Archive for the ‘Ausstellungen’ Category

Utopia Matters

Freitag, Februar 12th, 2010

Utopia Matters
Banner von Luca Buvoli für die Ausstellung Utopia Matters

In der 50. Ausstellung im Deutsche Guggenheim widmet man sich der Utopie als Inspiration für künstlerisches Schaffen und als Modell für das Leben von Künstlerkollektiven.

Utopia Matters führt anhand von neun Kunstströmungen – Les Primitifs, Nazarener, Präraffaeliten, William Morris und Arts and Crafts, Cornish Art Colony, Neoimpressionismus, De Stijl, Bauhaus und Konstruktivismus – facettenreich den utopischen Geist in einer Zeitspanne von 130 Jahren vor. Gruppierungen und Avantgarden, die idealistische Ziele und kollektive Lebensformen anstrebten, treten über zeitliche und räumliche Grenzen hinweg in einen offenen Dialog. Der historische Überblick endet in den frühen 1930er-Jahren, als das Bauhaus in Berlin von den Nationalsozialisten geschlossen wurde und der Konstruktivismus in der Sowjetunion unter dem Druck des Stalinismus eine neue Richtung nahm.

Tanken am Waldsee

Dienstag, Februar 9th, 2010

Lichtobjekt o.T.
Daniel Pflumm, Lichtobjekt o.T., 2006-09

Wie ein großes Essoschild mit blauem Rand leuchtet das Lichtobjekt im Vorgarten vom Haus am Waldsee und wirbt wortlos. Das wird ein lustiges Tanken: kein richtiges Essoschild, kein Benzin, aber wieder auf Werbung reingefallen.

Trashstone 412

Dienstag, Februar 2nd, 2010

Trashstone 412
Wilhelm Mundt, 2009

Unter der gelben Haut der bisher größten Plastik des Künstlers wirken Atelierabfälle formgebend. Sie wurden in Folie gewickelt und mit mehreren Schichten PVC für alle Zeiten eingeschlossen. Poliert und geschliffen wirkt die giftgelbe Oberfläche wie eine wunderbare haptische Landschaft. Die Werkreihe der Trashstones setzt 1989 ein und wird bis heute fortgeführt und durchnummeriert.

Supracity

Montag, Februar 1st, 2010

Haus am Waldsee

Corinne Wasmuht im Haus am Waldsee

CW3

Die Malerin Corinne Wasmuht fasst die Welt so in einzelne Bilder ein, dass man von einem eigentümlichen, fast magischen Sog ihrer Werke nicht mehr losgelassen wird. Sie malt, so bemerkt Stephan Berg, „die schnellsten und haltlosesten Bilder der Welt auf die langsamste und gehaltvollste Art und Weise, die man sich überhaupt vorstellen kann“.

CW4

CW9

CWB

CWE

korrekt und anarchisch

Samstag, Januar 30th, 2010

„Ach knallige Welt, du Lunapark,
Du seliges Abnormitätenkabinett.
Paß auf! Hier kommt Grosz,
Der traurigste Mensch in Europa.“
George Grosz

korrekt und anarchisch

Erstmals stellt die Akademie der Künste die Fülle an Material, das sie zu George Grosz in Kunstsammlung und Archiv bewahrt, in großem Umfang vor. 200 Skizzenbücher, Zeichnungen aus seiner Jugend bis in die Zeit der Neuen Sachlichkeit, darunter so bekannte Blätter wie „Friedrichstraße“ und „Christus mit Gasmaske“, Mappenwerke, Zeitschriften, Collagen, Fotografien und schriftliche Dokumente erlauben einen Einblick in sein Leben und sein künstlerisches Werk.
(Website der Ausstellung)

A long way from home

Montag, Januar 25th, 2010

OBI2

Tools

Bis März 2010 ist in den Räumen von Arndt & Partner Berlin, in der Halle am Wasser, noch die Bestandausstellung „A Long Way From Home“ mit Arbeiten von Jules de Balincourt, Khosrow Hassanzadeh, Jonathan Hernandez, Jitish Kallat, Vik Munit, Aya Uekawa und Wang Du zu sehen.

Aurelia Sellin in Andersen’s Contemporary

Sonntag, Januar 24th, 2010

Aurelia Sellin

Italienische Bergdörfer mit dicht gestaffelten Fassaden; Kähne, die unter hängenden Zweigen malerisch im Wasser dümpeln; ein Sonnenuntergang am See, erhabene Berggipfel oder bloß plätschernder Wellengang im Gegenlicht: Für einen Gutteil ihrer Malerei greift Aurelia Sellin auf den Motivfundus der Postkartenidyllen zu und macht sich eine darin angelegte Stilisierung des Blicks zunutze. Der ist im Fokus des Touristischen bereits auf bestimmte Weise gefiltert und verdichtet: Ansichtskarten zeigen, was in Erinnerung bleiben soll, was das Schöne, was das Eigentliche eines Ortes oder einer Landschaft sei – eben das, was „bildwürdig“ oder wenigstens dafür zu halten ist.
(Jens Asthoff, hier)

... und Nacht im Wald

It is a great pleasure for Andersen’s Contemporary to present LAGO, Aurelia Sellin’s second solo exhibition with the gallery and the artist’s first solo exhibition in Berlin. The exhibition displays 12 new paintings.

Sellin’s paintings seem to connect two contradictory tendencies. On the one hand they reduce elemental parts of nature i.e. a landscape, a beach, the sea, a sunset, the moon, a mountain, to their most refined essences. The motives are refined to a degree, where they render natural phenomena in what one might call its most primitive, pure or primal form. Sellin thus touches upon a possible human collective unconsciousness and memory, investigating images that seem almost universal, embedded in all human beings.

Tierwelten

Samstag, Januar 23rd, 2010

Walton Ford 7

Walton Fords Bestiarium im Hamburger Bahnhof

Walton Ford 5

Was soll man mit diesem vergifteten Paradiesgarten anfangen? Ist das Kitsch oder Illustrationskunst, große Kunst oder virtuose Augentäuscherei? … Fords Bilder sind süffig und in ihrem Perfektionswahn ziemlich streberhaft. Aber sie machen auch Spaß, das können die allgegenwärtigen, knäckebrottrockenen Konzeptkunstaufgüsse nicht von sich behaupten.
(Das vergiftete Paradies – S. Preuss in der Berliner Zeitung)

Walton Ford 2

Walton Ford 1

Poesie des Untergrunds

Samstag, Januar 16th, 2010

Poesie des Untergrunds

Im Prenzlauer Berg Museum (Prenzlauer Allee 227/228) werden Zeugnisse der literarischen und künstlerischen Opposition Ostberlins aus dem letzten Jahrzehnt der untergehenden DDR präsentiert.
Anders als die Generation der Autoren und Künstler vor ihnen, war dieser Szene nicht mehr an einem Konsens mit den sozialistischen Verhältnissen und ihrer Vertreter gelegen. Sie wandte sich ab von jeder Art staatlicher Institution und ignorierte offiziell geführte Diskurse und vorgegebene Modelle.
(Website der Ausstellung)

Auf dem Pfefferberg

Freitag, Januar 15th, 2010

The Future is in the Air

In der Galerie Mikael Andersen: Shara Hughes (aber nur noch bis morgen)

Shara Hughes
I’m tired, harbor me