiten an verschiedenen Orten und zu verschiedenen Zeiten ausgeführt werden können, ohne dass es seiner Anwesenheit bedarf. Indem Monk darauf hinweist, dass die Arbeit mit Hilfe von LeWitts Lineal entstanden ist, suggeriert er, dass sie auch auf einer Idee des Künstlers beruhen könnte, wodurch sich das Konzept verselbstständigt. „Die Idee wird zu einer Maschine, die Kunst macht.“ (Sol LeWitt, 1970)
(F. Nymphius im Katalog der Ausstellung)

Bilderbuch des Berliner Lebens

Mittwoch, Dezember 21st, 2011

Hans Baluschek im Bröhan-Museum

Berliner Rummelplatz

Field Recordings

Sonntag, Dezember 18th, 2011

Mirra

Eine Stunde Wanderung in den Schweizer Alpen entspricht 3 bis 5 Kilometern Gehen in der Rheinischen Tiefebene und 5.000 Schritten in Berlin. Zu dieser Gleichung kam die amerikanische Künstlerin Helen Mirra, die im Sommer 2010 für die Vorbereitung der Werkgruppe Field Recordings 1-3 Wanderungen in drei geografisch ganz unterschiedlichen Regionen unternahm. Beginnend in der zwischen Bergen und Seen eingebetteten Stadt Zürich, waren ihre nächsten Ausgangspunkte die Stadt Bonn – am Übergang vom Rheinischen Schiefergebirge zur Rheinischen Tiefebene gelegen -und schließlich Berlin, die flächengrößte Stadt Deutschlands. Die Künstlerin blieb jeweils einen Monat vor Ort und wanderte an den meisten Tagen. Während dieser Wanderungen fertigte sie zu jeder Stunde einen Bodenabdruck in braun-schwarzer Tinte (Bonn und Zürich) oder eine Frottage mit Umbraöl (Berlin) auf zugeschnittenem Leinen an, insgesamt sieben Drucke pro Tag. Zurück in ihrem Atelier in Cambridge ordnete Helen Mirra die in den Regionen entstandenen Motive und führte sie zu unterschiedlichen Präsentationsformen von aneinandergereihten, seriellen Wandarbeiten zusammen.
(Kunstwerke)

Mirra