Archive for the ‘JWD’ Category

Rund um die 53. Biennale Venedig (VI)

Donnerstag, Oktober 15th, 2009

Giotto in der Scrovegni-Kapelle in Padua

Scrovegni-Kapelle

Die Kapelle wurde in der Zeit zwischen 1303 und 1305 im Auftrag von Enrico degli Scrovegni an die Stelle des alten Amphitheaters in Padua gebaut.
(mehr im HS Literaturblog, Giottos Fresken kann man in der Web Gallery of Art ansehen)

Rund um die 53. Biennale Venedig (IV)

Montag, Oktober 12th, 2009

VV11

In den Kunstspaziergängen gab es schon einiges zu Vedova: hier.
Jetzt konnten wir die Fondazione Emilio e Annabianca Vedova in Venedig besuchen.

Vedovas Venedig 5

Fondazione Vedova is a new exhibition place in Venice, and the opening of this important modern artists paintings are the first to be there. So my timing was great. It was especially meaningful because in the last 5 years I have become a fan of Jackson Pollack and I found many similarities to the feel of Emilo Annabianca’s works. This installation was a collection of 27 pieces. 9 rectangles, 9 squares and 9 circles (but the circles except for the one pictured were in square frames.)
The hall was especially cool, and what was interesting about this exhibit is that the artwork came to you. Most of the time you view paintings by walking around a gallery. But these pieces were hung from a special rail that brought the paintings down the aisles, turned them (magically perfect with the lighting), and dropped them to your eye level. They then, in a symphony, picked themselves back out, put themselves away in a rack, and brought out another 9. The whole process (including the downtime where they sit at eye level) is about an hour for each 9 pieces.
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VV15

Ein Tramezzini-Imbiss auf dem Dach der Fondazione.

VV14

Rund um die 53. Biennale Venedig (III)

Sonntag, Oktober 11th, 2009

Assunta

Mariä Himmelfahrt von Tizian in der Frarikirche, 1516-1518.

Mariä Himmelfahrt

Die Pala aus Zedernholz war Tizians erster prestigeträchtiger Auftrag in Venedig und entstand genau im Todesjahr des großen Alten der venezianischen Malerei: Giambellino. Die neuartige Bildanlage war von solch bahnbrechender Wirkung, dass sie die althergebrachten Muster verdrängen sollte.

Rund um die 53. Biennale Venedig (II)

Samstag, Oktober 10th, 2009

Besuch der Arsenale – Ein gediegener Kunstspaziergang

Arsenale2

Michelangelo Pistoletto
Twenty-Two Less Two, 22 Spiegel

Hammer1

Scherben bringen Glück: Auf der Venedig-Biennale wird Michelangelo Pistoletto als Altmeister der Arte povera gefeiert. Doch seine Vergangenheit interessiert ihn weit weniger als die Zukunft. Die will er gemeinsam mit jungen Künstlern gestalten. Und dabei die Welt zu einem besseren Ort machen.

Elegant sieht er aus, der ältere Herr im schwarzen Hemd zum weißen Hut. Die Bewegung, mit der er seinen Holzhammer in den großen Spiegel schlägt, ist überraschend schnell. Einmal, zweimal, dreimal schwingt er den Hammer, der Spiegel bricht, splittert und gibt einen Untergrund frei, der schwarz ist wie Malewitschs Quadrat.
Vitaler hätte der Auftritt von Michelangelo Pistoletto auf der diesjährigen Biennale von Venedig kaum ausfallen können. Einen großzügigen Saal gleich am Anfang des Arsenale-Parcours hatte Daniel Birnbaum für ihn reserviert, als respektvolle Hommage auf einen der Väter der italienischen Nachkriegsavantgarde.
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Mit dem Hammer gemalt

Rund um die 53. Biennale Venedig

Freitag, Oktober 9th, 2009

Boy with Frog
Charles Ray „Boy with Frog“

Die Fondation François Pinault zieht in Venedigs Punta della Dogana ein und zeigt ein weiteres Kunst-Kapitel im Palazzo Grassi:
Ein kritischer Überblick von Amine Haase im Kunstforum

Köln Skulptur 5

Samstag, September 19th, 2009

Güldene Kugel
James Lee Byars, 1989 (untitled – Sigmund Freud)

Ich war die ganze Woche unterwegs und hatte kaum Zeit für Kunstspaziergänge. In Köln konnte ich kurz den Skulpturenpark besuchen. Einen ordentlichen Fotoapparat hatte ich leider nicht dabei.

