Inspiration is a little town in China – in Papier

Oktober 26th, 2019

Tobias Rehberger nimmt in seiner ersten Einzelausstellung in einer Berliner Kunstinstitution das Haus am Waldsee komplett in Besitz.
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Tobias Rehberger 12

Tobias Rehberger 08

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Tobias Rehberger 02

Ist das schon Kunst? Tobias Rehberger lotet die Grenzen der subjektiven Wahrnehmung aus
(Ein Gespräch über die Anforderungen an Kunst im Außenraum und die Zweckmäßigkeit des Unbehagens)

Haus der Kulturen der Welt

Oktober 25th, 2019

Auster Kongress-Halle
Luciano Castelli, 1991 (gesehen in der Galerie Deschler, Querschläger II)

Russischer Kosmismus 1

Henriette Sontag

Oktober 22nd, 2019

Radtour 071 13

1828 macht gar Fürst Pückler Sontag einen Heiratsantrag, den sie schon wegen bestehender Ehe abweisen musste. Trotzdem errichtete er ihr im Branitzer Park ein Denkmal.
(Wikipedia)

Henriette Sontag

Das Grabmal von Fürst Pückler ist restauriert

Oktober 21st, 2019

Radtour 071 26

Nur sechs Meter Höhenverlust in über 4500 Jahren – man kann mit Fug und Recht sagen, dass die heute knapp 140 Meter hohe Cheops-Pyramide sehr stabil gebaut ist. Besonders, wenn man bedenkt, dass der Schwund weniger der Erosion, vielmehr dem zeitweisen Missbrauch des Grabmals als Steinbruch anzulasten ist.
Das pyramidale Grabmal des Fürsten Hermann von Pückler-Muskau hingegen kann man vergleichbarer Stabilität nicht rühmen. Es ist nur eine Erdpyramide, weitaus empfindlicher gegenüber Wind und Regen, die hierzulande zudem häufiger auftreten als unter Ägyptens Wüstensonne. So ist der mitten in einem See, als Teil des Parks von Schloss Branitz bei Cottbus, gelegene Tumulus im Laufe der Zeit geschrumpft und hat einiges von seinen ursprünglichen 13,50 Metern eingebüßt.
(Andreas Conrad im Tagesspiegel, hier)

Radtour 071 23

Im Schinkel-Pavillon

Oktober 18th, 2019

Ground Zero

Ground Zero

Die ausgestellten Skulpturen und Malereien wurden von Christopher Kulendran Thomas in Sri Lanka bei einer der neu entstandenen Galerien für zeitgenössische Kunst erworben und als ‘Show-in-Show’ im Schinkel Pavillon installiert.
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Claude Mirrors: Victor Man, Jill Mulleady, Issy Wood

A Claude glass (or black mirror) is a small mirror, slightly convex in shape, with its surface tinted a dark colour. Bound up like a pocket-book or in a carrying case, Claude glasses were used by artists, travelers and connoisseurs of landscape and landscape painting.

Claude Mirrors

Claude Mirrors is a story of decapitated truths of identity, of dark and cryptic worlds and hallucinatory tableaux that Victor Man, Jill Mulleady and Issy Wood pull us into. None of the three painters allow for a clear reading of their work – the powerful nature of their paintings lays within these coats of abstraction which hold up the uncertainty instead of resolving it. What is so captivating about their works is that they all privilege mood over narrative, focusing on the powerful ambience, comparable to that seen in the slow horror genre.
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Claude Mirrors

Garten der irdischen Freuden

Oktober 16th, 2019

Die Ausstellung „Garten der irdischen Freuden“ im Gropius Bau versucht, mit den Mitteln der Botanik das Chaos der Welt zu verstehen.
(Birgit Rieger im Tagesspiegel)

Garten
Yayoi Kusama

Ich glaube, dass Menschen die Welt nur durch die Linse der Abstraktion verstehen können. Der Garten ist eine Abstraktion der Natur und damit ein Mittel, sich mit der Welt auseinanderzusetzen. In der Tat hilft dir der Garten beim Denken.
(Taro Shinoda)

Vater und Sohn

Oktober 12th, 2019

Johann Gottfried Schadow
Johann Gottfried Schadow

Felix Schadow
Felix Schadow

Sugar

Oktober 10th, 2019

Sugar

Bjorn Melhus: Free Update

Gabriele-Münter-Platz in Murnau

Oktober 8th, 2019

Wassily Kandinsky und Gabriele Münter zählen wohl zu den berühmtesten unter denen, die sich am südöstlichen Seeufer, im verschlafenen Örtchen Murnau, 1909 niederließen – und mit denen sich Murnau heute noch stolz schmückt. So willkommen waren die beiden Künstler mit ihren avantgardistischen Ideen und vielen Parties in dem oberbayerischen Marktflecken damals indes nicht.

Treppenbrunnen

Als es 1990 darum ging, im Ort einen Platz nach der berühmten Malerin zu benennen, gab es dafür nur eine knappe Mehrheit. Heute befindet sich auf dem Gabriele-Münter-Platz sogar ein Brunnen, der an die von Kandinsky bemalte Treppe im Münter-Haus erinnert. Die gesamte Brunnenanlage gibt den Grundriss der sogenannten „Russenvilla“ wieder, in der Kandinsky von 1909 bis 1914 mit Gabriele Münter wohnte und oft von ihren Malerfreunden Paul Klee, Alfred Kubin und August Macke besucht wurden. Allein der Name „Russenvilla“ lässt erahnen, wie fremd das Haus und seine Bewohner seinerzeit in Murnau empfunden wurden.
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bemalte Treppe

Brunnen

Konzeptkunst mit Humor

Oktober 7th, 2019

Kindl 3

Zu Fuß besuchten wir das Kindl- Zentrum für zeitgenössische Kunst, auch um uns an diesem schönen Blick über Berlin zu erfreuen.

Kindl 2

Das Kindl – Zentrum für zeitgenössische Kunst zeigt Werke der Berliner Künstlerinnen Natalie Czech und Friederike Feldmann.

Während Feldmanns Malereien und Zeichnungen wie Handschriften anmuten, die sich nicht lesen lassen, kombiniert Czech in ihren Fotografien Text- und Bildelemente, um sie auf ihr poetisches Potenzial hin zu untersuchen. Während Feldmann Schriftbilder aus ihrem Duktus und Gestus heraus jenseits der Lesbarkeit entwickelt, konstruiert Czech hochkomplexe Textbilder, die auf unterschiedlichen Bild- und Textebenen gesehen und gelesen werden wollen. Gemeinsam ist beiden ein bild- und sprachanalytischer Ansatz, der auf René Magritte und Stephane Mallarmé zurückgeht.
(Dorothea Zwirner im Tagesspiegel)

A poet's question by David Anton (Bowie)
Natalie Czech

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Friederike Feldmann