Ein Wochenende in Oslo (VII)

Sonntag, September 13th, 2009

Museum für moderne Kunst

Anselm Kiefer im Astrup Fearnley Museum für moderne Kunst

Ein Wochenende in Oslo (VI)

Dienstag, August 25th, 2009

Amundsen

Norway’s navy set sail this week for the Barents Sea to track down the missing plane used by legendary polar explorer Roald Amundsen who disappeared 81 years ago and hopefully resolve one of the Arctic’s enigmas.
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Amundsen

Ein Wochenende in Oslo (V)

Samstag, August 22nd, 2009

Skulpturen von Elena Engelsen

Oksen Zeus
Stier Zeus (Okse Zeus)

Europa war, wie immer, mit ihren Gefährtinnen aus dem Haus gegangen. An der Mündung des Flusses lief Europa mit ihrem goldenen Korb zwischen den Rosen umher. Plötzlich sahen sie sich von einer Herde von Stieren umzingelt, die von dem Boten Hermes angetrieben wurden. Darunter einer aus blendendem Weiß, mit kleinen Hörnern, die wie leuchtende Edelsteine aussahen. Nichts Drohendes ist in seinem Ausdruck. Dieser besondere Stier war Zeus, der sich unsterblich in Europa verliebt hatte. Er versuchte mit allen Tricks, seine Untreue vor seiner argwöhnischen Gattin Hera zu verbergen, so dass Europa, die am Anfang furchtsam war, diesem weißen Maul ihre Blumen hinstreckt. Der Stier stöhnt vor Lust, wirft sich wie ein Hündchen ins Gras und bietet seine kleinen Hörner den Kränzen dar. Die Prinzessin wagt es, auf seinen Rücken zu steigen, die Beine seitwärts gewendet. Nun bewegt die Herde sich unauffällig vom trockenen Flussbett zum Strand. Scheinbar unentschlossen nähert der Stier sich dem Wasser. Dann ist es zu spät: Schon stürzt sich das weiße Tier in die Wellen, mit Europa auf dem Rücken, sie wendet sich um: Mit der rechten Hand hält sie sich an einem Horn fest, mit der anderen stützt sie sich auf das Tier. Sie versuchte den Stier zurück zu treiben und rief um Hilfe, da sie nicht wusste, dass der weiße Stier Zeus war, doch es gelang ihr nicht. Der Luftzug ließ ihre Kleider flattern, und der Stier schwamm mit ihr auf die Insel Kreta, wo er sich in Zeus zurückverwandelte.
(hier)

Sentralstasjon

Egon
Tigerin (am Hauptbahnhof)

Ein Wochenende in Oslo (IV)

Donnerstag, August 20th, 2009

Am Rathaus

Rathaus4

Rathaus1

Rathaus7

Das auf den ersten Blick ungewöhnliche Stadtwappen von Oslo zeigt den heiligen Halvard, der versucht hatte, eine Frau vor Gewalttätern zu retten, dann aber von diesen mit Pfeilen durchbohrt und mit einem Mühlstein beschwert ertränkt worden ist. Um das Wappen läuft ein Band mit dem Motto unanimiter et constanter (einig und beständig).

Er wollte eben ins Schiff steigen, um auf dem See Dram nach Hause zu fahren, als ein schwangeres Weib ihm nachlief und ihn flehentlich bat, sie mitzunehmen. Kaum waren sie eingestiegen und einige Schiffslängen vom Ufer weggefahren, als drei bewaffnete Männer nachkamen und sie verfolgten. Da gestand ihm die Frau, sie werde unschuldig eines Diebstahls wegen verfolgt. Auf Befragen erklärte sie weiter, daß sie durch die Probe des glühenden Eisens von der ungerechten Beschuldigung zu reinigen sich getraue. Unterdessen holten die Verfolger sie ein und verlangten vom hl. Halwardus, daß er sie ihnen herausgebe. Er suchte ihre Hitze zu beschwichtigen und bat sie, die Sache genauer zu untersuchen. Darüber erzürnt, drückten die Männer ihre Geschosse ab und tödteten ihn und die Frau. Nach der Legende hängten sie ihm einen Stein um den Hals und warfen ihn ins Meer, er schwamm aber gleichwohl auf der Oberfläche und wurde so aus Land gebracht. Es soll sich dieß an der Gothländischen Küste zugetragen haben. (III. 401.)
(hier)